Beendigung der Familieversicherung rückwirkend möglci?

3 Antworten

Da würde ich mir auf jeden Fall einen Anwalt für Sozialrecht nehmen, damit ich nicht über den Tisch gezogen werden kann.

Gibt es da nicht einen Bestandsschutz? Dass man auch erst den aktuellen Einkommensbeleg schickt, wenn er angefordert ist, und den Z

eitraum dazwischen geschützt ist, da man ja die Einkommensverhältnisse bei der letzten Anforderung dargelegt hat. Sonst ist man ja auch einer gewissen Willkür ausgesetzt, hat man viele Kosten verursacht, flattern auf einmal die Anforderungen ins Haus, die Einkommensverhältnisse darzulegen. Wer kennt sich mit dieser Art von Bestandsschutz aus?

Nein, das ist rechtlich okay. Denn bei Veränderungen der finanziellen Situation, die ja bei einem privat versicherten Elternteil für die Familienversicherung ausschlaggebend ist, hat man gegenüber der Krankenkasse Mitteilungspflicht. Dass sich Eure finanzielle Situation geändert hat, habt Ihr spätestens ab Erteilung des Steuerbescheides für das Jahr 2011 gewusst. Da die Familienversicherung nur rückwirkend nach Erteilung der Einkommensnachweise geprüft werden kann ist auch eine rückwirkende Beendigung bei Nichtmehrvorliegens der Vorraussetzungen zur FV zulässig- man kann sich in diesem Fall ja auch rückwirkend versichern. Du kannst den Sohn bei der gesetzlichen Kasse freiwillig versichern oder auch privat ersichern- Du hast Wahlrecht.

Rechtliche Grundlage ist übrigens der §10 Abs.3 SGB V:

Kinder sind nicht versichert, wenn der mit den Kindern verwandte Ehegatte oder Lebenspartner des Mitglieds nicht Mitglied einer Krankenkasse ist und sein Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und regelmäßig höher als das Gesamteinkommen des Mitglieds ist..

zum Nachlesen: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__10.html

Krankenkasse verlangt rückwirkend Beiträge?

Hallo Leute,

als mein Problem wie folgt:

Ich übe seit 2007 eine Tätigkeit als Werkstudent aus. Mein Vertrag, ist auf 10 Stunden in der Woche ausgelegt und mein Stundenlohn liegt unter 9€

Nun habe ich eine Tätigkeit in Vollzeit angefangen. Seit 1.11.13 zahle ich also normal. Irgendwann im Dezember hat meine Krankenkasse beschlossen, weiß der Geier wieso, mich rückwirkend aus der Familienversicherung zu schmeißen. Nun verlangt sie den Studentenbeitrag seit 2010 rückwirkend. Die Formulare welche jedes Jahr kommen hat mein Vater, ausgefüllt und unterschrieben gemäß immer meines Vertrages.

Sicherlich gab es Monate wo ich mehr gearbeitet habe, und auch welche wo ich weniger gearbeitet habe. Muss die Versicherung nicht jeden einzelnen Monat allein prüfen?

Und wenn nicht, wieso muss ich als Arbeitnehmer, darauf achten nicht zu viel zu arbeiten, oder es riskieren soll meinen Job zu verlieren, wenn ich mich mit meinem Arbeitgeber auseinandersetzen muss, nur damit die Krakenkassen noch mehr Geld anhäufen? Denn von nachträglichen Leistungen kann ja nicht die Rede sein.

Auch den Zusatzbeitrag, verlangen die, obwohl wenn ich aus der Familienversicherung, heraus gefallen wäre sicherlich zu einer gegangen wäre, welche keinen Zusatzbeitrag verlangt hat.

Kennt sich jemand mit der Rechtslage aus?

Danke im Voraus

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Geringer Verdienst als freier Autor - wie schaut's mit Steuern und Krankenversicherung aus?

Liebe Community, ich (w) war bis vor kurzem ohne Arbeit ohne Geld vom Staat zu bekommen, da mein Mann zu viel verdient. Kurzum: mein monatliches Einkommen betrug genau 0 EUR. Nun habe ich vor kurzem angefangen, als freier Autor für diverse Unternehmen Texte zu schreiben. Natürlich werde ich textbasiert bezahlt, das heißt, mein monatliches Einkommen variiert. Einen Monat habe ich 110 Euro, den nächsten knapp 300 Euro verdient. Es könnte perspektivisch auch mehr sein, also dass ich über 450 Euro komme, wenn ich es drauf anlege bzw. mich ins Zeug lege. Meine Fragen:

  1. Muss ich das irgendwie JETZT dem Finanzamt melden oder mich selbständig melden oder einen Gewerbeschein anmelden oder reicht das, wenn ich meinen Verdienst einfach mit der Steuererklärung meines Mann (sind zusammen veranlagt) einreiche?

  2. Wieviel darf ich verdienen, ohne dass ich Steuern zahlen muss? Bezieht sich die Grenze (da gibt es doch eine, oder?) auf das Jahreseinkommen oder auf die monatlichen Verdienste? Da ich ja mal mehr, mal weniger verdiene...

  3. Ich bin noch familienversichert. Mir wurde von einer Bekannten nun zugetragen, dass ich das der KK melden und mich ggf. selbst anmelden muss ab einem gewissen Betrag (Verdienst). Wie hoch ist dieser denn? Und wie berechnet man das, wenn man ein schwankendes Einkommen hat?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

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Wie läuft es bei der Familienversicherung ab?

  1. Wenn man 18 Jahre alt ist und eine Ausbildung abgeschlossen hat und Vollzeit arbeitet, dann ist man doch nicht mehr mit der Familie mit versichert ?Oder kann man sich das aussuchen, ob man selbst versichert sein möchte, oder mit der Familie?

  2. Was ist, wenn ich 18 Jahre alt bin, eine Ausbildung abgeschlossen haben und arbeitslos werde, aber beim Arbeitsamt gemeldet bin? Bin ich dann automatisch bei der Familie mitversichert?

  3. Wie ist es, wenn ich nach der Ausbildung Vollzeit arbeite, aber mit 20 dann arbeitslos werde und beim Arbeitsamt gemeldet bin? Bin ich dann automatisch wieder bei der Familie mitversichert oder nicht?

  4. Wie läuft es nach dem 23 Lebensjahr ab? Ab da an gilt doch die Familienversicherung nicht mehr. Wenn ich arbeitslos und bei der Arbeitsagentur gemeldet bin? Zahlen die das oder nicht?

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Rückwirkend in die Familienversicherung eintragen lassen zwecks Schulden bei der Krankenkasse U21?

Hallo ich bin 21 Jahre alt & war vor 2 Jahren ca. 3 Monate arbeitslos.. (hatte alle Anträge bei dem Arbeitsamt abgegeben) da aber ein Problem aufgekommen ist wo sich niemand erklären kann habe ich nun ein haufen Schulden (700€) bei der Krankenkasse weil ich nicht versichert war... Nun meine Frage: Können meine Eltern mich rückwirkend in die Familienversicherung eintragen damit der Beitrag sich verkleinert da ich noch in der Ausbildung war? Danke für hilfreiche Antworten!

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