Beeinfußt eine Bildung einer koordinativen Bindung die Oxidationszahl des Metallkations?

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4 Antworten

Meines Wissens wird die Koordination nicht wie eine Atombindung betrachtet.
Also ist es so, wie Thogepi bereits schrieb, dass es keine "elektronenteilende Bindung" ist.
Ist nur eine etwas krassere Form der Hydratation.

Und nach kurzer Übersicht über die Elektronegativitäten macht das auch keinen Unterschied, denn auch die edelsten Metalle kommen nicht gegen die üblichen Liganden an, Nichtmetalle.

Eine ganz andere Frage ist, wie Liganden die Stabilität der Oxidationsstufen des Zentralions beeinflussen. Und das kann auch krass sein.
Ein Ion in Wasser entwickelt sich mit geeigneten Liganden zu einem starken Reduktions- oder Oxidationsmittel.
Und das geht mir im Moment auch etwas zu weit. Das spielt in der Metallgewinnung eine Rolle, und sicher auch in vielen anderen Bereichen.

Und so als P.S., nicht jeder findet die Fragen-Details, wo der Text hinkommt, nach der Überschrift, in die viele ihre Frage drängen, weil der Button "Details" ungeschickt plaziert ist. Da könntest du mehr uber deinen und der Frage Hintergrund schreiben. Man (er)kennt oft das Level des Fragestellers nicht. Ganz so niedrig kann es der Frage nach nicht sein, aber das ist nur ein recht grober Anhaltspunkt. Vielleicht bin ich ja sogar überfragt.

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Kommentar von Yazheng
30.10.2015, 18:43

Falls koordinatiove Bindung keine Atombindung wäre, hieße es, dass die Valenzelektronenzahl des Zentralteilchens unverändert bleibt?

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Sehr gute Frage. Bei koordinativen Bindungen nicht, obwohl ja eigentlich ein Elektronenpaar des Liganden in ein leeres Orbital bindet. Hier merkt man m.E., dass dei Oxidationszahl auch nur ein theoretisches Konstrukt ist, das der jeweiligen Definition unterliegt. 

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Die Oxidationszahl eines Kations ist ja gewöhnlich die seiner Ladung. Da die koordinative Bindung keine elektronenteilende Bindung ist, und somit die Elektronegativitäten irrelevant werden, würde ich vermuten, dass sie keinen Einfluss haben. Ist aber keine gesicherte Aussage.

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Kommentar von Yazheng
30.10.2015, 16:19

und bleibt die Valenzeletronen des Metallions unverändert?

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Kommentar von Thogepi
30.10.2015, 16:24

genaueres Nachlesen lässt mich vermuten, dass die koordinative Bindung sich genauso auswirkt wie die normale, da es nur eine Form der Elektronenpaarbindung ist...

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Nehmen wir mal ein Beispiel:

CuCl2 (solid): Hier hat das Cu die Oxidationszahl +II.

Jetzt geben wir das Ganze ins Wasser:

CuCl2 + 5 H2O => [Cu(H2O5)]Cl

Auch hier das Cu immernoch die Oxidationszahl +II.

=> Hat das deine Frage beantwortet?

LG
MCX

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Kommentar von Yazheng
30.10.2015, 18:39

Ich habe das Beispiel ausgedacht. Falls man koordinative Bindung als eine spezielle Art von kovalenter Bindung betrachtet,dann sollte man das Elektronenpaar einem der elektronegativeren Atome zuweisen, um in diesem Fall die Oxidationsstufe von Metallatom zu bestimmen, was bestimmt die Oxidationsstufe des Metallatoms zu Folge ändert. Das steht im Widerspruch zu diesem Beispiel. aber wie erhöht sich die Valenzeletronenzahl des Metallstoms bei der Elektronenteilung um zwei Einheiten, ohne die Oxidationszahl beizubehalten?

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