Beeinflusst Musik wirklich das Neugeborene?

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9 Antworten

Ich weiß noch, dass in dem Buch "Musikpsychologie. Ein Handbuch" etwas darüber stand. Das Buch ist allerdings schon etwas älter und so genau kann ich mich an den Abschnitt auch nicht mehr erinnern.

Was ich aber noch weiß ist, dass selbst Kleinkinder erstmal nur in der Lage sind, pentatonisch zu unterscheiden, Halbtöne also noch nicht vollständig nachvollziehen können. Musik wirkt erst dann intelligenzfördernd, wenn man sie nachvollzieht, also quasi der Melodie im Kopf "folgt" (nachzulesen im Buch "Das wohltemperierte Gehirn"). Dann unterscheidet die Art der Musik, wie man sich vielleicht denken kann, dann noch über die Qualität der "Intelligenzübung". Wenn eine Melodie aus drei Tönen ständig wiederholt wird, gibts nicht viel nachzuvollziehen. Je mehr "Verrenkungen" die Melodie/Harmonie/Rhythmus anstellt, desto größer die Herausforderung. Im jungen Alter ist man allerdings schnell überfordert, anstelle dass man gefördert wird.

Auf diese Weise bezweifle ich, dass es in dieser Situation die Intelligenz beeinflusst. Allerdings ist das nicht die einzige Qualität von Musik.

Musik besteht in erster Linie aus Schwingungen und die haben natürlich auch ihre physiologischen Auswirkungen. So gab es Versuche, bei denen man feinen Sand auf eine dünne Membran gestreut hat und sie von unten mit einer bestimmten Frequenz beschallt hat. Man nahm beispielsweise die Frequenz eines Festkörpers (z.B. eines Schildkrötenpanzers) und stellte fest, dass sich die Sandkörner nach dem Muster des Panzers ordneten.

Worauf ich dabei hinaus will ist, dass akustische Schwingungen in der Lage sind, auf Mikroebene, vielleicht etwa Zellebene, einflussnehmend Wirkung zeigen zu können. Diffusere Schwingungen führen zu diffuserer Zellordnung, als bildliches Beispiel. In dem Fall kommt es wohl eher darauf an, harmonische Musik zu hören, also etwa Musik, die sich vorrangig an perfekten Konsonanten orientiert als Musik, die dem eigenen persönlichen Stil entspricht.

Für diese Argumentation spielt es also keine Rolle, ob das Kind die Musik nun dumpf hört oder überhaupt wahrnehmen kann.

Ich möchte abschließend nur nochmal anmerken, dass das meine eigenen Mutmaßungen bzw. eigene Logik ist, warum es Studien gibt, die das belegen und natürlich auch Menschen gibt, die sich dagegen aussprechen.

Wenn die Musik das Baby beruhigt, dann wird es nicht daran liegen, dass es die Musik so hört wie wir uns das vorstellen, sondern es wird die Reaktion der Mutter mitbekommen. Die physiologische Begründung wird darauf keinen so direkten Einfluß haben können, ich kann es mir zumindest nicht vorstellen.

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Im Mutterbauch kommt von der Außenwelt nicht viel an. Wenn du im Freibad tauchst kannst du auch nicht verstehen, was dir jemand am Beckenrand zuruft.

Falls das Ungeborene etwas an Musik wahrnimmt, sind das bestenfalls ein bißchen die dunklen, dumpfen Töne, der Rest wird verschluckt.

Drück jetzt mal die Hände fest auf deine Ohren. Von Radio oder TV hörst du nichts mehr, aber laut ist es schon irgendwie. Wesentlich mehr Lärm muss das Ungeborene ertragen. Es ist nicht so weit vom Mutterherz entfernt und hört heftigste Maschinengeräusche und das Blut, das überall mit Hochdruck durch die Adern gepresst wird. Und was da sonst noch alles so blubbert oder knurrt.

Ganz ehrlich: Ich war seinerzeit froh, als die 9 Monate vorbei waren und ich endlich meine Ruhe hatte!

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Das ist Dummfug, ein Baby hört alle Geräusche gedämpft durch den Bauch, dazu muss man ihm nicht die Kopfhörer auf den Bauch legen. Musik wirkt positiv auf das Kind wenn die Mutter  harmonische Musik hört.

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Es gibt dazu viele verschiedene Meinungen aber ich persönlich glaube dass das Schwachsinn ist. Sogar wenn es etwas verändert wirst du wohl keinen großen Unterschied merken.

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Ich denke, dass alles was man tut, Einfluss auf das ungeborene Baby hat.

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Laut Studien soll dies wirklich stimmen. Nur so viel wie ich weis, fehlen bisher noch richtige Langzeitstudien, die die Wirksamkeit eindeutig bestehen. Aber probieren kann man es ja mal :)

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Ich wurde gut musikalisch erzogen. Ich sag mal ja:P

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Das sollte vielleicht jeder für sich entscheiden, ob das Unfug ist oder nicht.

Es gibt wohl Studien/Untersuchungen die dies belegen.

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Das ist kein Unfug. Musik bewirkt eine Menge.

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