Beeinflusst der Druck eines Gases die innere Energie des Gases?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die innere Energie berechnet sich zu:

∆U = m * c * ∆T

Der Druck kommt da nicht vor sondern nur die Temperaturdifferenz.

Komprimiert man allerdings ein ideales Gas, erwärmt es sich dabei und die Zunahme der inneren Energie entspricht der geleisteten Volumenänderungsarbeit. Führt man dann soviel Wärme durch Kühlen ab, dass es wieder die Ausgangstemperatur hat, entspricht die abgeführte Wärmemenge wieder demselben Betrag.

In dem Maße wie durch die Erhöhung des Drucks Energie benötigt wird, erhöht sich die Innere Energie des Gases.

Wenn Gase komprimiert werden, entsteht Wärme und ein höherer Druck gegenüber der Umgebung.

Das kannst Du gut nachvollziehen, wenn man bein Fahrrad Luft aufpumpt.

Es ist sicherlich aufgefallen, dass hier am Ventil bzw. der Luftpumpe erhöhte Temperaturen feststellbar sind.

Ein weiteres Indiz für die höhereinnere Energie ist der fakt, dass wenn Du jetzt die Luft aus dem Schlauch wieder rausläßt, eine Volumenänderungsarbeit geleistet wird.

Du kannst z. B. Teile mit der entweichenden Luft wegpusten usw.

Günter

Es gibt keinen direkten Zusammenhang. Zum Beispiel könnte sich beim Komprimieren die Temperatur und damit die innere Energie erhöhen. Das geschieht aber nicht, wenn stattdessen das Gas die aufgenommene Energie gleichzeitig und ohne Temperaturerhöhung als Wärme an die Umgebung abgibt, weil diese sich gleichzeitig entsprechend abkühlt.

Wieso bilden sich Wolken?

Ich intressiere mich zurzeit für die Meteorologie und komme an einem bestimmten Punkt nicht mehr weiter mit meinen Überlegungen. Ich habe gelernt. dass ein Gas/Flüssigkeit mit Hilfe von Energie gasförmiger wird, da die Moleküle sich durch diese Energie mehr bewegen. Auch habe ich gelernt, dass wenn die Temperatur steigt der Druck auch steigen muss vorausgesetz, das Volumen bleibt gleich. Wenn nun die Sonne Wasser erwärmt steigt dieses in Form von Gas auf. Die Luftschichten weisen je höher je weniger Druck auf. Warum kült die Luftmasse ab, wenn doch kein Druck sie dazu bewegt und quasi näher an den Sonnenstrahlen liegen? Das kochende Wasser auf dem Mount-Everest fängt ja auch früher an zu sieden, weil weniger Druck vorhanden ist, wieso sollen sich nun Wolken in Luftschichten mit noch geringerem Druck bilden?

...zur Frage

Zusammenhang zwischen Siedepunkt, Elektronegativität und Atomgrösse?

Hallo Zusammen

Ich habe eine weitere Frage bzgl. Chemie. Und zwar haben wir im Dossier ein Diagramm, auf dem die Siedepunkte verschiedener Verbindungen mit Wasserstoff und einem Element aus der Gruppe der Chalkogene eingetragen sind. (H2O, H2S, H2Se, H2Te, ...)

Nun ist der Siedepunkt von H2O ja bekanntlich 100 Grad Celsius. Erklärt wird dies durch die hohe Elektronegativität von Sauerstoff, welche zu polaren Bindungen führt und das Molekül so in der Lage ist H-Brücken zu bilden. So entstehen hohe Zwischenmolekulare Kräfte (ZMK) und dadurch ist der Siedepunkt relativ hoch.

Nun sinkt der Siedepunkt bei H2S extrem ab. (EN von Schwefel = 2.58 < EN von Sauerstoff) Bei H2Se (Selen mit einer EN von 2.55) steigt der Siedepunkt aber wieder. Geht man weiter zu H2Te steigt der Siedepunkt noch weiter, obwohl die Elektronegativität sinkt, wodurch doch auch die ZMK sinken sollten und im Endeffekt der Siedepunkt?

Weshalb steigt der Siedepunkt immer weiter, obwohl die EN sinkt und die Atome sogar grösser werden?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?