Bedürfnisse?

 - (Schule, Liebe und Beziehung, Psychologie)

8 Antworten

Zuerstmal sorgt der Mensch dafür, dass er versorgt ist mit dem Lebensnotwendigen. Baby u Kleinkind.

Dann sorgt er sich um alles, was andere auch haben. Als Kind u Erwachsener bis etwa Lebensmitte.

Dann erst sucht er in sich und formt sich den Geist. Denn im Aussen hat er dauerhaftes Glücklichsein nicht gefunden.

So ist die Pyramide zu verstehen.

Das Eine schließt das Andere grundsätzlich nicht aus, allerdings ist die Präferenz eine ganz andere. Die Natur hat die Lebewesen bewusst so konzipiert, dass Überleben und Reproduktion im Vordergrund stehen. Das dient der Arterhaltung. Wie hier schon des öfteren geschrieben wurde, sind die Grundbedürfnisse nicht erfüllt, ist dir alles andere erst einmal völlig egal. Die Wichtigkeit der jeweils übergeordneten Bedürfnisse gewinnt erst dann an Geltung, wenn der Grundsatz des Überlebens gesichert ist. Wie du bereits selbst geschrieben hast, kannst du dich trotz des Verhungerns einsam fühlen, der Trieb zu überleben ist dem allerdings vorangestellt. Zumal der Zuwachs in einer Population immer eine Nahrungsreduktion für das Individuum darstellt. Demnach fängt der "Wunsch" nach sozialen Bindung zB erst dann an Früchte zu tragen, wenn beispielsweise das Nahrungsangebot gedeckt und im Überfluss vorhanden ist.

Demnach denke ich schon, dass man sich durchaus an den Grundgedanken der Pyramide halten kann. Man darf allerdings nicht vergessen, dass das Eine die Theorie ist und das andere die Praxis. Oft macht die Praxis theoretische Hypothesen obsolet.

Das ist kein harter Übergang. Natürlich vermischen sich die Bedürfnisse bis zu einem gewissen grad. Es kommt ja auch immer darauf an aus welchem Grund man hungert und wie sehr.

Verzichte ich freiwillig auf essen hat das eine andere Wirkung wie wenn ich jeden Tag ums mein essen Kämpfen muss und seit Tagen nichts hatte.

Aber wenn du gerade am verhungern bist wirst du sicher erstmal was essen wollen statt dir ein Haus zu bauen.

Dieses System ist nur ein menschlicher Versuch ein Ordnungsprinzip Gottes zu erklären, Sex ist kein "Grundbedürfnis" sondern ein Akt der Zeugung neuen Lebens und eine Quelle der Sünde für alle unverheirateten. Wenn man anfängt etwas heiliges zu einem normalen sog. "Grundbedürfnis" zu erklären verfälscht man die Wahrheit, und jeder der sie glaubt braucht Errettung aus der Sünde die dann unweigerlich folgt. Die hier gezeigten sog. "Individualbedürfnisse" : Der Wunsch nach Anerkennung und Geltung sind ebenfalls Quellen der Sünde und keineswegs normal wenn der Mensch Selbstbeherrschung hat die auch von Gott kommt. "Selbstverwirklichung" ebenfalls, ein zutiefst Subjektiver Begriff, sein Schöpfer/Benutzer muss die Intention haben den Menschen eine einzige Definition davon zu geben: "Ich mache Karriere und schaue auf weltliche Reichtümer und nicht auf Gott" lautet dann das Motto für alle die diesen Begriff bewusst verwenden, dabei ist "Selbstverwirklichung" eigentlich nichts anderes als ein Leben in Gott und in der Wahrheit des Lebens zu führen die in ihm liegt.

Jesus sprach am Kreuz: "Vater, vergib ihnen, den sie wissen nicht was sie tuen."

Und selbst heute 2000 Jahre später, haben der Großteil der Menschen nicht verstanden was die Wahrheit ist. Amen!

Aber das ist doch der Glaube, ich möchte mit Wissenschaft und vor allem Fakten arbeiten...

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@Ahnuld

Die Wissenschaft bestätigt Gott und was die Wissenschaft herausfindet, hat Gott schon vor 2000 Jahren den Menschen gesagt.

Ich wünsche dir das auch du irgendwann die Wahrheit erkennst, den die Natur trägt seine Handschrift und die Tiere zeugen von ihm.

Wer offene Augen hat der siehe was Wahrheit ist. Amen!

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@TactiX594

Die Wissenschaft bestätigt Gott keinesfalls, das reden sich Gläubige aber gerne ein wenn sie „Beweise“ für ihren Wunderwuzzi präsentieren.
Gott hat Menschen gar nix gesagt, abgesehen davon, dass das wenn überhaupt mehr als 2.000 Jahre zurückliegt (Judentum).

Die Natur ist ein Beweis für kohlenstoffbasiertes Leben, viel mehr aber auch nicht.
Menschen sind auch nur Säugetiere, genauer gesagt Trockennasenprimaten.

Wahrheit erkennt man an objektiven, unverfälschten Beweisen, nicht weil man irgendwas gerne so hätte.

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Ich verstehe vollkommen, was Du meinst.

Aber wenn ich vier Tage auf Nahrungsaufnahme verzichte oder verzichten musste, habe ich doch unbedingt das vorrangige Bedürfniss, meinen Hunger zu stillen. Dann zählt doch für mich nichts mehr sonst. Weil ich irgendwann dann nämlich nicht weit danach tot sein werde.

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