Bedruckte pullis verkaufen

2 Antworten

Hi Matze,

es gibt beim Gewerbe leider keine Grenze nach unten. In der Regel macht man solche Sachen ja auch nur für den Club intern und dann ist das auch ok. Wenn da dann paar Cent in der Club-Kasse landen. Achtung - Bei größeren Clubs sieht das schon wieder anders aus. So lange Ihr nicht im fünfstelligen Umsatzbereich ankommt habt Ihr keine Umsatzsteuer.

Würde man Euch als Unternehmer sehen bleibt dem Finanzamt nämlich (wenn Ihr nur intern verkauft) nichts übrig. Das gebe ein "Nullsummenspiel". Daher ist auch egal wenn Ihr als Club an jeden von Euch einzeln verkauft.

Blöd wird es einfach mit dem Verkauf nach außen. Das sind eben Vereinsfremde. Damit ist eigentlich einer dran oder alle. Zur Größenordnung, wenn Ihr Euch als Stuntcrew versteht und da richtig Geld einnehmen wollt: Geht zum Steuerberater, wie man da gestaltet. Da ist nämlich zu prüfen wo das Unternehmen beginnt. Wahrscheinlich nicht erst beim Pulliverkauf.

Verkauft doch einfach die Dinger nur an Mitglieder. Wenn einer da mal eins an Freunde weitergibt ist das doch keine gewerbliche Tätigkeit. So lange es keine Werbung gibt. Gewerbe bedeutet nämlich auch, dass man werbend tätig ist. Dazu gilt aber schon ein Verkaufsschild in einem öffentlich zugänglichen Clubraum. Flohmarkt für Motoradteile und ein Campingtisch aufgestellt - Geht dann auch nicht. Aber wer will denn das?

Wenn Ihr tatsächlich mehr wollt, dann geht mit einer Anfrage auf Euer Gewerbeamt zu. Wir zeigen an: Namensliste, dass wir 100 Pullies kaufen und davon hoffentlich 80 an Fremde verkaufen. Vertriebsweg ist unsere Fanseite bei Facebook (die gefällt ...), unsere Internetseite und der Clubraum (Art der Öffentlichkeit beschreiben). Teilen Sie uns mit, ob wir jetzt alle einen Gewerbeschein brauchen. Ich vermute aber, dass die so einen Pullover und vielleicht irgendwann noch mal Feuerzeuge noch nicht als gewerbliche Betätigung einstufen.

Viel Erfolg.

Einen Umsatz- oder Gewinnfreibetrag gibt es im Gewerberecht nicht ! Die berühmte 400-Euro-Grenze gilt nur für Mini-Jobs = Arbeitnehmer.

Wer wiederholt Dinge zum Verkauf anbietet und damit einen - egal wie hohen - Gewinn erzielen will, ist schon Gewerbetreibender und muss dieses gem. § 14 GewO beim Gewerbeamt anmelden.

Das Gewerbeamt informiert dann das Finanzamt, das dir dann Unterlagen zur steuerlichen Erfassung zuschickt. Dabei kannst du dann die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) in Anspruch nehmen, durch die von du von deinen Kunden keine Umsatzsteuer erheben und an das Finanzamt abführen musst. Aber selbstverständlich musst du am Ende des Jahres eine Einkommensteuererklärung abgeben.

In deinem Fall stellt sich aber auch die Frage, ob du oder ihr alle (als GbR) die Textilien verkauft. ggf. müssten alle eine Gewerbeanmeldung abgeben. Wäre in dieser Größenordnung natürlich absutd !

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