Bedrohung und üble Nachrede durch Schwiegervater, was soll ich tun?

7 Antworten

Liebe Sina,

das hört sich alles ganz schön verrückt an und kaum zu glauben das Ihr beide das noch länger mitmacht. Ich würde versuchen, egal wie, dort auszuziehen. Es gibt immer eine Möglichkeit der Unterstützung in unserem Staat. Ihr müsst nur herraus finden, welche bei euch in Frage kommt. Ich kenne nicht die Finanziellen gegebenheiten usw um Euch richtige Tipps zu geben. Aber in der Ausbildung gibt es z.B. Ausbildungsbeihilfe oder Bafög. In manchen Situationen geht das nicht, dann gibt es trotzdem noch die Möglichkeit aufstockend Harz vier zu beantragen. Auch wenn er noch unter 25 Jahre ist und die Besonderen unzumutbaren Lebensbedingungen es nicht möglich machen dort zu bleiben.

Es gibt aber auch immer vor Ort Beratungshilfen was das betrifft. z.B. Lebensberatung z.B. von Trägern wie Caritas und Diakonie

Von einer Anzeige würde ich Euch ab raten. Ich denke damit würdet Ihr nur Öl ins Feuer gießen. So wie ich es einschätze klingt das vielleicht ein bisschen so als wäre er eifersüchtig auf dich. Und hat vielleicht Angst seinen Sohn zu verlieren. Vielleicht kann dein Freund mal mehr Zeit mit Ihm alleine verbringen und Ihm klar machen das er erwachsen wird und du wichtig für ihn bist. Und er seine eigenen Erfahrungen mit dir machen möchte und nicht seine annehmen möchte.

Was er im Dorf über dich erzählt werden die Leute bestimmt nicht so ernst nehmen. Du kannst ja beweisen das du anders bist als er erzählt. ;)

Ich wünsche Euch viel Glück

Ooh man, sehr viele Buchstaben))

Das ist der Vater deines Freundes??? Oooh Gott! Also, ich würde ausziehen, sofort!

Der Reihe nach: Du wohnst bei dem Freund. Eigene Wohnung? Gibt es Mietvertrag? Wenn ja, dann hat der Vater in der Budde nix zu suchen: Hausfriedensbruch!

Er beleidigt dich und redet schlecht?: Üble Nachrede.

usw. Habe jetzt keine Lust die §§ raus zu suchen.

Was dein Freund angeht, wenn er eine Ausbildung macht, gibt es von der AfA Ausbildungsbeihilfe für eigene Wohnung, vom Amt gibt es Wohnungsgeld. Zahlt er auch Miete?`

Ich würde an euer Stelle, einen WBS besorgen, eine Sozialwohnung suchen, Beihilfe bei allen Ämter beantragen und ausziehen. Du zahlst Miete, wovon? Warum mietest du nix? Und dein Freund zieht zu dir?

Ja eine Wohnung im Haus seines Vaters. Ich habe einen Mietvertrag. Sein Kindergeld ist seine "Miete". Ich arbeite ald Erzieherin, er in der Ausbildung zum Altenpfleger. Ich wohne nirgends anders weiö es hier keine Wohnung gibt, ich suche schin seit dem Sommer. Wir können leider gerade aus mehreren Umständen (kein Führerschein, mein Freund ist in der Ausbildung und verdient kein Geld) nicht woanders umziehen, da wir beide auf hier im Dorf arbeiten. Und wenn ich Dorf meine, dann richtiges Dorf. Es gibt hier direkt keine Wohnungen, wirklich nichts, auch nicht durch Kontakte. Die nächsten sind 15 Autominuten von meiner und 30 Autominuten am Tag von seiner Arbeit weg, es fährt nur 2x am Tag ein Bus Richtung meiner Arbeit und zu seiner gar keiner und wir haben beide keinen Führerschein:/ 

Zu mir ziehen ist wegen seiner Ausbildung erstmal nicht möglich, wir können frühstens September weg. Wir wohnen hier in der Nähe von München und ich komme aus Stuttgart.

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@SinaStinson

Also, du hast einen Mietvertrag. Alleine aus diesem Grund darfst du dem Vater als Vermieter den Zugang in die Wohnung verweigern. Und mich gar nicht mit ihm unterhalten. Wenn er dir ansonsten solche Sachen auch schreibt, hast du einen Nachweis und kannst auf Verleumdung, Belästigung usw. Anzeige erstatten. Ansonsten, gibt es Führerschein auf Raten in vielen Fahrschulen, man kann Fahrgemeinschaften mit Kollegen machen, eine Lösung gibt es immer. Nicht verzweifeln!

Was ich nicht verstehe, warum dein Freund kein Klarwort mit seinem Vater spricht, es sieht nämlich danach aus, dass du jetzt in die Familie gekommen bist und seinen "Liebling" ihm weggenommen hast.

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@tolikschatz

Ich mache gerde den Führerschein, er schafft seinen leider schon seit 2 Jahren nicht. Meine Kollegen wohnen auch alle hier im Dorf oder haben ganz andere Arbeitszeiten, kann man als Erzieher leider auch wenig ändern.

Ich weiß es auch nicht.  Ich glaube er traut sich nicht. 

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@SinaStinson

Der muss doch eine Entscheidung treffen, ob er mit dir zusammen wohnen will oder mit seinem Vater. Vielleicht kennt er es ja nicht anders. Macht zusammen paar Wochen Urlaub und wohnt bei euren Eltern, oder fragt Freunde, ob ihr bei denen für paar Wochen wohnen könnt, wenn die im Urlaub sind. Damit er überhaupt sieht, wie es ist alleine zu wohnen. Evntl. muss man es ihm beibringen) Gib die Hoffnung nicht auf, vor allem, wenn es dein Traummann ist)

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Zieht doch einfach aus. Sucht euch eine andere Wohung.

Im fortgeschrittenen Alter werden manche Menschen "kautzig" und "unsozial". Meist ein Vorzeichen von Demenz. Sie unterstellen irgendwas und/oder bilden sich ein, sie würden betrogen, belogen und beklaut. Das Beste wäre, wenn ihr euch wohnlich/örtlich von ihm trennt. Mit etwas Abstand kann man vielleicht noch mal aufeinander zugehen.

Edit: Auch wenn dein Freund noch in der Ausbildung ist, könnt ihr ausziehen. Informiert euch beim Arbeitsamt, ob wegen des geringen Ausbildungsgehalts Unterstützung möglich wäre (Ausbildungsbeihilfe).

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Wir können leider gerade aus mehreren Umständen (kein Führerschein, mein Freund ist in der Ausbildung und verdient kein Geld) nicht woanders umziehen, da wir beide auf hier im Dorf arbeiten. Und wenn ich Dorf meine, dann richtiges Dorf. Es gibt hier direkt keine Wohnungen, wirklich nichts, auch nicht durch Kontakte. Ich suche seit dem Sommer. Die nächsten sind 15 Autominuten von meiner und 30 Autominuten am Tag von seiner Arbeit weg, es fährt nur 2x am Tag ein Bus Richtung meiner Arbeit und zu seiner gar keiner und wir haben beide keinen Führerschein:/ Im September werden wir in meine alte Heimat ziehen. Bis dort eine Wohnung zu finden, heißt auch Möbel kaufen und Kaution zahlen von nicht vorhandenem Geld, die wir dann nur für die Zeit mieten, wird einfach schwer besonders weil er hier grade nichts gibt. Mir geht es auch mehr darum, wie ich mich wehren kann und es schaffen kann, dass er Konsequenzen davon trägt und diese Bedrohungen und Beleidigen unterlässt. Ich bin hier im Dorf Erzieherin, wenn da falsch Gerüchte die Runde machen weiß das sofort jeder.

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@SinaStinson

Ich würde trotzdem versuchen "kreativ zu werden" und das auch ohne Geld irgendwie in die Wege leiten, dass ihr auszieht. Es gibt immer Möglichkeiten!

Wenn ihr aber gerade damit einfach "überfordert" seid, etwas daran zu ändern, kannst du vielleicht umgekehrte Psychologie anwenden.

Nimm ihn nicht so ernst. Wenn er mal wieder böses Zeug redet und euch beleidigt, einfach drüber lachen, oder eben lächeln und ihn nicht ernst nehmen. Das Lachen hilft sogar aktiv, weil man dadurch die Beleidigungen abschwächt und sie einen nicht mehr so verletzten können. Versuch eine positive, optimistische Grundstimmung einzunehmen. Und lass das alle auch spüren. In sich zu ruhen, wie ein Fels in der Brandung, hinterlässt Eindruck. Man wird auf freundliche Art unangreifbar und nimmt dem Gegenüber den Wind aus den Segeln. Vielleicht verliert er sogar auf Dauer die Lust daran, euch zu beschimpfen. Also HUMOR ! Nimms mit Humor.

Er hat den Schlafanzug weggetan und die Glühbirnen ausgetauscht? Geh zu ihm und sag freundlich (mit Humor) "Na du Schlingel, haste wieder Sachen versteckt. Du bist mir einer." Lächel freundlich und geh wieder. Gib ihm das Gefühl, dass er dich nicht tangieren kann. Und der Humor hilft nicht nur dir, dass alles besser zu verkraften, sondern lässt ihn mit seiner Aktion im Regen stehen.

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