Bedroht die AfD die deutsche Demokratie und wenn ja, inwiefern?

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sollten sich Mitglieder der AfD irgendwo kriminell zeigen, muss dies selbstverständlich verfolgt werden.

Ansonsten sehe ich eine Gefährdung der Demokratie weniger in der AfD selbst, sondern in dem Reflex, den diese durch  ihre Aktivitäten auslöst.

Da wird sofort die Nazikeule geschwungen und draufgehauen oder es wird versucht, die Leute zu ingnorieren oder sonstwie mundtot zu machen. Das halte ich für undemokratisch. Ich muss die Argumente der AfD weder teilen noch gut finden. Aber wenn so etwas sachlich vorgetragen wird, kann man dem auch sachlich begegnen. Das wäre demokratisch und unterscheidet uns von den anderen.


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Das ist total korrekt. Ich bemängele auch, dass man die AfD oft nicht ernst genug nimmt. Gefährliche Elemente zu unterschätzen kann extrem gefährlich werden.

Gut, bei den Vorträgen vermisse ich oft die Sachlichkeit, das passt nicht so gut ins AfD-Konzept. Mit Realismus kann man schlecht Stimmen gewinnen.

Ich halte es für besser, die AfD sehr ernst zu nehmen, dann erhöht sich die Chance, dass sie eher ins selbst aufgestellte Messer laufen.

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Ist die Afd eine Gefahr für die Demokratie?
Antwort: Das ist ein gefährlicher Irrglaube.
Keine Frage, manche Ansichten und Überzeugungen von Afd-Wählern und Afd-Mitgliedern sind nicht mit demokratischen Werten zu vereinbaren. Aber deshalb ist die Partei an sich noch lange nicht dazu imstande, die Demokratie zu gefährden. Damit gibt man ihr mehr Bedeutung, als ihr zusteht. Fakt ist, dass sie auf demokratischem Weg in mehrere Landtage eingezogen ist, und wenn sich nicht alle Voraussagen von Politikern und Wahlexperten als falsch herausstellen – was man ja nie ganz ausschließen soll, wie zuletzt die US-Wahl und der Brexit gezeigt haben – werden sie nach der nächsten Bundestagswahl auch im Bundestag sitzen.
Das schwächt die Demokratie aber nicht, sondern stärkt sie. Denn eine gesunde Demokratie muss auch mit der Afd, durch die sich nun mal ein gar nicht so kleiner Teil der Bevölkerung repräsentiert sieht, klarkommen. Wenn sie es nicht kann, ist sie es nicht wert, Demokratie genannt zu werden. Demokratie bedeutet schließlich auch Meinungsfreiheit, und die gilt es zu respektieren. Wer sie unterdrückt, wie zum Beispiel durch den Versuch, AfD-Veranstaltungen zu verhindern, ist der wahre Feind der Demokratie. Denn nur weil jemand der festen Überzeugung ist, im Recht zu sein, heißt das nicht, dass sein Gegenüber keine Rechte hat. Das ist ein gefährlicher Irrglaube, nicht nur von manchem AfD-Anhänger.

Nein, Meinungsbildung gehört zu einem demokratischen Prozess.
Ob diese Meinung nun rechtsdrehend oder linksdrehend wäre, ändert erst einmal nichts.

Bedrohlicher ist, ob und wie die s.g. etablierten Parteien auf die AfD reagieren.
Lassen sie sich verleiten, im Fang nach Wählerstimmen, rechtsdrehend zu reagieren, dann besteht eine Gefahr für die Demokratie, denn weiter rechts geht es immer.

Die AfD ist eine direkte Folge der Politik von CDU und SPD.
Angefangen bei der Agenda 2010 (SPD) bis zur Austeritätspolitik (CDU).
Einhergehend mit Niedriglöhnen, Wohlstandsverlusten und Altersarmut.
Insoweit betreiben die etablierten Parteien das Geschäft der AfD.

Je mehr "Sicherheit" die Bürger einfordern, je weiter rechts driften CDU und SPD nach rechts und bestätigen die AfD.
Gerade CDU und SPD denken bei Sicherheit nicht an soziale Sicherheit und Wohlstandssicherung, Rentensicherheit.
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