Bedroht der Verlust des Jobs wirklich die Lebensexistenz oder ist das eine normale Phase des Lebens, die jeder ab und zu mal durchmachen musst?

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9 Antworten

Meines Wissens macht der durchschnittliche Berufstätige etwa 3 verschiedene Jobs in seinem Leben. Ich bin jetzt beim dritten, und vielleicht ist das der letzte. 

Jobverlust kann sehr wohl die Existenz bedrohen, gleichzeitig ist es oft auch eine Chance, sich in ganz andere Richtungen zu orientieren. Das kann durchaus sehr positive Ergebnisse zeitigen. 

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Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da hier jeder Mensch andere Verpflichtungen im Hintergrund hat und nicht jeder Mensch in jedem Beruf und jedem Alter schnell wieder eine gleichwertige neue Beschäftigung findet.

Eine Katastrophe wird ein unerwarteter Verlust des gut bezahlten Arbeitsplatzes vermutlich am ehesten für jene Menschen, die gerade z.B. ein Eigenheim finanzieren und kleine Kinder zu versorgen haben und dabei ihr Einkommen bis auf den letzten Cent verplant haben.

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Hier in Deutschland nicht wirklich....auch wenn einige es als lebensbedrohend ansehen, dann nicht mehr das neuste Smartphone oder den neusten Flatscreen kaufen zu können oder nicht mindestens zweimal im Jahr in die Karibik fliegen können....Wer hier seinen Job verliert, landet wirklich "weich" in der sozialen "Hängematte". Woanders leben Leute mit Job deutlich schlechter......

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Der Verlust des Jobs kann die Lebensexistenz bedrohen, es ist aber keine zwingende Voraussetzung. Dafür müssten andere Faktoren hinzu kommen, wie z.B. Tod oder Trennung eines Partners oder weitere einschneidende Faktoren, die die Stabilität eines Menschen erschüttern.

Dann spielt die Resilienz des einzelnen eine große Rolle, diese ist bei jedem Menschen anders ausgeprägt. Situationen, die das Leben erschüttern, können eine große Chance sein an sich selbst zu wachsen. Allerdings bedeutet dies Mut und Kraft sich mit seinen eigenen Dämonen auseinanderzusetzen.

Eine Freundin teilte vor einiger Zeit mit, dass sie in der Zeit der Joblosigkeit "containern" gegangen ist; Hut ab, das traut sich nicht jeder! Wenn es um das eigene Überleben geht, sind die Regel anders.

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In einem Sozialstaat wie Deutschland bedeutet Arbeitslosigkeit nicht, dass man Angst um seine Existenz haben muss, nein.
Aber sicherlich kann insbesondere andauernde Arbeitslosigkeit Einbußen der Lebensqualität bedeuten und ist nicht sonderlich erstrebenswert.

Heutzutage rutschen manche schnell und unverschuldet in die Arbeitslosigkeit, aber das muss noch lange nicht jedem passieren, nein.

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Kommentar von Parhalia
03.09.2016, 18:33

Sozialstaat hin oder her, aber wenn manche Menschen ( klar ihrem Index folgend ) aber wirklich gerade in der ungünstigen Finanzierungsspirale 

 - Eigenheim

 - Auto

 - Job & Kind(er)

stehen, so ist bei ausgereizter Planung der Ressourcen ( selbst wenn Vater UND Mutter arbeiten ) das gewohnte Leben mitunter schneller zu ende, als man es sich vorstellt.

Häuschen weg, Auto weg und notfalls noch Aufstockung vom Jobcenter um alleine die Family nach Verlust eines sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatzes am Leben zu halten.

Und DA spreche ich noch nicht mal von "Luxus-Menschen"...sondern von "Normalos". mit Planung für ein KLEINES Eigenheim und ein KLEINES aber zuverlässiges Auto. 

Wie schnell sind diese beiden "Kleinigkeiten" weg, wenn bei insgesamt geringem Familieneinkommen durch Mutter und Vater gemeinsam dann auf der harten Planung mal etwa 20 - 30 % insgesamt wegfallen in der Familienkasse ?

Das KANN durchaus schon den "sozialen Absturz" bedeuten wegen wenigen Euros auf das Niveau der "Grundsicherung".

Eine neue Wohnung muss man dabei aber auch erst mal zeitnah finden, wenn das Eigenheim erst mal weg ist. Da ist man ohne eine gute Freundschaftskette ggf. schnell mal "OFW"...mit GLÜCK bekommt man rechtzeitig noch eine Sozialwohnung zugewiesen.

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bei Verlust des Jobs kann es passieren das man in ein Loch fällt, und da sollte man schon aufpassen das es nicht zu "Krater" wird, und den weiteren Anschluss nicht verliert, da kann es schnell zu einer Lebensexistenz werden, die schnell bei H4 Landet, um da wieder raus zu kommen, das ist denn dein nächstes "Lebenswerk"

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Wenn jeder Jobverlust lebensbedrohlich wäre, wären wir schon so gut wie ausgestorben.

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Wenn es auch schwer fällt , Kopf hoch zu neuem Ziel .  

Manche verbessern sich bei einem Wechsel .

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Es ist eine normale Phase des Lebens, die vor Einführung von Hartz4 die Lebensexistenz nicht bedrohte.

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