Bedingungen für Kreditaufnahme in den USA

4 Antworten

Greencard und feste Arbeit sind noch das mindeste.Nach dem schlimmen Immobiliencrash 2009? in den USA dürfte es im Land der unbegrentzten Möglichkeiten bei einer Kreditvergabe aus mit dem Träumen sein.Arbeit allein reicht also nicht sondern Festvertrag, unbefristet. Und länger als ein Jahr beschäftigt. Ich denk mal mindestens 40% Eigenkapital sollte auch vorhanden sein sonst bekommst du gar keinen Beratungstermin.Und dann natürlich wie bei uns, wobei ich nicht weiss obs bei den Amis auch eine Schufa gibt. Aber das Objekt muss genau beschrieben sein mit Wertguachten etc.

Es wird aber Profis dort geben, die diese gesamte Prozedur für den Immobilienkäufer erledigen, natürlich gegen gute Bezahlung. Dürfte aber dann erhblch einfacher sein.

Greencard und feste Arbeit sind noch das mindeste.

Nein.

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@Urbanessa

“Greencard und feste Arbeit sind noch das mindeste." ” damit bezog ich mich auf die - naive - Antwort von Agnes 10.

Alle weiteren von mir genannten Details stimmen ja mit deiner Antwort +/- überein. Und sind ähnlich wie bei uns. Logisch - denn die amerikanischen Hypo Banken haben ja Lehrgeld bezahlt. Es entspricht aber wahrscheinlich nicht dem Wunschdenken von potentiellen Auswanderern, die denken, mit wenig Geld auswandern, dann mal eben auf die Bank und ein Haus zu 100% finanzieren .........

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@janfred1401

Unsere Antworten stimmen überhaupt nicht überein. Es interessiert Banken in den USA beispielsweise überhaupt nicht, ob man eine Festanstellung hat oder arbeitslos ist, denn die Anstellungssituation hat keinerlei Aussagekraft in Bezug auf die Zahlungsmoral. Und 30% Eigenkapital reichen aus.

Auch braucht man keine Greencard, um einen Kredit zu bekommen - das ist einfach Quark.

Wer eine Greencard hat und in den USA lebt, der hat es leichter einen Kredit zu bekommen, wenn er eine gute "Credit History" und einen exzellenten "Credit Score" hat. Nur braucht so jemand dann weder viel Eigenkapital noch Schufa-Auskünfte, Steuererklärungen oder Bankreferenzen. 3,5 bis 10% Eigenkapital reichen dann vollkommen aus; selbst vollfinanziereungen sind dann möglich.

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könnt ihr mir sagen, wo ich erfahren kann, welche bedingungen in den usa zu erfüllen sind, wenn man dort einen kredit aufnehmen will um ein haus zu kaufen.

Kommt drauf an, ob Du in den USA lebst oder nicht.

Falls Du ohne festen Wohnsitz in den USA und ohne jegliche "credit history" ein Haus kaufen willst, wird's deutlich schwieriger, ist aber nicht unmöglich. Bei uns in Florida braucht man gemeinhin

  • mindestens 30% des Kaufpreises als Eigenkapital (zzgl Rücklagen für "closing costs", eigenen Gutachter, Kautionen für Strom, Gas, Wasser etc., was zusammengenommen je nach Kaufpreis des Hauses noche einmal deutlich fünfstellig sein kann)

  • Schufa-Auskunft

  • Kontoauszüge der vergangenen zwei Jahre

  • Steuererklärungen der vergangenen zwei bis drei Jahre

  • drei Referenzen

Damit gibt's zumindest hier in FL durchaus die Möglichkeit, einen Kredit zum Hauskauf aufzunehmen; vorausgesetzt, der jeweilige Bankgutachter bestätigt den Wert des Hauses auf dem Niveau des Kaufpreises (oder darüber)

Nicht vergessen: Ein Haus in den USA verursacht zum Teil erhebliche laufende Kosten. Mit dem Kauf und der Kreditabzahlung allein ist es nicht getan.

ein Haus verursacht überall erheblich laufende Kosten, wenn man mal davon absieht das man bei euch in Florida keine 3000 Euro Heizkosten im Jahr braucht :-)

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@janfred1401

Die laufenden Kosten für ein Haus in den USA ( nicht nur in Florida) sind nun mal erheblich höher als die laufenden Kosten für ein Haus in Deutschland. Das geht bei den deutlich höheren Immobiliensteuern (in Deutschland: Grundsteuern) los und hört bei den erheblich höheren Versicherungsbeiträgen noch lange nicht auf. In Deutschland benötigt man beispielsweise in aller Regel weder regelmäßige Ungeziefervorsorge noch gibt es dort sowas wie HOA-Gebühren (Letztere fallen natürlich nicht überall an, sondern nur dann, wenn man in einer HOA lebt). Wer zudem nicht durchgehend in seinem Haus lebt, der wird Kosten für Hausverwaltung, Gartenservice, ggfs. Poolservice etc. mit einkalkulieren müssen.

Und schließlich: Strom, Gas, Wasser, Müllabfuhr, Telefon, Kabel- oder Satellitenfernsehen und Internetanschluss - die Kosten, die man in Deutschland auch hat - sind in den USA erheblich höher als in Deutschland.

Und damit sind die "überall" verursachten laufenden Kosten eben nicht überall "erheblich". In den USA sollte man allein für Steuern und Versicherung jährlich Kosten in Höhe von mindedestens drei Prozent des Immobilienwertes einkalkulieren. In "Flood Zones" ist die Versicherung natürlich teurer.

Rücklagen für die Instandhaltung des Hauses lasse ich dabei mal außenvor; die sind hpben wie drüben in etwa gleich (empfohlen wird, pro Jahr mindestens ein Prozent des Immobilienwertes einzukalkulieren).

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ok danke für die hilfreichen antworten, eine frage hätte ich noch.

wie funktioniert eigentlich ein kredit in den USA? - ähnlich wie bei mit einem annuitätendarlehen?

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