Bedeutung von Opportunitätskosten beim komparativen Vorteil?

1 Antwort

Fangen wir mal mit der Definition der Opportunitätskosten an. Das sind die Kosten die entstehen wenn man eine Opportunität (bzw. eine andere Produktionsmöglichkeit) nicht wahrnimmt. Sind diese hoch, dann hätte man (in der Zeit in der man ein Gut seiner Wahl produziert hat) viel von dem anderen Gut produzieren können. Sind die Kosten niedrig, hätte man relativ wenig des anderen Gutes produzieren können.

Entsprechend ist es sinnvoll ein Gut von dem man relativ viel produzieren kann (zuerst im Vergleich zum anderen Gut und dann zum anderen Land) auch tatsächlich zu produzieren. D.h. dadurch geht wenig Produktion des anderen Gutes verloren.

Das Beispiel bei Wikipedia erklärt es ganz gut:

https://de.wikipedia.org/wiki/Komparativer_Kostenvorteil

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