Bedeutung der Bibel heute

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15 Antworten

Die Bedeutung der Bibel ist vielschichtig. Manche betrachten sie mit Respekt, weil sie das älteste Buch der Welt ist. Manche nutzen sie beruflich. So suchen z.B. die Archeologen die Stellen in der Bibel, wo etwas über Schlachten steht. Archeologen lesen, da und da gab es dann und dann eine Schlacht. Expeditionen werden organisiert, man fährt hin, buddelt - und tatsächlich finden sich alte Müntzen und Gegenstände der Schlacht. Auch die Sprachwissenschaftler nutzen die Bibel um anhand von Geschlechts- und Abstammungsregistern auf den Spuren der Sprachen zu wandeln. Sie sehen in der Bibel ein lebendiges Geschichtswerk. Das ist aber nur ein kleiner Teil der biblischen Wahrheit.

Geheimnissumwitterte Menschen denken, in der Bibel gibt es mehr Geheimnisse, als dem flüchtigen Leser offenbart und gründen Geheimlehren, -bünde und "-wissenschaften", mystische Zirkel und okkultistische Vereine, was allerdings zu wenig nützt und gänzlich am Ziel vorbeiführt. Denn Jesus Christus ist zwar ein Geheimnis aber die Schrift macht es offenbar.

Literaten, sehen in der Bibel eine Auswahl von schönen Mythen, Gedichten und literarischen Geschichten und Kunstwerken. Natürlich sind in der Bibel wunderschöne Geschichten zu finden - doch sie haben einen Zweck und deuten auf das Ziel hin.

Humanisten sehen in der Bibel ein grausames Werk, was ihrem Gedankengut zutiefst widerspricht. Tja, die Bibel ist eben ehrlich. Schonungslos wird von der abgrundtiefen Schlechtigkeit des Menschen berichtet. Die Lösung der Probleme eines jeden einzelnen Menschen ist weder in der Psychologie noch in der Phillosopie zu finden.

Viele Kirchgänger sehen in der Bibel ein Dogma was nur zusammen mit der Amtskirche seine Gültigkeit hat. Das die Bibel sozusagen von den Amtskirchen als Hilfsmittel für ihren Dienst geschrieben wurde. Diese meinen, wenn bestimmte Riten und Gebräuche erfüllt werden, Taufe, Konfirmation, Beichte etc., steht der Weg zum Himmel offen. Und der Pfarrer wird schon sagen, was richtig ist und was nicht...

Manche Gläubigen denken, die Bibel braucht man nicht unbedingt. Jesus Christus reicht. Ich kann sündigen - und Jesus vergibt. Nun, beantworte mir eine Frage: Jesus ist Gott und Jesus ist das Wort. Und wer das Wort nicht hören will oder lesen will, wie kann der Jesus wollen?

Nix da, weit gefehlt! Wir kommen eben nicht alle in den Himmel... das wäre ja auch schlimm, denn dann wäre der Himmel wie die Erde. Voll mit Gotteslästerern, Ehebrechern, Dieben, Mördern, Unzüchtigen usw.

Der Himmel ist aber ein gereinigter und heiliger Ort. Genau darüber spricht die Bibel und das ist die Bedeutung. Die Bibel will unsere Rettung und zeigt uns die Möglichkeiten hierfür auf 5.Mose 30,19:

"Ich nehme Himmel und Erde heute über euch zu Zeugen. Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, daß du das Leben erwählest und du und dein Same leben mögest"

Hast Du das Leben gewählt, lieber Leser?

In Joh 14,6+7 spricht Jesus:

"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich kennetet, so kennetet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennet ihr ihn und habt ihn gesehen."

Mehr unter http://bibel-wissen.de/pn62/index.php?name=News&file=article&sid=73

"Damals" ist ein weiter Zeitraum. Das macht es schwierig, Deine Frage zu beantworten... ;-)

Ich würde im Vergleich zwischen heute und, sagen wir mal, dem Jahr 1200 sogar behaupten, daß die Bedeutung der Bibel immens größer ist. Denn erstens konnte damals kaum jemand die Bibel lesen und zweitens war es im Mittelalter bis zur Reformation gar nicht so selbstverständlich, daß Geistliche sich in der Bibel auskannten oder ihre Entscheidungen biblisch begründeten.

Wenn Du dagegen einen Vergleich anstellst zwischen dem Jahr 1700 und heute, dann kann man wohl sagen, daß die Bedeutung der Bibel abgenommen hat, mal abgesehen von kirchlichen Kreise, weil auch die katholische Theologie viel mehr die Bibel in den Mittelpunkt rückt als einige Jahrhunderte vorher. Es gehört zum guten Ton, eine Bibel im Haus zu haben, aber als Otto Normalkirchenmitglied drin lesen? Selbst wenn man Taufsprüche sucht, gibt's die doch viel bequemer im Internet...

"Geschichtliche Quelle" ist nicht falsch, aber besser formuliert wäre vielleicht "Überlieferung".

Wann damals? Als die Mehrheit der Menschen Analphabeten waren und von der Kanzler eh nur Halbsätze aus der Bibel erfuhren? Oder als dann die erste Bibel in unserer Sprache erschien und sich die Menschen begannen sie sich gegenseitig vorzulesen, darüber zu diskutieren und so fort? Oder zu der Zeit, als schon Schulpflicht war, aber bei den Katholiken nur der Kathechismus zu gelten hatte? Gegen Letzeres versucht unser jetziger Papst so gut als möglich vorzugehen. Wenngleich im eine ganze Menge Menschen die Gefolgschaft gerade in dem Punkt verweigert überall auf der Welt.

Dann zur Bibel selbst: Warum wurde in der Vergangenheit an ihrem Inhalt manipuliert?

Du liest, das ist ein sehr weites Feld. Um es abzukürzen: Gehe auf die Seite von radio-vatikan und belese Dich. Du wirst dort ganz gewiss massenweise Info finden zum Thema. Das ist dann auch die offizielle Ansicht.

Hallo, ich bin neu hier u. bin erstaunt,was es alles so für interessante Themen g.ibt Zu Deiner Frage: Die Bibel erklärt sich eigentlich selbst-Es heißt in 2.Timotheus 3:16,17 ,,Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert (eigegeben) und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in der Gerechtigkeit damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei,vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk. Das gilt immer.Sie ist eine Richtlinie für uns Menschen,damit es uns gut geht.Das war damals so u.das gilt auch heute. Alles Liebe!

ich würde auch sagen, dass früher die bibel als heiligtum verwendet wurde und heute ist das nicht mehr so. klar es gibt immer noch länder, in denen christen verfolgt werden und somit ihr heiligtum im kopf haben aber im vergleich zu früher hat heutzutage vllt jeder eine bibel zu hause aber wer ließt denn noch drin? in deutschland gibt es 2 prozent überzeugter christen, früher waren es einmal 50-60 prozent.

Zumindest werden die 2% darin lesen, das sind immerhin ein paar hunderttausend Menschen.

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@icecruiser

Ein paar hunderttausend Menschen, die gerne in enier Phantasiewelt leben....

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Ein Beispiel ! Ahab selbst interessiert sich schon lange nicht mehr für Jahwe: Ihm ging es lediglich um den wirtschaftlichen Fortschritt. Es scheinen sich in dieser Zeit in Israel auch zwei Klassen gebildet zu haben: die Oberklasse der Besitzenden, denen es aufgrund dieser politischen Konstellation immer besser geht, und die Schicht von eher einfachen Menschen, die am Jahwe-Glauben festhalten. Heute würde man sagen, dass sich die Schere immer weiter auftut. Das kommt mir ganz bekannt vor, den heute ist es in der ganzen Welt schon so, wie damals bei Ahab in der Bibel. Mord und Totschlag wegen Bodenschätze, die ein Land Hungern lassen, und weltweit 1 Mio, Tote jedes Jahr kosten. Die Gewinnmaximirung um jeden Preis ist Hohn und Spott am Menschen, denn da wird das Geld über den Menschen gestellt.Der Materielle Wert ist wichtiger geworden,als der Mensch. Elija ,ein Prophet, der sagt, dass es so nicht weitergehen könne. "Du hast gemordet und willst auch noch erben? Das schalt damals schon Elija den Königen entgegen .Er prophezeit nämlich der Isebel ein schreckliches Ende: "Du wirst es noch so weit bringen, dass die Hunde dein Blut lecken werden und du keine Beerdigung haben wirst."

Wie wird es bei uns aussehen, wenn das ganze Systhem zusammen bricht ?Welche Köpfe rollen dann, oder geht es human von Statten ?

dass man sie heute weniger zu religiösen Zwecken verwendet,

Die Leute sind heute geblendet von ihrer eigenen technologischen Entwicklung und denken, dass sie alles wissen. Das ist leider falsch. Es geht nicht um Märchen oder um sonstwas.

Viele Leute fragen heute, ob es noch andere Universen gibt und dass ja das Standardmodell der Kosmologie unumstößlich sei. Wie wir in letzter Zeit in Zeitschriften wie Nature, Science und Spektrum der Wissenschaft lesen durften, ist dieses Modell dabei, einzubrechen. Das liegt daran, dass wir die Natur nicht hinreichend verstanden haben. Nun verwerfen wir im Moment auch die Bibel und behaupten, dass das ja alles Kokolores ist, was da drin steht und viele hab ich schon reden gehört "Wer heutzutage noch an Gott glaubt, ist beschränkt und zu faul, selber über die Natur nachzudenken". Das ist ganz schön bitter und zeugt von Unwissen.

Die Bibel erfüllt heute genau dieselbe Aufgabe, wie vor tausend Jahren - sie klärt auf.

MFG

Die Bibel hatte damals wie heute die selbe große Bedeutung . Die Wahrheiten darin sind zeitlos immer gültig und wird auch gültig bleiben bis die Erde untergeht und noch länger . In der Bibel steht der ganze Heilsplan Gottes mit den Menschen . Es steht auch der Heilsplan für den Einzelnen darin . Weil jeder , der ernsthaft sucht , auch eine Antwort findet für sein Leben , darum ist die Bibel auch heute noch so aktuell wie immer . Ein Beispiel : Jeder Mensch sündigt und braucht eine Möglichkeit ,wie ihm seine Schuld vergeben wird , ja , wie der Mensch sogar positiv verändert wird . Das spricht sich herum und wer es ausprobiert mit der Bibel , der wird nicht enttäuscht .

Die Bibel hat damals wie heute den gleichen Wert.

Darauf legt Gott besonderen Wert. In 3 von 4 Evangelien steht: "Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen"

Die Bibel ist Gottes Wort. So wird sie sogar umgangssprachlich bezeichnet. Dieses Wort Gottes wird niemals vergehen.

Was abnimmt sind die Zahl der Menschen, die sich auf das Wort Gottes verlassen. Das braucht man nicht durch die vielen dummen Kommentare erfahren, sondern das steht ebenfalls in der Bibel. Viele, sehr viele Menschen werden von Gott abfallen. Das erleben wir heute ständig und überall. Für mich eine weitere Bestätigung von Gottes Wort.

Schade um die Lästerer und Leugner. Sie sind auf dem falschen Weg.

Da ist eigentlich nichts hinzuzufügen! Eine sehr gute Antwort! Die beste hier...

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@icecruiser

Da das eine einzige zirkuläre Argumentation darstellt, kann es sich wohl kaum um die beste Antwort handeln. Allenfalls um die beste Behauptung.

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Du bist auf dem richtigen Dampfer. Zwar heißt es immer, früher wurde die Bibel "absolut wörtlich" genommen, heute hingegen nur noch symbolisch. Aber das ist nicht stichhaltig. Soweit ich weiß, lag z. B. das Alte Testament noch im 19. Jahrhundert nur bruchstückweise vor, sodass von "wörtlich nehmen" kaum die Rede sein konnte. Außerdem taten sich viele Übersetzungs- und Auslegungsfehler auf, die erst seit relativ kurzer Zeit korrigiert werden. Und die Archäologie steckte noch in den Geburtswehen, sodass man über die biblische Zeit kaum was wusste bzw. sich völlig falsche Vorstellungen darüber machte, heute größtenteils noch immer macht. So galt die Bibel lange und noch immer als "Glaubens"buch. Aber mittlerweile kann man recht einfach die dicke Kruste jahrhundertelanger Auslegungsgeschichte vom Bibeltext klopfen und anhand historischer Prüfung feststellen, dass die Bibel keine mystischen Wunder, sondern ganz weltliche, historische Ereignisse erzählt und im Wesentlichen eine Chronik des Nahen Ostens ist, gleichzeitig sind Gesetze, Sprichwörter, Hygieneregeln usw. drin enthalten. Dazu braucht es keinen religiösen Glauben.

die Bedeutung der Bibel ist ganz einfach. Sie dient dir zum Lehren und Zurechtweisen und ausserdem ist Sie nuetzlich.Sie gibt dir in allen Fragen eine Antwort. Sie ist das komunikationswerk von unserem Schoepfer.Sie ist das Wort Gottes und sollte eigentlich gratis sein. Und wer macht ein geschaeft damit? Nur die Kirchen und das sind die schlimmsten. Das schlimme daran ist, das was die kirchen dem menschen erzaehlen glaubt der mensch,aber er ueberprueft es nicht.. Jetzt beschaeftigen sich vielleicht ein paar menschen mit der bibel und siehe,sie tretten aus der kirche aus ,weilGott nix mit der kirche zu tun hat-- apostelgeschichten 17;24 (lies mal)...

Die Bibel ist Gottes Wort, heute wie damals. Sie enthält alles, was der Mensch über Gott wissen muß. Wer sich daran hält und Jesus Christus zu seinem Herrn macht und ihm gehorcht, der erfährt eine innere Umwandlung ("liebet Eure Feinde" wird machbar!) und tiefen Frieden, den es nirgendwo sonst gibt.

Aber früher nahm man den Leuten die Bibel weg, heute das Vertrauen zu ihr. Eine moderne Form der Christusverfolgung.

Und daß Christen, die die Bibel ernstnehmen (und andere Leute sollte man nicht als "Christen" bezeichnen!), in unserem Land Verfolgung durch Spott, Hohn, Nicht-Ernst-Nehmen, Löschen im Netz und tw. Gefängnis erleiden, ist doch wohl jedem klar.

Du siehst es ja selbst hier bei gf, daß einfach Antworten gelöscht werden, die nicht mit der öffentlichen Meinung übereinstimmen...

Entstanden aus Elend, alltäglichem Tot, Aberglaube, politischem Druck und Armut, ist die Bibel heute wertlos. Dank Kant können wir heute sagen:

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."

Auf dieser Basis ist die Bibel nicht entstanden, sondern eben aus Unwissenheit und Angst. Für viele Menschen ist sie aber leider noch das Ultimatum ihres Lebens, da sie irgendetwas brauchen, wonach sie sich richten und worauf sie sich verlassen können. Es ähnelt aber einer Diktatur und sie wurde deshalb auch nur geschrieben, was ja leider auch viele Jahrhunderte funktioniert (die Kirche als Staatsoberhaupt).

Die Bibel ist im Gegensatz zu deiner Antwort nicht wertlos!

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@Equinoxe

Wieso nicht? Die vermittelten Werte sind irreführend, widersprüchlich und werden an die Gesellschaftlich nicht angepasst. Ich sehe keinen Unterschied zu einer Märchensammlung.

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Entstanden aus Elend, alltäglichem Tot, Aberglaube, politischem Druck und Armut

Also dem heutigen Zustand. Das beschreibt das Ganze ziemlich gut!

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."

Das ist völlig klar, dass wir das tun sollten. Der Glaube an Gott schaltet den Verstand auch nicht aus! Die wissenschaftlichen Theorien stehen mitnichten im Widerspruch zur Bibel.

Auf dieser Basis ist die Bibel nicht entstanden, sondern eben aus Unwissenheit und Angst.

Oh wir sind so dermaßen unwissend... Schau dich mal um: Die Astronomie steht im Moment Kopf, weil wir keine Ahnung haben, wie das Universum funktioniert. Wir verstehen die Quantenmechanik nicht und wir haben große Probleme in der Mathematik, uns die Unendlichkeit klar zu machen.

Die Angst will heut nur niemand mehr erwähnen!

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@mathgeek007

Ein Astronom würden behaupten alles sofort zu wissen. Wieso verlangst du das von dieser Seite? Man kann es nur durch ständige Weiterentwicklung, Beobachtung und neuen Erkenntnissen, diese benötigen eben Zeit. Das bedeutet nicht, dass es Unfug ist oder so.

Es ist auch keine Angst. Wir sind inzwischen soweit, dass niemand mehr an Hunger sterben muss (es gibt die Sozialhilfe). Die Grundversorgung ist gesichert, was früher nicht so war.

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@philosophus

Die Grundversorgung ist gesichert, was früher nicht so war.

Soso, das kannst du ja mal allen hungernden und verhungernden Menschen in Deutschland erzählen - die werden sich freuen -.-

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@mathgeek007

Dafür kann der Staat aber nichts. Jedem Menschen in Deutschland steht Sozialhilfe zu.

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Die Bibel ist seit Jahrhunderten das bedeutendste Buch der Geschichte, ganz aktuell gibt es kein anderes Werk, das öfter übersetzt oder mehr verkauft/ausgegeben als jedes andere Buch, dabei liegt die Jahresauflage bei geschätzten 600 Millionen, die erfolgreichste Autorin aller Zeiten - Agatha Christie - bringt es lediglich auf 1 Mrd., das meistverkaufteste Buch "Eine Geschichte aus 2 Städten" (Charles Dickens) gerade einmal 200 Millionen mal...

Bis zur Reformation war der Zugang zur Bibel auf die beschränkt, die entweder Latein (Vulgata) oder alt-griechisch bzw. aramäisch verstanden. Auch deswegen begründete Luther seine Kritik die in der Übersetzung der Bibel ins 'Hochdeutsche' endete und heute bereits in mehr als 460 Sprachen übersetzt ist. Sicher hat sie in unseren Breiten viel an Ihrer Bedeutung verloren, das liegt auch an der Säkularisation und den sinkenden Zahlen der Christen in unserer Gesellschaft. In anderen Gegenden sieht es aber ganz anders aus, in Asien und Afrika wachsen die Anzahl der Christen noch immer, dort werden auch Bibeln weiterhin in einem großen Maße verkauft...

Es gibt nur wenige Bücher die sich überhaupt mehr als 100 Jahre gehalten haben, heutzutage sind 10 Jahre bereits eine Lange Zeit, da ist die Bibel, der Koran oder der Herr der Ringe mit seinen 3 Teilen eine absolute Ausnahme...

@riara, im freien wettbewerb würden die immensen verschenkungen der bibeln, eigentlich unter das gesetzt zum unlauteren wettbewerb (uwg-gesetzt) fallen! jede kirche, jede religiöse gruppierung, fast alle hotels, und noch etliche andere, bieten kostenlos bibeln an. ich habe in meinem leben bestimmt schon über 50 bibeln kostenlos angeboten bekommen. wenn jeder gläubige sich seine eigene bibel kaufen würde, sähe die auflagenhöhe total anders aus!!

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@rubicon66

Die lange Überlebensdauer sagt aber nichts über den Wahrheitsgehalt des Inhalts aus.

Das klingt für mich so, als wolltest du uns jetzt die Wahrheit erzählen. Ich bitte darum! (ich gehöre keiner Religion an btw!)

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@mathgeek007

Mein Gott - Sorry für den theistischen Ausdruck des Unverständnisses -, was geht eigentlich einem Atheisten ab, wenn er das mit Bibel einfach mal zugibt, kein anderes Buch kommt da ran, es ist doch völlig unerheblich ob da zu 100% die Wahrheit drin steht, was meinst Du wieviel % ich für 'wahr' halte?

Klar ist es etwas peinlich, dass das meistverkaufteste Sachbuch seit bestehen der Bundesrepublik "Ich bin dann mal weg..." von Harpe Kerkeling ist, Mr. Dawkins oder Schmidt-Salomon haben nicht einmal zusammen soviel 'Buch' verkauft...und dann handelt es auch noch vom katholischen Pilgerpfad...was für eine Zerstörung...aber ich bin da gar nicht schadenfroh, es zeigt nur deutlich, dass die Bibel und die Religion die es repräsentiert immer noch eine enorme Bedeutung hat...

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@riara

Zum Glück keine politische Bedeutung mehr, nach jahrelanger Inquisition, Homosexuellenverfolgung und Verfolgung jeder wissenschaftlicher Arbeiten.

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@philosophus

Vielleicht erzählst Du uns einfach mal, was das mit der Bibel und der Frage zu tun hat?

Schwule wurden übrigens kaum verfolgt und ohne die Kirchen, gäbe es heute gar keine Wissenschaft, denn die Schulen und Universitäten wurden von den Kirchen eingerichtet...ich weiß das schmerzt, so wie Deine Unkenntnis...:-)

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@riara

Weil die Bibel im direkten Zusammenhang damit steht. Sie ist das Wort Gottes, was natürlich nicht stimmt.

Jetzt wirfst du aber etwas durcheinander; einmal gibt es den Einzelnen und einmal gibt es die Konstitution, wie z. B. die Kirche als ganzes. Nicht die Kirche kam auf die Idee, sondern ein einziger Mensch oder eine Gruppe von vielen. Damals gab es ja auch kaum Möglichkeiten, dass irgendjemand anderes es einrichten konnte. Die Kirche hatte ja die Übermacht. Etwas lehren in einem Raum ist auch keine Erfindung an sich gewesen, die heutige Form von Universitäten unterscheidet sich ja auch von der damaligen. Diese Schulen wurden meist nur zum Zweck weiterer Kontrolle geschaffen und um die Menschen gläubig zu halten. Echte Wissenschaftler wie Galileo wurden weiterhin verfolgt.

Außerdem bedienst du dich auf der einen Seite mit religiösen Errungenschaften, andererseits hinterfragst du aber wissenschaftliches Denken (analysieren, verwerfen, neu definieren).

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@philosophus

Konstitution oder Institution??? :-)

Ich denke bei Dir fehlt eine Menge an historischem Wissen, das ist erstmal das erschreckende, aber im Einzelnen:

  1. Ich werfe nichts durcheinander...:-)
  2. Die Kirche kam auf die Idee, die Gründung von Klosterschulen geht zwar auf die Tradition der Griechen und Römer zurück, die Situation im damaligen Europa war aber eine 'tabula rasa', es gab keine Bildungseinrichtungen.
  3. Die Christianisierung erreichte viele Teile Europas lange bevor sie dort unter einer Schutzmacht stand, die Macht hatten aber bis zum Hochmittelalter die Fürsten, nicht die Kirchenoberhäupter (vgl. Eigenkirchenrecht ff.)
  4. Die Schulen wurden geschaffen, um gebildete Mönche und Priester zu rekrutieren, trotzdem entstanden im Umfeld dieser Schulen kurze Zeit später Wissenszentren, da die Klöster als einzige auch über die Bibliotheken verfügten

Galileo wurde nicht verfolgt, sondern seine unbewiesene Behauptung brachte Ihn in Schwierigkeiten, zu diesem Zeitpunkt war diese These allgemein bekannt, das Buch Kopernikus - auf denen Galileo's Theorie beruhte - wurde weder verboten, noch hatte Kopernikus unter Repressalien zu leiden...

Lesen, Verstehen und nicht irgendetwas behaupten...

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@riara

Galileo wurde verfolgt, das steht in jedem Geschichtsbuch und Biografie von ihm. Er wurde gezwungen vor der Kirche zu lügen, um das geozentrische Weltbild aufrecht zu erhalten und die damit verbunden religiösen "Weißheiten", die niemand weiter untersucht hatte.

Kirchliche Schulen wurden sehr oft zu politischen und religösen Zwecken missbraucht, zum Glück ist das heute nicht mehr so. Du wirst feststellen, dass das menschliche Wissen seit bestehen religionsfreiher politischer Führer sich schneller entwickelt, als jemals zu vor.

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@philosophus

Wobei die CDU z. B. natürlich auch die Christlich Demokratische Union ist, aber man wird nicht gleich erhängt, wenn man etwas gegen Gott sag. Danke Fortschritt, danke Kirche für viele Jahre voller Gewalt und Rückhaltung von Wissen.

Die Kirchenoberhäupte haben auf den Kosten der Bürger ins Saus und Braus gelebt, während das Volk verhungerte.

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@philosophus

Das glaubt man, weil man es selber nie gelesen hat, warum schaust Du Dir nicht einfach die Schilderung bei Wiki an, die ist gar nicht schlecht...:-)

Kirchliche Schulen wurden sehr oft zu politischen und religösen Zwecken missbraucht, zum Glück ist das heute nicht mehr so. Du wirst feststellen, dass das menschliche Wissen seit bestehen religionsfreiher politischer Führer sich schneller entwickelt, als jemals zu vor.

Zu religiösen Zwecken wurden sie schon deswegen missbraucht, weil man fromme Geistliche züchten wollte und keine kritischen Wissenschaftler, trotzdem kamen Typen wie Galileo, Newton oder Humboldt dabei heraus. Ohne die Erforschung der von den Mauren hinterlassenden Schriften in Cordoba und Toledo, die Funde der Templer und die Überlieferung der antiken Schriften, wäre das Wissen nie explodiert, das tat es aber gerade zur Hochzeit der Frömmigkeit im ausgehenden Mittelalter, während andere - nicht-christliche Regionen - Ihren gesamten Vorsprung verspielten...Geschichte pur!!!

Hört doch endlich mal auf den Atheismus zu überhöhen, der existierte erst, als die wichtigsten Dinge bereits entdeckt waren...:-)

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@philosophus

Die Polemik ist ja allerliebst, die grössten Mörder der Geschichte waren aber nun einmal keine theistischen Systeme, da muss ich Dich enttäuschen...:-)

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@riara

Hört doch endlich mal auf den Atheismus zu überhöhen, der existierte erst, als die wichtigsten Dinge bereits entdeckt waren...:-)

Weil man es damals einfach nicht besser wusste. Heute wissen wir doch viel mehr. Wir kennen die Zellen, die kleinsten Bausteine des Lebens, wir wissen, dass keine Wesen im Himmel existieren und über uns wachen, genau so wie der Himmel uns niemals auf den Kopf fallen wird. Wir können so viel erklären, was damals einfach nicht möglich war. Es ist ganz logisch, dass man dann Dinge wie Gott erfindet, um für alles eine Erklärung zu haben. Aber heute sind wir an einem Punkt angelangt, wo wir sagen können: "Wir wissen es nicht". Dafür hat es viele Jahrhunderte gebraucht und man sollte heute nicht mehr nach etwas leben, was nicht bewiesen ist, sondern sich auf die aktuellen Probleme der Menschheit konzentrieren und nicht einem jahrtausende alten, von Menschen geschriebenen Buch. Das Gesetzbuch und die vernünftige Überzeugung:

„Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu!“

sind Grundlage für das heutige Leben.

Und das Wissen ist nach der Französischen Revolution explodiert, durch philosophische Aufklärer wie Kant oder Montesquieu.

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@philosophus

Das uns der Himmel auf den Kopf fällt glaubten lediglich unsere vorchristlichen Vorfahren, aber auch der Rest Deiner Geschichtskenntnisse ist ein wenig verschoben, der 'Gott' existierte für die Juden ja bereits wesentlich länger, 99,99% aller Christen müssten sich also das eigene Götterbild erst einmal ausgeredet haben, dass ist ein wichtiger Unterschied im Vergleich zu Naturreligionen...

Der Umstand "des nicht wissen..." befeuerte bereits im Altertum die Menschen, nur deswegen entstanden die Theorien, die sich - nachdem man das mit Gott entschieden hatte - nun überhaupt ausschließlich um das "Warum" und "Wie" drehten, selbst Theologen beschäftigten sich mit Alchemie und Astronomie, aber das alles blendest Du offenbar aus...

Dann mit Kant und Montesquieu zu kommen ist lustig, die Wissensexplosion war da schon auf Ihrem Höhepunkt, der Buchdruck war das bedeutendste Ereignis seiner Zeit, der geschah aber rund 300 Jahre vor Kant und Montesquieu, er ermöglichte das Zeitalter der Renaissance, ohne die diese Überlegungen überhaupt nicht möglich gewesen wären. Geschichte baut aufeinander auf, ohne ein Fundament kann man keine Wände ziehen, was Du da beschreibst ist ein Kartenhaus...

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früher war sie die absolute dogmatische wahrheit (in einigen teilen der welt)

heute ist sie ein mittelmäßiges märchenbuch

früher war sie die absolute dogmatische wahrheit

absolut und dogmatisch ist eigentlich das Gleiche...:-)

Ein Dogma unterstellt eine unumstößliche Wahrheit, aber ich verbuche das mal unter 'blumiger Metapher'...

Heute mag sie für Dich und Andere ein "mittelmäßiges märchenbuch" sein, nur für die Mehrheit in diesem Land und der Welt ist sie das nicht, die Bibel ist kein Sachbuch, selbst Nicht-Christen oder Atheisten benutzen dieses Buch als Quelle zur Antike, es gibt kein besser überliefertes Werk...

Wie gesagt Deine Ansicht ist ok, nur ist die Antwort auf diese Frage überhaupt nicht von Deiner religiösen Gesinnung abhängig, bedeutungsvoll ist dieses Buch in jedem Fall, dazu muss man es nicht absolut und dogmatisch als Wahrheit verstehen...:-)

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@riara

sie ist auch eine eher zweifelhafte quelle für die antike, da sie ständig überarbeitet und verändert wurde und oft auch keine echte historischen ereignisse darstellt sondern mythen wie sinflut etc

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@BlackDracula

Wurde sie ständig verändert? Auf Grund der Dokumentation jeder einzelnen Ausgabe seit dem Urtext dürfte das relativ schwer zu beweisen sein, zumal es ja nicht nur eine Institution gab die sich mit dem Thema Bibel beschäftigte, wir kennen heute tausende von sehr alten Abschriften, sie unterscheiden sich kaum...

In der Bibel finden sich diverse Anhaltspunkte für das Leben im Altertum, von der Ernährung über soziologische Aspekte bis hin zur Rechtsprechung. Natürlich enthält sie auch einen Haufen von Texten, die keineswegs irgendeinen historischen Zweck erfüllen, es ist aber auch - wie gesagt - kein Sachbuch...

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@BlackDracula

man hat aber hundertfach mehr Abschriften gefunden als von der Ilias, ist also deutlich besser belegt.

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@icecruiser

wenn ein schriftstück hundertmal abgeschrieben wird, schleichen sich auch hundert fehler rein. nicht umsonst weist ihr ja ständig auf die "urtexte" der bibel hin.

außerdem ist die anzahl der bücher nicht relevant

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@BlackDracula

Jetzt wird es blödsinnig...

Ist die Elias etwa 60% der Menschheit bekannt? Welchen Einfluss hat dieses Buch auf die europäische Geschichte und Kultur?

Wenn ein Werk in mehr als 10.000 Gemeinden als Abschrift vorliegt, wieso ist es dann nicht bedeutender, zumal die Juden für Ihre Genauigkeit bekannt sind, viel anders hielten es die Urchristen auch nicht....

Und nochmal, welche Fehler, die Texte liegen in den Ursprungsprachen vor, beherrscht Du die und hast Du da Fehler gefunden, die beim Übertragen entstanden sind, dann lasse es uns bitte wissen, mir sind kaum welche bekannt und die sind alle dokumentiert...:-)

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@riara

schon allein die hundert verschiedenen bibelversionen die es heute gibt, sollten die fehler in der bibel beweisen

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@BlackDracula

Auch da verwechselst Du was, erstmal gibt es nur eine Handvoll von Übersetzungen die maßgeblich sind, die einzelnen Ausgaben wählen aber lediglich eine andere Sprache, jede einzelne sprachliche Anpassung ist aber dokumentiert, bei den kommentierten Ausgaben findest Du solche Hinweise auf jeder Seite...:-)

Für den Vergleich eignet sich hervorragend:

www.bibleserver.com

Zumal man auch die Kommentare sofort (Mouse over) lesen, bzw. unterschiedliche Ausgaben vergleichen kann...

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