Bedeutung der Beschneidung der Jungen im Islam

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

eine beschneidung wird bei uns durchgeführt, weil alle propheten sich auch beschneiden ließen soweit ich weiß und da diese unsere vorbilder sind, vor allem der letzte prophet muhammed (saw), nehmen wir uns ein beispiel an ihnen und lassen unsere söhne beschneiden. das ist einfach die sunna im islam, also die tradition des propheten.

hygienischer ist das ganze noch dazu und sauberkeit ist im islam schon der halbe glaube sozusagen.

Die Beschneidung wird im Islam in Anlehnung an die Tradition des Propheten Abraham und an die jüdische und ursprüngliche christliche Tradition weitergeführt. Der Gesandte Allahs, Allah segne ihn und gebe ihm Heil, sagte: „Zur ursprünglichen Natur der Menschen gehören fünf Handlungen: Die Beschneidung, das Abrasieren der Schamhaare, das Kurzschneiden des Schnurrbarts, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel und das Auszupfen der Achselhaare.“ So wird die die Beschneidung bei allen muslimischen Völkern seit Jahrhunderten als islamische Tradition und Pflicht gepflegt.

Bei vielen ostafrikanischen Viehzüchterstämmen - bei den Massai, Rendille, Jie und Samburu - werden die jungen Knaben an der Schwelle zur Adoleszenz, in Lebensabschnitt zwischen der späten Kindheit und dem Erwachsenenalter, ihren Müttern fortgenommen und blutigen Beschneidungsriten unterzogen, durch die sie zu echten Männern werden sollen. Sie müssen sich der Qual des Messers fügen, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Schreit ein Junge auf, während sein Fleisch beschnitten wird, zuckt er auch nur mit der Wimper oder dreht den Kopf zur Seite, wird ihm fürs ganze Leben die Männlichkeit abgesprochen und seine gesamte Verwandtschaft als eine Brutstätte von Schwächlingen geschmäht. Nach dieser harten Prüfung in aller Öffentlichkeit werden die jungen Initianden in der Wildnis in besonderen Schlafhäusern isoliert. Dort sind sie sich selbst überlassen und lernen die Aufgaben eines verantwortungsvollen Mannseins - Viehraub, Überfälle, Töten, Überleben im Busch...mehr in dem Buch...

David D. Gilmore er lehrt als* Professor für Anthropologie* an der State University of New York. Die Geschlechterrollen in verschiedenen Gesellschaften bilden das Grundthema seiner kulturanthropologischen Studien (u. a. »Aggression and Community«, 1987, »Sex and Gender in Southern Europe«, 1985).

ARTEMIS & WINKLER VERLAG MÜNCHEN ..........................................................................................................................

Bei den uralten Ägyptern wurden die Sklaven zur Kennzeichnung beschnitten

die Juden erst beim Auszug aus Ägypten, damit sich keine fremden Männer den Wanderzug anschließen und das jüdische Volk mit anderen vermischen

mit der Ausbreitung der ersten Christen über Griechenland wurde dieser Ritus hinfällig

ca. +600 später führten Mohamedanhänger den Brauch wieder ein, was sicherlich auch der Kennzeichung - Zugehörigkeit einer Gruppe diente, da es ja damals keine Ausweispapiere gab.

Was möchtest Du wissen?