Bedeutet eine fristgerechte Kündigung ohne Grund beim Arbeitsamt eine Arbeitslosengeld-Sperre?

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3 Antworten

Interessant ist, dass auch noch folgender Satz in der Kündigung enthalten gewesen ist: "Hiermit kündigen wir Ihnen fristgerecht zum 15.07.2014, hilfsweise zum nächstmöglichen Termin"

Dieser Satz wird oft verwendet, wenn man weiß, das z.B eine fristlose Kündigung oder die Frist nicht rechtens ist, dann braucht man im Falle einer Klage nicht erneut kündigen.

Laut Internetrecherche kann das Arbeitsamt uns eine Speere für das Arbeitslosengeld geben, wenn wir keine Kündigungsschutzklage einreichen? - Müssen wir diesen Schritt wirklich gehen? Den schließlich sind wir auch froh, dass er da draußen ist, da er wirklich alles andere als gut behandelt worden ist (Zeitarbeitsfirma).

Ihr solltet ihn unbedingt gehen, damit es keine Sperre gibt und vielleicht springt sogar noch zusätzlich Geld dabei raus

Man kann selber kostenlos eine Kündigungschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen und das sogar ohne Anwalt in der ersten Instanz.

Innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung muss man die Klage eingereicht haben.

Oft kommt es dann zu einer Güteverhandlung und der Arbeitgeber zahlt z.B. eine Abfindung und aus einer fristlosen Kündigung wird eine fristgerechte Kündigung.

Habe letztes Jahr nach einer fristlosen Kündigung die nicht berechtigt war, eine Kündigungschutzklage erhoben und mein Arbeitgeber hat sich mit mir verglichen.


Diese Seite ist informativ und gut:

http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch_Kuendigung.html

MfG

Johnny

Hallo

nein wenn ihr am Montag direkt zum Arbeitsamt geht bekommt ihr sicher keine Sperre... nehmt auf jeden Fall das Schreiben mit!

Gruß

Danke für die Antwort! :)

Ja das machen wir auf jedenfall. Auch die Email, dass er nicht arbeiten gehen kann, die wir vor 2 Tagen seiner Firma gesendet haben, werden wir noch mit anfügen. Denke, dass die Leute vom Arbeitsamt dann wissen, was da abgelaufen ist.

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Was war denn nun der Kündigungsgrund - bitte sag nicht: "Keine Ahnung - einfach so."

Er hat nie einen Grund erhalten. Nur das Einwurf-Einschreiben mit dem Satz: "Hiermit kündigen wir Ihnen fristgerecht zum 15.07.2014, hilfsweise zum nächstmöglichen Termin".

Tatsache ist, dass er zur Arbeit geschickt worden ist. Er natürlich auch dahin ist und dann 7 Stunden in einem 50-60 Grad heißen Raum gearbeitet hat. Den ganzen Abend ging es ihm richtig schlecht, da er sich zum einen nur noch übergeben und zum anderen auch richtige Ausfallerscheinungen hatte. Ich habe dann seine Firma via Email informiert und ihn dann zum Arzt gebracht. Ärztin meinte daraufhin, dass er sogar fast einen Schlaganfall bekommen hätte und das er die nächsten 2 Tage daheim bleiben sollte. Und siehe da, direkt darauf ist das besagte Einschreiben bei uns eingegangen.

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