Bebauung eines Erpachtgeländes

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6 Antworten

Du benötigst das Einverständnis. Dies wird meist schon im Pachtvertrag geregelt. Wenn nicht, musst Du dies nachholen.

Denn der Eigentümer hat das Recht, dass sein Grundstück nicht oder nur im Rahmen der vereinbarten Nutzung verändert wird.

Und ja, sie können dir dies vollständig verweigern und dann kannst Du gar nichts machen!

eigentlich müsste derartiges im vertrag angegeben sein, zumindest einschränkungen der nutzung.

in einem ähnlichen fall musste der pächter das grundstück in den ursprünglichen zustand rückversetzen.(hatte dummerweise nur 30 jahre gepachtet) dir dürfte nach 99 jahren wohl nix passieren. :-)

Dafür die Erben! So etwas ist eine LeistungsSCHULD und Schulden werden idR vererbt, außer das Erbe wird ausgeschlagen.

Ist nur das Problem, dass das Gebäude ja denke ich dem Fragensteller gehört las Eigentum, denn sonst dürfte er da ja nichts vermieten. Das heißt für einen Erben wäre es sehr schwer bis unmöglich, das Erbe des Hauses anzunehmen, aber das Erbe der Schuld auszuschlagen (theoretisch mittlerweile möglich, aber sehr sehr schwer durchsetzbar).

Und ich denke der Abriss eines Hauses und die vollständige Wiederherstellung des Grundstücks wird vermutlich mehr kosten, als der Verkauf eines guten Zweifamilienhauses einbringen würde.

Gut, da kann ich nur von jetzt reden. Wie der Markt in 99 Jahren aussieht weiß ja niemand. Aber eins kann ich sagen, die kath. Kirche gibt es dann vermutlich immer noch und wenn es um deren Eigentum geht, sind die alles andere als spendabel, rücksichtsvoll oder irgendwie entgegenkommend!

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Der Erbpachtgeber muss zustimmen und wird, wenn er zustimmt, die Pacht erhöhen und einen neuen Erbpachvertrag mit neuen Bedingungen fordern.

normalerweise müsste in dem Erbpachtvertrag die Nutzung bzw. eine eventuelle Bebauung geregelt sein.

Du würdest das Grundstück damit natürlich recht nachhaltig verändern.

Was sagt denn Dein Vertrag über Bebauung?

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