Bearbeitungsgebühren für Mietvertrag zulässig?

4 Antworten

Was ist das für eine Person, Privatperson, Firma?

Mir kommt das irgendwie so vor, dass der Vermieter bzw. die Firma die gesamten Kosten auf den Mieter übertragen wollen, was schon hinterhältig ist und für mich irgendwie an Betrug grenzt.

Da versucht man das neue Gesetz zu umgehen und will die Maklergebühren auf den Mieter umlegen.

Das ist meiner Ansicht nach nicht rechtens und Du könntest den Mietvertrag unterzeichnen und anschließend entweder die Gebühr nicht zahlen oder Rückzahlung wegen fehlender Rechtsgrundlage fordern.

LG

johnnymcmuff

Das ist widerrechtlich. Hier soll erreicht werden, dass du trotz Beauftragung des Maklers durch den Vermieter indirekt doch den Makler bezahlen sollst und damit das Bestellerprinzip ausgehebelt werden soll. Solch Vorgehensweise ist strafbar und wird mit einem erheblichen Ordnungsgeld belegt.

Da hier nun bei Mietvertragsabschluss das Geld eingefordert wird (Nötigung), wirst du bei Nichtzahlung den MV nicht bekommen. Du könntest natürlich zahlen und hinterher Anzeige erstatten und das Geld zurückfordern. Das wäre erfolgreich für dich.


Das ist eine massive Umgehung des seit dem 01. Juni 2015 rechtskräftigen Bestellerprinzips und strafbar. Ich würde dieses Schreiben an die zuständige IHK und die Gewerbeaufsichtsbehörde senden.

Du kannst auch einen Rechtsanwalt hinzuziehen. Im Impressum der Website des Maklers oder im Onlineexposé muss die Gewerbeaufsichtsbehörde angegeben sein.

Lasst Euch hier nicht über den Tisch ziehen!!!

Abmahnung und Verpflichtung zur Unterlassung!!!

Es kann evtl. eine marginale Gebühr für die MV-Erstellung geben, aber niemals für Besichtigungen etc. (Maklerleistungen).

Ergänzung: Du könntest Dich auch an den IVD Immobilienverband Deutschland wenden (6 Geschäftsstellen in Deutschland, Zentrale in Berlin). Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass dieser Makler oder Verwalter Mitglied im IVD ist; dennoch ...

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@Colombo1999

Ich kommentiere mich noch einmal: Mir steht der Mund offen, dass es tatsächlich immer noch Leute gibt, die das versuchen!!! - Da müsst Ihr gegen vorgehen, damit nicht jemand anders der Leidtragende ist.

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"Die kündigung des Mietverhältnisses ist erstmals zum 30.09.2017 zulässig"

"Auf eine Kündigung vor Vertragsbeginn wird beidseitig verzichtet."

"Der Mieter verpflichtet sich ausdrücklich zum Räumen der Wohnung, wenn die Miete nicht oder nur noch teilweise vom Amt überwiesen wird. Das Mietverhältnis ist dann sofort beendet.Bei Leistungen von Ämtern für Unterkunft und Heizung werden direkt vom Mieter an den Vermieter abgetreten, hierzu ist die bezeichnete Bankverbindung zu nutzen. Eine gesonderte Abtretungserklärung ist zu unterzeichnen, die Bestandteil des Mietvertrages wird."

Nun ist es so, dass der Vermieter vor Unterzeichnung des Vertrages Kenntnis darüber hatte, dass ich im Leistungsbezug des örtlichen Jobcenters stehe. Eine Abtretungserklärung für die Zahlung der Miete direkt vom Jobcenter an den Vermieter existiert nicht. Die Miete geht direkt auf mein Konto, welche ich anschließend an den Vermieter überweise.

"eigentlich" hätte doch der Mietvertrag unter solchen Klauseln und Umständen doch gar keinen rechtlichen Bestand. Und immerhin schenkt der Vermieter dieser Klausel keine Beachtung, während er aber auf die Mindestvertragslaufzeit besteht.

Grenzt dies nicht an willkürlicher Auslegung des Mietvertrages? entweder er gilt im ganzen oder gar nicht.

Da ja nun die Miete nicht vom Amt überwiesen wird, bedeutet das doch, dass ich gegen genau diese Bestimmung im Mietvertrag verstoße, also räume ich zum Ende des Monats die Wohnung und bin sauber aus dem Mietvertrag raus ohne das der Vermieter irgendeine Schadenersatzforderung geltend machen kann??? Oder irre ich mich da?

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Dankeschön :-)

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Seif

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