Bearbeitungsdauer für Reha-Antrag

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3 Antworten

Hallo algenzüchter,

Sie schreiben:

Bearbeitungsdauer für Reha-Antrag<

Antwort:

Wenn Sie noch berufstätig sind, dann ist in der Regel die zuständige DRV-Rentenanstalt für die Bewilligung einer REHA-Maßnahme zuständig!

Die Deutsche Rentenversicherung-Bund setzt sich aus einer Vielzahl von einzelnen Landesverbänden zusammen und demzufolge hat auch jeder einzelne Landesverband seine eigenen Besonderheiten und Bearbeitungszeiten!

Wie lange eine Bearbeitung Ihres REHA-Antrags tatsächlich dauert, das ist sehr unterschiedlich und da gibt es keine Richtschnur!

Jeder Einzelfall ist anders!

Am Besten wenden Sie sich in dieser Sache an Ihre für Sie zuständige DRV-Rentenanstalt und an den für Sie zuständigen Sachbearbeiter!

Wielange kann ich für die Bearbeitungsdauer der Krankenkasse rechnen?<

Antwort:

Die Krankenkasse ist für REHA-Maßnahmen in der Regel erst dann zuständig, wenn Sie nicht mehr berufstätig sind!

Auch bei der Krankenkasse gilt, wenden Sie sich am Besten direkt an Ihren zuständigen Sachbearbeiter bei Ihrer Krankenkasse!

Und kann ich, zumindest einigermaßen, mitbestimmen, wo ich hin will? Z.B. heimatnah?<

Antwort:

Sie können, zusammen mit Ihrem Hausarzt, den zuständigen Kostenträger darum bitten, Sie in eine bestimmte REHA-Einrichtung einzuweisen!

Ob Ihr Kostenträger aber darauf eingeht, das steht in den Sternen!

Siehe hierzu z.B. unter folgendem Link:

google>>

krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2010/news51.php

Auszug:

In Deutschland sind für die verschiedenen Reha-Leistungen gesetzliche Kranken-, Renten- und Unfallversicherung zuständig. Die UPD greift einen Fall auf, in dem die Rentenversicherung verantwortlich ist. Dabei gilt: Rentenversicherungen unterstützen den Aufenthalt von Versicherten in Reha-Einrichtungen, die sie selbst betreiben oder mit denen sie einen Vertrag abgeschlossen haben. Sie wählen deshalb eine Reha-Einrichtung aus ihrem Angebot für einen Patienten aus.

Die Versicherung muss dabei berechtigte Wünsche des Versicherten wie etwa die persönliche Lebenssituation, Alter, Geschlecht sowie religiöse und weltanschauliche Bedürfnisse in ihre Entscheidung einbeziehen.

Ist der Versicherte mit der Wahl der Reha-Klinik unzufrieden, hat er das Recht, Widerspruch bei der Rentenversicherung einzulegen.

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Ok, danke schonmal für die gute Auskunft. Aber, daß muß ich nochmal anmerken, mein Hausarzt sagte, ich muß den Reha-Antrag bei meiner Krankenkasse organisieren! Ist das denn nicht richtig? Muß ich den Antrag etwa beim Rentenversicherungsträger stellen? Und wie geht das mit dem Antrag genau von statten?

Ich kenn mich mit derartigen Dingen überhaupt nicht aus...

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@algenzuechter

Hallo algenzüchter,

wenn Sie noch berufstätig sind, dann ist in der Regel die DRV für Sie zuständig!

Wenn Sie nicht mehr berufstätig sind, dann ist in der Regel Ihre Krankenkasse für Sie zuständig!

Fragen Sie einfach bei Ihrer Kranlenkasse oder DRV-Rentenanstalt nach, dann sind Sie zuverlässig im Bilde!

Den Antrag auf REHA müßen Sie zusammen mit Ihrem Hausarzt ausfüllen, begründen und bei Ihrem zuständigen Sozialversicherungsträger einreichen!

Anträge werden oft abgelehnt mit dem Hinweis, die in Wohnortnähe vorhandenen, ambulanten Möglichkeiten seien noch nicht ausgenutzt!

Viel hängt von der schriftlichen Unterstützung und Begründung durch den Hausarzt und von Ihrer eigenen Krankenakte ab!

Also optimieren Sie Ihre Krankenakte, z.B. wie im Roten-Faden beschrieben:

google>>

erwerbsminderungsrente.biz/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

Ich kenn mich mit derartigen Dingen überhaupt nicht aus...<

Antwort:

Diese Ausrede hilft Ihnen aber nicht weiter, wenn Sie aus dem Sozialversicherungstopf Leistungen erhalten wollen!

Im Zeitalter von google und Internet stehen Ihnen unzählige Wege offen, sich in die Materie einzulesen!

Zeigen Sie "Soziale Kompetenz" und holen Sie sich, was Ihnen zusteht, denn von selbst passiert in der Regel gar nichts!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrda

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Ich war über ein Jahr krank und sage dir mal, was meine Krankenkasse gesagt hat: Krankenkassen bezahlen keine Kuren. Kuren werden nur als Reha von der Rentenkasse bezahlt und die zahlt so etwas nur, wenn eine Reha das LETZTE Mittel ist, alle anderen Mittel ausgeschöpft wurden und ansonsten eine Arbeitsunfähigkeit droht.

Richte dich also auf monatelange Prozeduren ein. Wo es hingekt darf man, soweit ich weisss, nicht mitbestimmen.

Hallo,

bei mir ging es grade mal vier Wochen womit ich nicht gerechnet hatte, ich nehme jedoch an dass es der Weihnachtszeit geschuldet war, da wollten viele nicht gehen und da hatten die einfach freie Kapazitäten!

LG

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