Beantragung (Teil Erwerbsminderungsrente) / Sozialgericht bzw.welche Kriterien sind wichtig

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3 Antworten

Eine Rente wird grundsätzlich auf Antrag gewährt.

Grundvoraussetzung ist, dass du mindesten 60 Beitragsmonate nachweisen kannst.

Eine Erwerbsminderungsrente erhältst du, wenn du weniger als 6 Stunden täglich (halbe EM-Rente), bzw. weniger als 3 Stunden täglich (volle EM-Rente) noch IRGENDEINER Tätigkeit nachgehen kannst.

Dazu solltest du schon mehrere Monate arbeitsunfähig geschrieben sein. Die RV wird dann von dir verlangen eine REHA-Manahme zu absolvieren, in deren Verlauf du auf deine weitere Arbeitsfähigkeit geprüft wirst.

Einfach, dass du gerne in Rente gehen möchtest, wird nicht ausreichen

Und selbstverständlich wärst du auch verpflichtet, deine Mithilfebereitschaft zu zeigen, indem du angeratene Operationen auch ausführen lässt. Wenn du das nicht tust, bekommst du auch keine Rente.

Das Sozialgericht käme erst nach einer Ablehnung und Abschluss des Widerspruchsverfahrens ins Spiel.

Hallo,

danke für Deine Hinweise.

Ich habe versäumt mitzuteilen das ich bereits geprüft habe das ich ALLE Vorausetzungen erfülle (Wartezeiten ,etc) um eine Erwerbsminderungsrente eventuell zu beantragen.

Das ich einen Nachweis (Gutachten) benötige wo festgestellt wird das ich zwischen 3 - 6 stunden täglich Arbeiten kann um in den "Genuss" der Erwerbsminderungsrente (Teil) zu kommen ist mir auch Bewußt.

Bei meinem letzten Bandscheibenvorfall war ich von September bis März Krankgeschrieben.

Die Operation habe ich nicht Grundsätzlich abgelehnt denn die Aussage war vom Verantwortlichen Arzt das dieser Vorfall .....Operiert werden KANN und nicht muß. Und warum ich mich dann so entschieden habe wie ich mich entschieden habe, habe ich ja geschrieben. Sicher kann dann versucht werden mir bei einer Rentenbeantragung dies als "Verweigerung" ausgelegt werden. Aber....Dies kann ich (Denke ich mal) dann wiederlegen weil der Arzt eben von einer "KANN" Operation gesprochen hat.

Ich habe aber deinen Hinweis / Anspielung in Bezug auf Mithilfsbereitschaft verstanden!

Erlaube mir den Hinweis das ich Mir SEHR Bewußt darüber im klaren bin das ich nicht mal eben einen Antrag auf Rente stellen kann und dann "MAL EBEN" in Rente gehen kann!!

Mitnichten!!!...ich habe mich auf ein Mehrjähriges (Kompliziertes und Aufwändiges)Verfahren eingestellt!!!!!

Eine ausreichende Rechtsschutsverischerung ist abgeschlossen die Sämtliche Leistungen bezahlt (einschließlich Privat Gutachten,etc.)

Nun noch einmal zu meiner eigentlichen Frage....

Das erst nach einer Ablehnung durch den Rentenversicherungsträger das Sozialgericht ins "Spiel" kommt ist mir klar. Deshalb schrieb ich ja auch....

"UNTERSTELLEN wir mal das mein Antrag abgelehnt wird und ich beim Sozialgericht klagen werde".......

"Was ich fragen möchte....wie oft müßte/sollte ich beim Arzt gewesen sein im Quartal / wie oft/lang sollte ich Krankgeschrieben sein im Quartal ....damit das Sozialgericht eigentlich gar nicht anders entscheiden kann , als eine Teilerwerbsminderungsrente für mich zu befürworten?!"

Natürlich gibt es KEINE genaue Verordnung wo drin steht das man dreimal je Woche zum Arzt muß um eine Rente zu bekommen....dessen bin ich Mir im klaren.

Vielmehr dachte ich da an Bekannte Fälle wo die Gerichte so und so entschieden haben. ( In Bezug auf Krankschreibung,etc)

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@peterpan315

Ein Rentenantrag ist IMMER eine individuelle Angelegenheit. Da kannst du keine Präzedenzfälle anführen. es wird ja auch nicht zwei Leute geben, die die exakt gleiche Krankheit haben.

Die Rechtsschutzversicherung, die du abgeschlossen hast, müsste schon bestanden haben, bevor du überhaupt das erste Mal wegen des Bandscheibenvorfalls beim Arzt warst. Das war der maßgebliche Zeitpunkt der Änderung des Rechtsstatus. Alles danach wird die Rechtsschutzversicherung vom Versicherungsschutz ausschließen.

Andererseits sind Verfahren vor dem Sozialgericht sowieso kostenlos.

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@DerHans

Sicher ist ein Antrag immer Individuell und es gibt keinen Präzedenzfäll (wie ich ja bereits schrieb) Bei einer Entscheidung ist/ sind aber meine Fragen sicher von Bedeutender Tragweite, wenn nicht DAS entscheidene Kriterium(neben anderen) für ein Gericht.

Deshalb zielte meine Frage darauf ab wie es anderen ergangen ist bzw. wie oft Sie beim Arzt waren (im quartal Z.b.) und wie oft Sie Krankgeschrieben (im quartal Z.b) waren.

Das Problem wird sein Leute/Betroffene zu finden die darüber berichten können (Bezogen auf meinen Fall) wie oft sie beim Arzt / Krankgeschrieben waren!

In Bezug auf deine Behauptung auf meine abgeschlossene Rechtsschutzversicherung hast du kein Recht. Ich habe Umseitigen und vollen Rechtsschutz auch in Bezug auf meine Bandscheibenvorfälle!

Allerdings muß vom Vertragsabschluss bis zum Schadenseintritt ( Eventuelle Ablehnung eine Teil Erwerbsminderungsrente) mehr als drei Monate vergangen sein.

Das ein Verfahren kostenlos ist richtig. Allerdings....wenn man einen Rechtsbeistand benötigt oder private Gutachten braucht.....ist es völlig unerheblich ob man Gerichtskosten bezahlt denn die Anwaltskosten und Gutachterkosten sind um ein vielfaches höher.

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Wende Dich doch an den Sozialverband in Deiner Nähe! Dort bekommst Du die nötige Unterstützung. Hier betragen die monatlichen Kosten als Mitglied 5 Euro! Kann sich also jeder leisten.

Alles Gute

ja,dort bin ich auch schon mal gewesen. Kostengünstig ist das aber....einen "MOTIVIERTEN" Sachbearbeiter zu bekommen ist leider sehr unwahrscheinlich. Nicht das Sie unfreundlich, etc dort sind aber.....leider befassen sie sich auch mit einer "Leidenschaft" im Gegenwert von 5 Euro mit einer Sache.

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@peterpan315

wenn deine frage genauso ist, wie dein text, ist, ist das verständlich das du das nicht bekommst >"MOTIVIERTEN" Sachbearbeiter zu bekommen ist leider sehr unwahrscheinlich<

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@rudelmoinmoin

Hier war keine Frage...sondern lediglich ein Tipp (den ich sehr begrüße!) von einem Lesenden

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das sozialgericht hat damit nichts zu tun, dein rentenvers.träger, erhebst du "wiederspruch" 2x, danach kommt meistens eine neue untersuchung, denn dein hausarzt sollte dein antrag unterstützen, der wird auch gefragt, was er von deiner "idee" hält, spreche mal mit deine kk, über das -thema- ich war auch in der gleiche miese lage, war 1 1/2j krankgeschrieben, und das sind jetzt 15j her, und da lief das kk-geld (DM) in rente über, damals gab es noch >erwerbs-breufs-unfähigkeitsrente< da ich ein gelernten beruf hatte, ging alles leichter, heute ist es schwieriger, eine teilrente zu bekommen, die würden dich höchstens auf 50% setzen, damit sie nichts bez. brauchen

am besten nochmal meine Frage "intensiv" lesen!

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@peterpan315

brauch ich nicht, weil dein vorhaben zwecklos ist, und du zu viel nebensächliche fragen machst-hast

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@rudelmoinmoin

mußt du ja auch nicht. Aber...dann brauchst du doch auch nicht zu antworten wenn du keine Ahnung in Bezug auf meine Fragen hast.

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@peterpan315

auf deine frage gibt es keine antwort, weil deine vorstellung (einstellung) nicht realisierbar ist, du versucht hier tipps zu bekommen, wie du dich "durchschummeln kannst-willst, das wärs

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@rudelmoinmoin

na wenigstens hast du jetzt endlich verstanden um was es (zum teil) bei meinen Fragen geht :-)

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@peterpan315

normal sagt man auch dazu >-drückeberger-< denn du kannst hier viel erzählen, ob dein "aua-we-we" überhaupt stimmt bleibt dahin gestellt

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