Beamter macht "Dauerkrank"

3 Antworten

Wenn ein beamter innerhalb von sechs Monaten drei Monate dienstunfähig war, wird er zwingend vom Amtsarzt untersucht, der im Auftrag des Dienstherrn feststellt, ob in weiteren sechs Monaten die Wiederherstellung der Dienstfähigkeit gegeben ist. Wenn nein, wird er in den einstweiligen Ruhestand versetzt (vielleicht ist das schon der Fall und er gibt es nicht zu).Erfolgt keine Reaktion des Dienstherren, bestehen drei Möglichkeiten: a) Dienstherr schläft bzw. fürchtet juristische Probleme (meistens der Hauptgrund) b) die Erkrankung ist längere Zeit unterbrochen gewesen (6 Monate), was der Unterstellung "Planung" entspräche oder c) sowohl dem Dienstherren als auch deinem Verwandten kommt diese Situation gelegen und sie haben ein diesbezügliches Gentlemen´s agreement getroffen (kommt häufiger vor als man denkt; speziell bei Lehrern und Finanzbeamten). Bin selbst lange Jahre Dienstvorgesetzter mit Personalentscheidungskompetenz gewesen und weiß wovon ich rede.

Der Beitrag ist zwar schon vier Jahre her aber genau so einen kenne ich auch sehr gut! Rege mich jedesmal auf wenn ich ihn sehe! Aber machen kann man nichts außer aus dem Weg gehen!

Dieser Beitrag ist zwar schon paar jahre alt! Mich würde trotzdem mal interessieren was daraus geworden ist! Ich kenne auch so einen sehr gut und mich regt sowas auch dermaßen auf!!

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