Beamter auf Probe: Ich bin trockener Alkoholiker. Amtsarzt?

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4 Antworten

 Mir steht für meine Verbeamtung auf Probe ein Besuch beim Amtsarzt bevor.

Und dies ohne Beamtenausbildung ?

 Ich habe eine erfolgreich abgeschlossene Therapie, die vor wenigen Wochen beendet wurde. Wird es dabei ein Problem geben?

Dies könnte möglich sein. Zumindest für einzelne Tätigkeiten, wie z.B. Polizei, Justiz, Zoll, Berufsfeuerwehr usw.  Auf jeden Fall musst du diese Krankenvorgeschichte dem Amtsarzt mitteilen.

Gruß N.U.

Was genau heist du strebst es an? Wo genau stehst du denn jetzt? Kurz vor der Ausbildung? Bist du bereits Anwärter? Vorgeschriebenes Studium gerade beendet?

Der Staat achtet bei seinen Beamtenanwärtern vor allem sehr auf die Gesundheit. Wer vermutlich frühzeitig Dienstunfähig wird oder wenn mit hohen Ausfallzeiten oder Kosten (durch Therapie, Medikamente, Hilfsmittel etc.) zu rechnen ist, dann hat man schlechte Karten. Eine Alkoholsucht kann daher durchaus ein Problem werden .Zu bedenken ist hier auch die mögliche negative Außenwirkung (wenn der Beamte ständig negativ in der Öffentlichkeit auffällt durch Alkoholkonsum), auch da wird im ÖD sehr drauf geschaut.

Da du erfolgreich eine Therapie abgeleistet hast wird der Amstarzt wohl sein okay geben, wenn ansonsten alles in Ordnung ist. Er kann dich aber auch als ungeeignet einstufen, weil mit einem Rückfall zu rechnen ist. Was dir aber blühen kann ist eine verlängerte Probezeit und eine weitere Untersuchung beim Amtsarzt vor der Berufung auf Lebenszeit. 

Versuch es einfach. Sei ehrlich und spiele von Anfang an mit offenen Karten. Verschweigen solltest du das auf keinen Fall. Mehr kannst du nicht tun.

Verlängerte Probezeit hat nichts mit Amtsarzt zu tun.

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@grubenschmalz

Das es direkt miteinander zu tun hat sagt auch niemand.

Die verlängerte Probezeit kommt zur Anwendung, wenn sich der Beamte während der Probezeit noch nicht ausreichend bewährt hat oder die gesundheitliche Eignung noch nicht sicher feststeht. Dies ist häufig der Fall wenn während der Probezeit überdurchschnittlich viele Fehltage (durch Erkrankung) entstanden sind: Dann wird meistens auch nochmals die Meinung durch einen Amtsarzt eingeholt.

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gehe offen damit um. Ängste und Verheimlichungen sind schlimmer als einmal offen diese Dinge auszusprechen. Ruhig direkt beim Amtsarzt.

Relativ wahrscheinlich. Kann sein, dass du nur im Angestelltenverhältnis übernommen wirst.

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