Beamter auf Probe - Entlassung...

4 Antworten

Brutal ausgedrückt kann man jetzt sagen: So ist das Leben

Und wenn die Unterlagen der Ärzte sagen, er hat eine chronische Erkrankung, ist er raus, ohne Frage. Du musst ja selbst, wenn Du in den Öffentlichen Dienst möchtest, eine Ärztliche Untersuchung hinter dich bringen. Bist Du krank, kein öffentlicher Dienst; und bei einer verbeamtung auch wohl richtig.

Und ja, die Ausbildung sowie die Zeit bei der BePo waren umsonst, wenn man das so sehen will. Und da wird sich kein Polizeiarzt so weit aus dem Fenster lehnen und ihm gesundheitliche Unbedenklichkeit bescheinigen. Das wäre zudem eine Straftat, für die der Arzt gefeuert werden kann.

nun , wie das medizinisch ist ist die eine sache. es ist die frage, ob das nun wirklich ein entlassungrund ist. und das sollte doch erstmal der arzt entwscheiden, der dann für die lebzeitprüfung zuständig ist und kein anderer. denn es gibt ja genug krankheitn, auch chronische, die den dienst ja nicht behindern. auf gut deutsch: ich kann mir nicht vorstellen, das eine chronische darmentzündung den dienst so sehr beeinflusst, das er deswegen die lebzeitprüfung nicht besteht. also das sollte er erstmal abwarten. wenn es aber so sit, das er dann nicht auf lebzeit genommen wird, dann istes echt so, ds er den beruf des polizisten an den nagel hängen kann und sich was neues suchen muss, es gibt genug polizisten, die aus ganz unterschiedlicne gründen nicht lebzeitbeamte wurden und in der probezeit entlassen wurden. kenne ich nur zu gut. aber deswegen geht die welt nicht zugrune, es gibt damit immer noch gute möglichkeiten, gute jobs zu bekommen. ist zwar schade, wenn er aus leib und seele polizist war, klar. aber noch steht nichst fest.

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Ich denke auch, dass er das auf jeden Fall trotzdem versuchen wird... Ich habe selbst ne chronische Entzündung und weiß deshalb wie so eine Diagnose aussieht. Bei ihm hab ich jetzt gesehen, dass lediglich "Verdacht auf..." im Bericht stand, deshalb stirbt die Hoffnung wie immer zuletzt...

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@lenaGe

eben..solange, wie es geht, dabei bleiben und nicht gleich die flinte ins korn werfen. schlussendlich könnte er ja trotzdem dienstfähig sein. klar, wenn es dumm läuft, wenn es soweit sit, dann ist klar, ist der beruf weg, aber noch ists ja nocht soweit. abwarten..

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@lenaGe

"Verdacht auf..." im Bericht stand, deshalb stirbt die Hoffnung wie immer zuletzt... > [...] das ist wohl richtig, aber sie stirbt!

Der Verdacht alleine reicht erst einmal aus, um das Räderwerk in Gang zu setzen.

Wenn ein Polizeiarzt das schon in den Akten hat, wird es nicht wieder daraus verschwinden - das zu glauben ist Utopie. Und da die Polizei so oder so sparen muß, wird man den Schritt schon gehen und sich niemanden heranzüchten, der im Grunde von heute auf morgen vollständig ausfallen könnte. Das ist bei der Polizei nicht anders wie bei der Bundeswehr oder beim Zoll.

Ich habe es erst wieder vor wenigen Monaten mitbekommen, als eine Freundin von mir Richterin an einem Landgericht wurde - die Untersuchung dafür ist der Hammer. Die wirklich kleinsten Dinge würden dazu führen, das sie nicht Richterin sein könnte - Dinge, die in der freien Wirtschaft nicht einmal gefragt werden würden. Und genau genommen ist das absolut richtig und korrekt, immerhin müssen wir als normale Arbeitnehmer mit unseren Steuern die Beamten und ihre Pensionen zahlen. Ich glaube nicht das hier jemand ist, der jemanden einstellt obwohl man über den gesundheitlichen Zustand unterrichtet ist und damit rechnen muß, für ihn zu zahlen weil er jederzeit als Mitarbeiter voll ausfallen kann.

So sozial ich auch eingestellt bin, aber das würde auch ich nicht machen.

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@KroemerInfo

fakt ist aber, das nicht jede chronischer erkrankung zwangsweise zum dienstausfall fürht. bei morphus chron mag das sein, aber es gibt noch andere chronsiche darmerkrankungen, die den dienst nicht beeinträchtigen. und das sollte man ja mal abwarten, was es nun genau ist. das ist hier vom fragesteller ja nicht genannt worden, und ich bin da mal optimistisch, das es eben NICHT morphus chron ist.

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Das ist ja in der Tat wirklich "brutal"... Also theoretisch kann er mit diesem Befund direkt aufhören und nicht auf den Amtsarztbesuch in 1,5 jahren warten? das ist echt krass... Ist ja auch irgendwie logisch, dass der Staat keinen kranken Menschen voll bezahlen will, aber er hat ja immerhin schon sehr viel Geld in ihn investiert Gibts denn kein "Umsatteln" oder sowas? Er muss sich jetzt wirklich einen neuen Beruf suchen?

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  • Ist dies der Fall, sobald ich in ein Dienstverhältnis einsteige (d.h. Beamter auf Widerruf oder Beamter auf Probe) und folglich keine Rentenversicherungsbeiträge mehr bezahle

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Ich sage auf jeden Fall schon einmal vielen Dank im Voraus für die Beantwortung meiner Frage!

Grüße Tom

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