Beamtenrecht: Wie oft nach vorzeitigem Ruhestand zum Amtsarzt?

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Die entsprechenden Regelungen dazu ergeben sich üblicherweise aus dem jeweiligen Landesbeamtengesetzt. Insofern kann die Frage nur beantwortet weren, wenn Du zumindest kurz das Bundesland postest.

NRW

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@Terrorwanze

§ 48 (1) und § 48 (4) LBG NRW dürften hier einschlägig sein. Eine konkrete Regelung über die Häufigkeit bzw. den Rhythmus einer möglichen Nachuntersuchung zur Überprüfung der ursprünglich bestehenden Dienstunfähigkeit, wirst Du da allerdings nicht finden. Das liegt allerdings in der Natur der Sache. In aller Regel wird der Amtsarzt der die Dienstunfähigkeit festgestellt hat eine entsprechende Prognose abgegeben haben, ob und in welchen Zeitraum ggf.eine Besserung des Gesundheitszustandes eintreten könnte. Eine derartige Prognose wird er bei jeder durchgeführten Nachuntersuchung abgeben. Wenn der Amtsarzt also der Auffassung ist, dass der Gesundheitszustand sich innerhalb eines Jahres soweit verbessern könnte, dass die Dienstfähigkeit oder zumindest die begrenzte Dienstfähigkeit wieder hergestellt werden könnte, dann empfiehlt er hat die Nachuntersuchung im Folgejahr. Das bedeutet aber nicht, dass das kommentarlos hingenommen werden muss, da die Maßnahme natürlich auch verhältnismäßig sein muss. Wenn das Krankheitsbild so gelagert sein sollte, dass eine Verbesserung eigentlich nicht eintreten kann (weil chronisch oder fortschreitend), dann kann man sich dagegegen durchaus zur Wehr setzen.

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@Noriak

Danke, das hat mir wirklich geholfen. Und dazu auch noch gut und verständlich formuliert.

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''Abfindung bei vorzeitigem Ruhestand

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  1. ledig Stkl. 1
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Euer stormtrooper789

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