Beamtenlsufbahn ja oder nein?

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3 Antworten

Bei Gehaltsvergleich musst Du berücksichtigen, dass Du als Beamter keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlst, von Deinem Netto aber die private Krankenversicherung (oder die freiwillige Mitgliedschaft in der GKV) bezahlen musst.

Ach, und es heißt "Entgelt". ;-)

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Hallo.

Da gibt es das "Für und Wieder".

Ich würde mich im kaufmännischen - weiterbilden. Statt das du die Beamtenlaufbahn angehst. Du verlierst 2 Jahre, die du für die Weiterbildung einsetzen kannst.

Du hast mehr Aufstiegsmöglichkeiten und kannst flexibler bei einem Arbeitsplatzwechsel reagieren.

Was die Sicherheit von deinem Arbeitsplatz angeht kannst du dir mal die folgende Statistik ansehen:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/181088/umfrage/stellenangebote-fuer-akademiker-nach-wirtschaftsbereichen/

Viel Glück.

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eindeutig Beamtenlaufbahn.

Beamte werden im Ergebnis erheblich besser gestellt als Angestellte. Auch bei sonst gleicher Arbeit. Je länger du dabei bist, um so mehr wirkt sich das aus. Am meisten, wenn du mal Pensionär bist.

Deine Rechnung stimmt so auch nicht. Du darfst nicht das  Bruttogehalt vergleichen. Beamte müssen z.B. keine Beiträge zur Alterssicherung zahlen, der Angestellte aber sehr wohl. Sind bei der Krankenkasse besser gestellt, keine Arbeitslosenversicherungsbeiträge,  ..

Du bekommst auch andere Vorteile: Wer als Beamter eine Wohnung mieten will,  bekommt die eher, also wenn man Angestellter ist. Wenn du als  Beamter eine Immobilie kaufen willst, bekommst du günstigere Zinsen, als wenn du Angestellter bist. Autoversicherungen wollen niedrigere Beiträge von Beamten, ....

Womöglich bekommst du sogar ne bessere Frau, weil du als Beamter einen höheren Status hast!

Beamte haben eine deutlich höhere Lebenserwartung, als Angestellte oder gar Freiberufler.

Das Wichtigste: Als Beamter ist man lebenslang abgesichert. Viele Angestellte können davon nur träumen. 

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Kommentar von Apolon
09.08.2016, 11:30

Beamte werden im Ergebnis erheblich besser gestellt als Angestellte.

So pauschal leider falsch!

Es kommt immer auf den Einzelfall an und oft stellt sich der Angestellte besser als ein Beamter!

Ein Angestellter hat z.B. einen Rechtsanspruch auf eine Entgeltgruppe wenn er die entsprechende Tätigkeit verrichtet und kann dies sogar einklagen.

Ein Beamter dagegen, muss warten bis der Stellenplan die Besoldungsgruppe vorsieht.

Der Angestellte hat ein Streikrecht / der Beamte dagegen nicht.

Bei der Krankenversicherung beteiligt sich der Arbeitgeber an den Beiträgen.  Der Beamte erhält keinen Zuschuss zu den Beiträgen.

Und nicht immer ist der öffentliche Dienst das Nonplusultra.

In der freien Wirtschaft sind die Einkünfte meistens höher!

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