Beamtenanwärter mit Vorerekrankung findet keine PKV

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5 Antworten

Hallo,

als Beamtenanwärterin kann sie nicht wieder in die GKV wechseln. Die Wahlmöglichbestand bei Beginn der Anwärtertätigkeit.

Wen sie nach Ende der Anwärtertätigkeit noch keine 23 ist, kann sie ggf. in die kostenlose Familienversicherung der Eltern bei der GKV wechseln (wenn sie nicht als Beamtin übernommen wird).

Der Basistarif kostet für Angestellte ca. 700 Euro monatlich. Als Anwärterin braucht sie aber nur den Teil absichern, der nicht durch die Beihilfe abgedeckt ist:

http://www.gesetze-im-internet.de/vag/__12.html -> Absätze 1a bis 1c

Wenn sie durch die Höhe der Beiträge bedürftig wird, kann sie ggf. Arbeitslosengeld II beim Jobcenter beantragen (oder ggf. Wohngeld bei der Stadt).

Gruß

RHW

Während der Anwärterzeit bleibt nur der Basistarif. Bei Verbeamtung besteht dann aber ein Kontrahierungszwang bei jeder PKV mit max. 30 % Risikozuschlag.

Auch als Beamter kann man gesetzlich versichert sein und zwar als Freiwillig gesetzlich versichertes Mitgleid.

eine PKV mit Ausschluss einzelner Krankheiten würde ich nie machen, da das sehr teuer werden kann, wenn man dann die Behandlungen selbst zahlen muss. Wenn natürlich nur Hühneraugen ausgeschlossen wären, okay, aber richtige Erkrankungen sollte man nie ausschließen!!

Freiwillig gesetzlich versichertes Mitgleid geht nicht mehr, da Sie sich bei Ausbildungsbeginn für die PKV entschieden hat. Dies geht nur wenn man vor der 1. Wahl steht ob PKV oder GK.... hab gerade mit der Tk telefoniert.

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@odolmach3

Ach ja, ich war nach der Ausbildung ja ganz kurz als Angestellte eingestellt und deswegen konnte ich wechseln. Sorry

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Eine bekannte wurde aufgrund falscher/missverstandener Fragen/Antworten aus Ihrer alten PKV entlassen.

Mal Tacheles geredet, sie hatte ihrer PKV gegenüber Vorerkrankungen verschwiegen?

Dann hat sie Pech. Dann muss sie den Basistarif nehmen. Und so horrend teuer ist das nun auch wieder nicht, da sie lediglich eine Ergänzungsversicherung gegenüber der Beihilfe in Anspruch nehmen muss.

Eine bekannte wurde aufgrund falscher/missverstandener Fragen/Antworten aus Ihrer alten PKV entlassen.

Das läßt sich doch beweisen und richtigstellen...

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