Beamte auf Probe - private Krankenversicherung Funktionsweise?

6 Antworten

Wenn das Studium wenigstens in Deinem Bundesland brauchbare Inhalt hat, dann wirst Du in Öffentlichem Recht zumindest die Grundlagen des Beamtenrechtes haben.

Das Beamtenverhältnis ist ein besonderes Schutz- und Treueverhältnis zwischen dem Staat und seinem Beamten. Daraus folgert sich ein mal das Allimentationsprinzip; ein Beamter bekommt zu Beginn eines Monates so viel Geld, damit er ein seinem Amt angemessenes Leben führen kann.

Aus den Fürsorgepflicht folgert sich auch, dass ein Beamter erstens auch dann sein volles Gehalt bekommt, wenn er erkrankt ist, und dass ihn der Staat im Krankheitsfall nicht hängen lässt, sondern einen Teil seiner Krankheitskosten übernimmt.

Diese Prinzipien sind inzwischen über hundert Jahre alt, daher kommen sie meist etwas altertümlich daher.

Aber beim Prinzip Krankheitskosten kommt die Beihilfe daher. Der Staat gibt Dir eine Beihilfe zur Bezahlung der Krankheitskosten, im Regelfall 50%.

Bei den privaten Krankenversicherern gibt es genügend Beamtentarife, die die restlichen 50% abdecken.

Was ungewohnt sein wird. Die Rechnungen vom Arzt bekommst Du. Du kannst die Rechnungen dann bei der Beihilfe und der Versicherung einreichen, und die zahlen ihren Teil. Wobei das nicht immer das günstigste ist.

Wenn Du bei der Versicherung das ganze Jahr nichts einreichst, dann bekommst Du zwei bis drei Monatsbeiträge zurück; meine Versicherung schreibt mir meist im September, wie hoch die vermutliche Rückerstattung ist.

Bei der Beihilfe gibt es eine sogenannte Kostendämpfungspauschale; bei mir im Bundesland rund 100 Euro im Jahr. Die Beihilfe wird nur gewährt, wenn der Beihilfeanteil über diesem Betrag liegt.

Hallo,

laß dich von einem Versicherungsmakler transparent über mehrere Beihilfetarife von mehreren Gesellschaften beraten.

Die Debeka wird dann als grösster Krankenversicherer nicht dabei sein, die wollen nicht mit maklern zusammen arbeiten, das hat auch Gründe, da die Tarife hier und da Lücken haben. Dennoch ist das ein guter Versicherer.

Beste Grüße

Dickie59

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
dass ich nicht mehr durch die gesetzliche Krankenkasse versichert bin - wie auch im Bestätigungsschreiben vom Landesamt für Steuern erklärt wurde.

Das ist nicht richtig und steht dort auch nicht. Sinn macht es natürlich trotzdem, die Beihilfe + Restkostentarif in der PKV zu wählen.

Einfach erklärt: Die Artzrechnung zahlt zu 50% dein Dienstherr über die Beihilfe. Für die anderen 50% schließt du eine private Krankenversicherung ab.

Der Abschluss einer solchen PKV ist komplex und sollte ausschließlich nach Beratung duch einen versierten Versicherungsmakler getätigt werden.

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