Beagle zähmen ..

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Zunächst solltest Du verstehen, wozu ein Beagle einmal gezüchtet wurde: Für die Jagd in der Meute. Bei der Meutejagd müssen Hunde selbständig arbeiten und eigene Entscheidungen treffen. Sobald sie von der Leine sind, entscheidet die Gruppe, wo es langgeht, nicht mehr der Mensch. Das ist ein grundlegender Charakterzug dieser Hunderasse, so daß Du es nicht nur mit einer Angewohnheit zu tun hast, sondern mit dem, was man "Trieb" nennt. Gegen einen Trieb anerziehen ist faktisch unmöglich. Einen autonomen Hund mit starkem Jagdtrieb kannst Du in dieser Beziehung nicht umerziehen. Du kannst nur für Ausgleich, Auspowern sorgen und Möglichkeiten bereitstellen, damit Dein Hund seinen Trieb in einer Form ausleben kann, die für Dich erträglich ist.

Ich würde Dir empfehlen, Deinen Hund für die "Schnitzeljagd" zu trainieren - mit 8 Jahren ist er noch nicht zu alt dafür und wenn er Spaß daran findet, kannst Du ihn damit vielleicht ein bißchen besser im Griff halten. Beginne damit, eine Duftfährte auf einer kürzeren Strecke zu legen, am besten auf einem abgezäunten Areal. Wenn Du einen Partner hast, kann der Dir beim Training helfen. Wenn Du merkst, daß Dein Hund am Fährtensuchen Spaß hat, kannst Du das immer weiter ausbauen. Wenn am Ende der "Jagd" eine Belohnung wartet, die spannender ist als ein wildes Kaninchen (hüstel das dürfte nicht ganz so einfach sein), wird er diesen Sport vielleicht dem Wildern vorziehen. Einen Versuch ist es wert, denke ich. Es gibt dazu übrigens gute Literatur im Buchhandel, wo Du Dir die einzelnen Schritte aneignen kannst, wie man sowas trainiert. Viel Glück, q.

Du solltest das Abrufen erstmal an der Feldleine trainieren. Am besten, wenn jemand mitmacht, der das "Jagdopfer" spielt. (Natürlich keine Hase, Katze oder Reh). Das Ganze geht natürlich nur mit positiver Bestärkung, nicht mit Strafe. Abreagieren kannst du seinen jagdtrieb mit der sogenannten "Reizangel" und mit Apportierspielen, bei denen er auch das Kommando "Aus" lernt und so von seiner "Beute "ablässt. Es dauert natürlich ein wenig, bevor so eine Ausbildung abgeschlossen ist und Du ihn jederzeit frei laufen lassen kannst. Aber es ist eben ein Jagdhund, der besondere jagdliche Führung benötigt. Also weder ein Familienhund noch ein Begleithund in der Stadt.

Am besten ihr geht mit ihm wirklich zur Hundeschule und macht auch mit den anderen Hunden zusammen die Übungen. Das klappt meistens besser und schneller. Dazu sei gesagt, dass Beagle generell nicht sehr leicht erziehbar sind, sondern eher zu den Rebellen gehören. Hoffnungslos ist es trotzdem nicht, aber geht besser mal zur Hundeschule :-)

LG, Balu

Das stimmt allerdings, wie eben schon unten geschrieben hat er sobald er draussen ist halt seinen eigenen Kopf ;P Wie sie halt so sind nech

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So ein Beagle ist eben ein kleines Powerbündel. Du bekommst sicher noch einige Tipps dazu. Spontan fällt mir dazu die Schleppleine ein, hast Du so eine Leine?

http://www.youtube.com/watch?v=qblJXgTgGRk

Dort kannst Du ein Training mit Schleppleine sehen.

Ja wir haben so eine Leine, weil er sich damals Löcher in den Maschendrahtzaun im Garten gerissen hat um abzuhauen, das macht er gott sei dank nicht mehr :P

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Baut eine Bindung zu ihm auf und seid interessanter als das Wild!

Das wird schon ;-)

Ja das haben Jagdhunde ja leider so an sich, dass Wild sehr sehr interessant ist. Mit Leckerlies können wir ihn nicht locken, da er eh nur ab und zu mal isst, wenn er meint er hat da Bock zu, ist auch irgendwie gut so, so wird er nicht soo dick weil er aus Lust und Laune frisst :P Aber mal wieder zum Thema, er ist sehr anhänglich und ungerne alleine, aber nur so lange er im Haus ist, sobald wir draussen sind ist die Natur und die anderen Tiere interessanter.

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