Bdsm ohne Anzeige?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

BDSM beruht auf Einvernehmlichkeit. Das wissen auch die Richter. Wenn sie einverstanden ist, machst du dich (theoretisch) nicht strafbar.

Anzeigen kann grundsätzlich jeder jeden. Auch bei normalem, einvernehmlichem Sex könnte sie dich hinterher wegen Vergewaltigung verklagen.

Das Problem (auf beiden Seiten!) ist immer "nur", die Straftat bzw. Unschuld auch zu beweisen. Wenn du Nachrichten von ihr hast, ist das zumindest ein Nachweis, dass sie grundsätzlich darauf steht.

Ein Vertrag in der Art ist nicht rechtsgültig. Du hast natürlich kein Recht sie zu fesseln, wenn sie es sich spontan anders überlegt. Er kann aber als weiterer Nachweis dienen, dass die Fesselung einvernehmlich war.

Grundsätzlich ist es für den devoten Part (also in eurem Fall für sie) sehr schwer zu beweisen, dass du etwas gegen ihren Willen getan hast. Gerade wenn etwas keine Spuren hinterlässt, kann sie schlecht beweisen, dass du etwas getan hast. Und im Zweifel immer für den Angeklagten.

Das ist mit ein Grund, wieso sich jeder devote Mensch beim ersten Date (mit Session) "covern" lassen sollte. D.h. sie ruft dann in einem festgelegten Zeitintervall (z.B. jede Stunde) eine Freundin o.ä. an. Wenn dann etwas gegen ihren Willen geschieht, kann sie am Telefon einen Geheimcode nutzen, dass die Freundin weiß, dass etwas nicht stimmt. Und dann - oder wenn der Anruf ausbleibt - schaltet die die Polizei ein.

Wenn du Angst vor einer Anzeige hast, dann solltest du das Date besser abblasen. Denn auch wenn du zweifelsfrei beweisen könntest, dass alles einvernehmlich war, hättest du dennoch den ganzen Stress an der Backe.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

BDSM beruht grundsätzlich auf Einvernehmlichkeit zwischen den Personen, das sollte dir eigentlich klar sein.

Wenn das Vertrauen bei den Beteiligten nicht ausreicht, dann kommt es eben nicht zur Session, so einfach ist das.

Falls du also Zweifel hast, ob die andere Person es wirklich will und es möglicherweise später als Straftat anzeigen könnte - dann lass es einfach.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Theoretisch gilt bei BDSM immer "Wo kein Kläger, da kein Richter". Das Problem an solchen Verträgen ist, dass es so lange Wirksam ist bis sie veto einlegt, was auch mündlich passieren kann. Und dann beweis mal das sies nicht gemacht hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xxPascalxx
14.03.2016, 17:03

aber ich hab ja die chats das sie mich angeschrieben hat und mehrmals schreibt das sie daraufbock hat

0
Kommentar von xxPascalxx
14.03.2016, 18:03

man kann einem nur vor dem kopf gucken

0

Solche "Verträge" sind gegen die guten Sitten. Was wäre, wenn sie behauptet, den "Vertrag" unter Androhung von körperlicher Gewalt unterschrieben zu haben? Dann nützt dir das "Einverständnis" wenig.

Übrigens solltest du dich gerade bei Fesselspielen bei erfahrenen BDSM'lern informieren, anlernen lassen und unter deren Aufsicht üben. Du kannst damit sehr schnell Verletzungen hervorrufen (eingeklemmte Nerven usw.), wenn du weder Kenntnisse hast noch über ausreichende Übung verfügst. Du solltest auch immer daran denken, dass dir etwas passieren könnte und was ist dann mit deiner gefesselten Freundin, wenn ihr nur zu zweit seid??

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was für eine Beziehung ist denn das? Wenn Du solche Angst vor einer Anzeige hast, dann habt ihr eh ein Problem, das vorher gelöst werden muss, oder ihr lasst es ganz sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xxPascalxx
14.03.2016, 16:37

es ist keine Beziehung... bin single... soll sogesehen ein one night stand sein...

0

Was möchtest Du wissen?