BaV im Midijob

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2 Antworten

Hallo,

zum Steuerrecht kann ich nichts Genaues sagen.

In der Sozialversicherung ist das Arbeitsentgelt maßgebend. Das ist in § 14 SGB IV und der SVEV geregelt. Steuerfreie Bezüge sind meistens kein Arbeitsentgelt.Von dem Arbeitsentgelt sind die Beiträge bzw. Pauschalbeiträge zu berechnen.

Für die Familienversicherung ist das Gesamteinkommen maßgebend. Bei Beschäftigten ist dies identisch mit dem Arbeitsentgelt. Weitere Einkünfte (z.B. Miet- oder Zinseinnahmen werden aber addiert) § 10 SGB V

Genaue Regelungen:

http://www.vdek.com/vertragspartner/mitgliedschaftsrecht_beitragsrecht/familienversicherung.html

-> erster Link

Gruß

RHW

Danke für den Stern!

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  1. Wenn sie Lohnsteuerabzugsmerkmale angibt ist der Job nicht pauschal versteuert auch wenn er unter der Geringfügigkeitsgrenze liegt. Wenn von Anfang an jedoch ein Minijob vorliegt so kann Gehalt, das über die 450,- € Grenze hinausgeht in eine bAV fließen, bis maximal 232,- € im Monat. Voraussetzung ist aber dass sie sich NICHT von der Rentenversicherungspflicht befreien lässt. Beispiel: Minijob-Gehalt 450,- €. Durch Mehrarbeit entsteht ein Anspruch von 600,- €. 150,- € fließen in die bAV. Rechtlich besteht hier ein Minijob KEIN Midijob.

  2. Wie bist du krankenversichert? Über einen Minijob entsteht keine Versicherungspflicht. Beiträge zur bAV mindern das Bruttoeinkommen. Relevant sind also nur die 450,- €.

Ich bin ebenfalls in der "Gesetzlichen"; LOhnsteuerabzugsmerkmale werden nicht angegeben. Wenn ich Dein o.a. Beispiel nehme (€ 600 ./. € 150 bAv) frage ich mich, ob der Auszahlungsbetrag von € 450 stuerfrei ist oder ob die Jahressumme bei der Veranlagung zur Einkommensteuer meinem steuerpflichtigen Brutto "aufgeschlagen" wird.

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