Bautrockner sinnvoll?

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Gegen Feuchte hilft immer Wärme, da die Feuchte von der Wärme verdrängt wird. Wenn die Rohrleitung nun wieder in Ordnung ist, kann der Keller auch durch die Temperierung (temperierung.net) getrocknet werden, was zukünftig auch Sommerkondensat verhindert.

http://haus-klinik.de/beratungundhilfe/referenzen/referenzen.htm ---> "Temperierung der Außenwand im Keller statt teurer Injektion"

Ansonsten hilft viel lüften, wenn es draußen kälter (!) als im Keller ist, jedoch keinen Frost gibt.

Kellerwände haben unbeheizt üblicherweise die Bodentemperatur von 8-10°C. Ist es draußen wärmer als die Kellerwand, so besteht wieder die Gefahr des Auffeuchtens durch Kondensatbildung. Dagegen hilft nur die erwärmte Wandoberfläche durch die Temperierung, bzw. Wärmestrahlung.

Ihr solltet vor allem feststellen lassen, woher die Feuchtigkeit kommt.

Handelt es sich um einen Rohrbruch? Dann wäre es ja ein Fall für die Wohngebäudeversicherung. Da wären dann auch die Trocknungskosten mit versichert. Trotzdem solltet ihr natürlich keine Schritte ohne Rücksprache mit der Versicherung unternehmen. Oder kommt die Feuchtigkeit von außen, zum Beispiel durch witterungsbedingte Niederschläge?

Hallo.

Die Feuchtigkeit ist wahrscheinlich durch einen Rohrbruch zustande gekommen. Im Winter wurde der Wasserhahn, der nach draußen führt, nicht abgedreht. Normalerweise lässt man das restliche Wasser ablaufen und dreht den Hahn zu, wegen dem frieren. Das ist aber nicht gemacht worden.

Die Außenisolierung ist noch in Ordnung. Es sind auch nur vereinzelt Flecken zu sehen, also die Wand ist nicht durchgehend feucht.

Das Haus ist zur Zeit nicht versichert (längere Geschichte), der Mieter weigert sich, den Eigentümer ins Haus zu lassen, um weitere Schritte einzuleiten.

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