Baustelle stillgelegt, wie weiter?

4 Antworten

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Nach VOB ist der AG auch verpflichtet deine Nichttätigkeit zu bezahlen, da du ja deine Kapazitäten für die Baustelle freihälst und stattdessen einen anderen Auftrag hättest ausführen können. Also noch fällige Summe und Ausfall in Rechnung, bei Nichtzahlung Vertragskündigung androhen, dann kündigen und Anwalt einschalten. Und nicht vergessen, immer Fristen setzen.

VOB Teil B §6(5) sinngemäß : Bei längerer Unterbrechnung sind die ausgeführten Leistungen nach Vertragspreisen abzurechnen. Zusätzlich hast Du Anspruch auf Vergütung Deiner bereits getätigten Ausgaben für noch nicht ausgeführte Leistungen (Materialeinkauf schon getätigt?) Nach §6(6) hast Du bei grober Fahrlässigkeit sogar Anspruch auf entgangenen Gewinn - würde ich aber nicht ziehen, um kein böses Blut erwachen zu lassen...

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Die VOB in allen Ehren, aber greif doch einem nackten Mann in die Taschen :-)

Habe ich alles durch und von meinen uneinbringlichen Forderungen wäre ein schöner Lebensabend drin.

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Ja,zuerst müssen Sie nachfragen,warum wurdw die Baustelle versiegeld?!Pleite?Nicht ordnungsgemäs abgesichert?Alsoes gibt viele Gründe und Sie müssen schnell handeln. Wenn es serieose Gründen gibt,müssen Sie oder können Sie kündigen je nach dem was im Vertrag steht.Es kann ja vielleicht nur ein (kleiner Zwischenfall)sein.Die Behörde übertreiben schon oft mit den Bauforschriften.Also es ist angebracht vorsichtlich die Situation abtasten und dann handeln.Bei Schwierigkeiten unbedingt den rechtsanwalt einschalten(wenn die Firma vor Pleite steht)und sehen das der Vertrag erfüllt wird.Beim überzien bauzeiten muss der Bauträger auf jedem fall die Kosten tragen

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Hall zusammen,

ich bin langsam echt am verzweifeln.
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Manchmal kamen 2 Wochen keine Personen, dann war einer krank, dann andere Baustellen. Ich fühle mich verarscht und frage mich ob ich das gerichtlich klären kann, da ich einfach ganz normal in der Wohnung wieder leben möchte.
Der Vertrag ist auch nicht zeitlich geregelt ; mir wurde anfangs nur mündlich gesagt max. 1 Monat. 1 Woche pro Zimmer und sicherhaltshaltbar 1 Woche drauf.
nun sind 3 Monate um.

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Eine Handwerkerfirma wird von einem Bauträger ( GmbH) beauftragt, Arbeiten an der Baustelle auszuführen, die dann auch ausgeführt werden.

Während der Bauphase wird die GmbH aufgelöst, ein Liquidator bestellt, der zuvor Gesellschafter gewesen ist.

Nun schreibt die Handwerksfirma eine Rechnung an diese Firma, von der er beauftragt wurde. Ihm wurde nichts darüber gesagt, dass die GmbH aufgelöst wurde.

Es wurde also immer weiter gebaut bis das Objekt fertiggestellt war. Die Handwerksfirma hat ihre Rechnung an die GmbH ausgestellt von der sie den Auftrag bekam.

Nun kommt der ehemalige Mitgesellschafter der GmbH mit dem Argument, dass er die Rechnung nicht bezahlt, weil die GmbH aufgelöst wurde, es den Auftraggeber nicht mehr gibt.

Welche Möglichkeiten hat die Handwerksfirma an ihr Geld zu kommen ? Die GmbH wurde aufgelöst, weil zwei der drei Gesellschafter ausgeschieden sind. Der verbliebene Gesellschafter aber weiter Baumssnahmen betreibt, allerdings nicht mehr als GmbH. Im Handelsregister wurde die Veränderung eingetragen.

Hätte der Auftraggeber dem, oder den Handwerksfirmen mitteilen müssen, dass die GmbH aufgelöst wurde, während weiterhin Arbeiten am Bau ausgeführt wurden ?

Der ehem Gesellschafter der GmbH betrieb die Fortsetzung der Baumassnahme weiter. Wenn die Handwerksfirma jetzt die Rechnung an den neuen Betreiber ausstellen würde, könnte der sich doch darauf berufen, dass er nicht der Auftraggeber sei und die Zahlung der Rechnung ablehnen.

Sicher eine schwierige, rechtliche Situation. Wer kann Auskunft darüber erteilen, wie die Handwerksfirma in so einem Fall an ihr Geld kommt ?

Könnte man das als Betrugsversuch bewerten, weil die Auflösung der GmbH verschwiegen wurde ? Andererseits aber die Veränderung im Handelsregister veröffentlicht wurde, die jeder einsehen kann.

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