Bausparvertrag Tarif gewechselt

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5 Antworten

Die Abschlussgebühr von 1 % der Bausparsumme wird natürlich als erstes gebucht. Du fängst also entweder mit einem dicken Minus-Salso an, bzw. er greift dir direkt in die Tasche, wenn bereits ein Guthaben auf dem Bausparkonto war. Hoffentlich bist du noch in der 14-Tage-Zone in der du den Vertrag widerrufen kannst.

Eine Beschwerde an die LBS direkt mit Durchschrift an die BAFIN in Bonn, könnte dir evtl. helfen,.

Der einzige, für den das sonst positiv wäre, ist der "Berater". Den solltest du das nächste mal mit dem Hund vom Grundstück jagen, wenn er sich sehen lässt.

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Kommentar von Alfista1988
26.01.2013, 16:43

Darf ich denn das Geld(Abschlussgebühr) ohne Anspruch auf Darlehen zurückverlangen oder ist das Geld definitiv verloren gegangen?

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Hallo,

hier die Antwort eines Ex-Bankers:

  • Beratungsfehler / Falschaussage - der Bausparberater und die Bank haben da echt gut mitverdient (!)

  • gibt es evtl. ein Beratungsprotokoll? War jemand Drittes bei der Beratung mit?

  • wozu brauchst Du eine so hohe Bausparsumme? Hast Du konkreten Bedarf (Finanzierungswunsch in ein paar Jahren) signaiisiert? Besparst Du den BSV überhaupt regelmässig? Mindestens die sog. "Regelbesparung", sonst wird er ja "nie" zuteilungsreif, d.h. Du kommst nicht an den Darlehensanspruch von i.d.R. 50.000 EUR ran.

  • Ja, die Zinsen bleiben im Darlehensfall immer bei 3,5% - aber das ist doch ein Schrott-Tarif...es gibt weitaus bessere Tarife mit viel niedrigerem DL-Zins (aber auch niedrigerem Guthabenzins), die -wenn überhaupt, siehe oben - Sinn machen

Tipp: Sprich mit Deinem Kundenberater bei der Bank und beschwere Dich. Für einen Widerruf der Erhöhung auf 100.000 ist es jetzt zu spät. Ein Entgegenkommen der Bank wäre "good-will".

Je nach Verhalten der Bank und Deiner Beziehung dazu kannst Du Dich auch notfalls an die örtiche Verbraucherberatung wenden...

Viel Erfolgt und Grüße!

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Kommentar von Alfista1988
26.01.2013, 16:33

Danke für deine Antwort erstmal, Bei der Beratung war keiner dabei, nur wir beide halt.

Bevor ich diesen Vertrag unterschrieben habe, hat er mich beruhigt und meinte dass diese 850,00 € erst nur dann abbuchen würden, im Falle, dass ich ein Darlehen in Anspruch nehme.

Die 100.000,00 € brauche ich erstmal nicht, da ich aber nicht mit diesen 850 € Abschlussgebühr gerechnet habe, hörte sich das gut an.

100.000,00 € bei nem effektiven Zinssatz von 3,2 % (Oben ausversehen 3,5 angegeben) hörte sich gut an. Falls ich mir spät ein Haus bauen will und mir die jetzigen Zinsen anschauen 5-6 habe ich fast die Hälfte gespart.

Was passiert denn wenn ich den Vertrag kündige? Kriege ich vielleicht dann meine 850€ zurück, da ich kein Darlehen in Anspruch genommen habe? Natürlich weis ich, dass auf mich aufgrund der Kündigung einige Kosten anfallen, aber diese Verarsche hat mich so geärgert, dass ich mit der LBS nichts mehr zu tun haben möchte.

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Tja, die "Berater" der Bausparkassen...

Nein, soviel ich weiß, ist die Abschlussgebühr bei Abschluss des Vertrages fällig.

Und die LBS wird den Betrag nicht zurückerstatten, denn du hast das alles falsch verstanden. Ob du den Vertrag noch widerrufen kannst, weiß ich allerdings nicht, aber das sollte drauf stehen.

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Kommentar von Alfista1988
26.01.2013, 14:11

Vertrag darf ich leider nicht mehr widerrufen, die 850,00 € sind mir aufgrund des Tarifswechsel abgebucht worden, dafür zahl ich diese gebühr. Der Berater erklärte mir aber, dass ich das Geld erst nur dann gezahlt hätte, wenn ich diese 100.000,00 € beantrag hätte.

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Das ist ein definitiver Beratungsfehler, sprich mit deiner Bank!

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Das war eine klare Tariferhöhung für die eben auch Abschlußgebühren fällig werden soweit korrekt.

Dass der " Berater " Dir das so verkauft hat wurde dem so beigebracht um Umsatz zu generieren.

Der Berater meinte, dass der Tarif ein Vorteil sei,

ja für die Bank, die LBS und den Geldbeutel des " Berater "

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