Bausparvertrag - Einzahlbetrag begrenzen?

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2 Antworten

Du scheinst einen recht alten Vertrag zu haben mit sehr guten Zinsen um die 4-5%. Bei solchen verträgen ist es idR üblich die Regelsparrate von 3%o-4,5%o (je nach Anbieter und Tarif monatlich einzuzahlen). Höhere Raten und Sonderzahlungen sind idR auf die Höhe der Einzahlungen für die Wohnungsbauprämie (512/1.024) beschränkt und von der Genehmigung der BSK abhängig (ABB). Das hat den ganz einfach Grund, dass die Bausparkasse Dir nicht einfach so den Vertrag kündigen kann, wenn der aber (anders als üblich) ewig läuft und ne sehr gute Verzinsung hat, muss die Bausparkasse beim aktuellen Zinsniveau handeln, sonst hat das Auswirkungen aufs gesamte Bausparkollektiv.

Sind diese 50 EUR über der Regelrate, kann die Bausparkasse die Zahlung beschränken und aufgrund des Übersteigens der 512 EUR auch bis Jahresende aussetzen. Sowas ist rechtens, um das Bausparkollektiv zu schützen.

Der Vertrag läuft vllt 5 Jahre und Sonderzahlungen gab es nie. Immer nur die 50 €. Aber naja, dann werde ich halt gezwungen länger zu sparen, um endlich meinen vertraglich festgelegten Sparbetrag zu erreichen ;)

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@PolskaLady90

Wie hoch ist die Bausparsumme und bei welcher BSK ist der Tarif. Dann kann man besser einschätzen.

Du hast einen vertraglich festgelegten Sparbetrag ?

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ja, leider. War bei mir auch so.

Das passiert, wenn Bausparverträge wesentlich länger bestehen als geplant bzw. um einiges mehr eingezahlt wird als gesollt. Das Bausparkollektiv muss geschützt werden und dann werden eben Sonderzahlungen und monatliche Zahlungen beschnitten, wenn sie über dem üblichen liegen.

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