Bauruinen ( Geisterhäuser /Städte ) besichtigen

3 Antworten

Solange es ein Privatgrundstück ist, muss man lt. Gesetz eine erlaubnis des eigentümers haben. Ruinen im Wald, zb. alte Bunker, kann man auch so besichtigen.

" ..... zumal für viele Bauruinen die Eigentümer nicht auffindbar sind ...."

Da irrst Du Dich gewaltig! Für jedes Grundstück gibt es einen Eigentümer! Eine Nachfrage beim Grundbuchamt (Amtsgericht) gibt hier eine zweifelsfreie Auskunft! Da brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Den Eigentümer erfährst Du also problemlos.

Ob Du Dir aber wegen einigen Fotos sofort eine Genehmigung des Eigentümers holst, ist eine andere Frage .....

P.S.: Ich fotografiere selbst ....

Für zwei Objekte ist kein Besitzer auffindbar Beispielsweise Villa Muhr in Rees. Ich habe mich persönlich mit der Ziegelei Muhr in Verbindung gesetzt die meinten aber das sie mit der Villa nichts am Hut haben und selbst bei der Frage beim Amt gab es keine genaue Auskunft da sie selbst nicht wissen wem jetzt das Grundstück gehört^^ Ich fotografiere nur um hinterher ein Ölgemälde draus zu machen :D

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Ich habe im Kontext mit Geocaching einige "Lost Places" betreten und dort spannendes erlebt. Da für ein Hobby niemals die Erlaubnis gegeben wird, da die Eingentümer Angst vor Haftungsansprüchen im Falle eines Unfalls haben. Somit war das Betreten wohl immer bekannt, aber eher geduldet als erlaubt.

Von der Polizei o.ä. habe ich nie etwas gehört. Aber unterm Strich habe ich niemals die Genehmigung des Eigentümers gehabt, als ich auf dessen Grundstück war.

Die Frage ist, was man im Falle einer Anzeige zu erwarten hat.


* § 123 StGB - Hausfriedensbruch *

(1) Wer in die Wohnung, in die Geschäftsräume oder in das befriedete Besitztum eines anderen oder in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt, oder wer, wenn er ohne Befugnis darin verweilt, auf die Aufforderung des Berechtigten sich nicht entfernt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt.


Dieser Tatbestand ist zwar verwirklicht, wenn ich mich in einem Haus aufhalte, dessen Eigentümer ich nicht bin und wenn dem Eigentümer mein "Besuch" missfällt. § 123 sieht aber auch vor, dass ich mich der Aufforderung zu gehen widersetze. Das hätte ich nie getan. Wenn ich explizit zum Gehen aufgefordert werde, werde ich das immer tun!

Weiterhin muss die Straftat vom Eigentümer o.ä. angezeigt werden. Die Polizei wird nicht von sich aus tätig...

Unterm Strich finde ich das Betreten von fremdem Eigentum zwar nicht OK, werde es auch in Zukunft unterlassen, aber denke, dass die Gefahr einer Anzeige bzw. der Strafverfolgung sehr gering ist. Anders ist es mit der Gefahr für meine Gesundheit.Ich wusste nie, ob die Gebäude einsturzgefährdet waren, oder ob die Treppe oder der Holzboden mich trägt. Das wäre mir heute zu leichtsinnig, musst Du aber für Dich selbst einschätzen...

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinen Projekten und immer die richtige Belichtungszeit! ;-)

LG derChristian

Nun ja meist Fotografiere ich immer durchs Fenster ins Gebäude und hauptsächlich immer von außen.. Da ich die Fotos nur oberflächlich für meine Malerein benutze ( kann schlecht vorm Gebäude meine Malerwerkstatt aufbauen. Finden es viele Besitzer gut. Nun ja ich schenke ihnen immer eins meiner Werke als dankeschön das ich sie mir die Erlaubnis geben das Grundstück zu betreten xD

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