Baumstämme auf Acker - wer haftet bei Unfall?

4 Antworten

Das Betreten von Privatgrundstücken ist Landfriedensbruch und verboten. Das sollte jedem klar sein, jedoch sind leider viele Richter so liberal und würden einem Opfer trotzdem Recht geben. Wieso auch immer. Die Rechtslage ist klar. Wiesen und Äcker dürfen allgemein nicht ohne Erlaubnis betteten werden. Wer dies nicht weis hätte sich informieren müssen.

Rammt bei den Bäumen ein Schild mit der Aufschrift: "Privatgrundstück betreten Verboten" hin. Geht trotzden jemand drauf ist es seine eigene Schuld.

Das Betreten von fremden Grundstücken ist selbstverständlich kein Landfriedensbruch, sondern lediglich Hausfriedensbruch. Zudem ist es bei landwirtschaftlichen Grundstücken noch einmal anders. Ein Schild mit der Aufschrift "Betreten verboten" befreit den Eigentümer eines Grundstückes nicht von der Haftung, also falls, um auf diesen Fall zurückzukommen, jemand bei den Baumstämmen verunglückt.

0

M.M. nach ist euer Bekannter für die Sicherung der Baumstämme verantwortlich.

Sie sind sein Eigentum und er selbst hat sie dort abgelagert.

Dann muss er auch dafür sorgen, dass dadurch niemand zu Schaden kommt.

Um alle rechtlichen Eventualitäten auszuschliessen würde ich als Grundeigentümer den Bekannten aber auch noch mal darauf hinweisen.

du darfst nicht dauerhaft Baumstämme auf einem Acker lagern, weil es den Boden verdichtet und du damit die Ackernutzung unmöglich macht.

Das ist klar aber nicht verboten xD

0
@Klaudrian

du musst deinen Acker als Acker erhalten, ich weiß nur nicht genau, welche Behörde dir aufs dach steigt.

0

Wer haftet für Wasserschäden, Mieter oder Vermieter?

Folgende Situation:

Meine Oma und ein anderer Verwandter haben vor Jahren zusammen ein Haus geerbt. Es ist so geregelt worden, das meine Oma in der unteren Wohnung bleibt (wo sie schon seid ihrer Geburt lebt) und er die obere Wohnung vermietet.

Nun war die Mieterin der oberen Wohnung im Krankenhaus und es kam in dieser Zeit zu einem Zwischenfall. (Jetzt wird es ein bißchen konfus) Ihre Waschmaschine hat angefangen zu lecken (erheblich). WIr wissen aber nicht genau wie das passiert ist. Der Hahn war auf jedenfall nicht zu. Sie war aber auch aus. Wie auch immer, der Schaden scheint nicht in der Leitung gewesen zu sein, sondern hinter dem Wasserhahn. Außerdem hat die Mieterin trotz der klirrenden Kälte wohl die Heizungen abgedreht bevor sie ins Krankehnhaus gegangen ist.

Nun ist eine sehr große Menge Wasser in ein Zimmer und in das Bad meiner Oma gelaufen. Sachschaden .... und erhebliche Schäden an der Substanz. Deckenverkleidung ist mir auf den Kopf gefallen als ich im Zimmer war... Wände alle nass. Etc.

Nun ist aber die Frage, wer haftet hier eigentlich ?

Das Haus gehört im Prinzip sowohl meiner Oma als auch dem Vermieter der oberen Wohnung. Man kann wohl davon ausgehen das die Mieterin schuld war, aber die hat keinen Pfennig auf der Naht.

Haftet hier der Vermieter für seine Mieterin ?

(Zusatzinfo: Eine gütliche Einigung ist nicht in Sicht. Meine Oma und die Mieterin sind Ü90, der Vermieter Ü70 und alle sehen sich im Recht)

LG Kirka

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?