Baumschädlinge

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6 Antworten

An Süß- und Sauerkirsche entwickeln sich in jedem Jahr unmittelbar nach der Blüte die ersten Blattlauskolonien an den jungen Triebspitzen. Genau genommen sind es zwei verschiedene Arten, die Schwar­ze Süßkirschenblattlaus und die Schwarze Sauerkirschenblattlaus, die sich aber in ihrer Lebensweise sehr ähneln.

Die Tiere überwintern im Eistadium an den Ästen der Kirschbäume. Mit dem Austrieb der Gehölze schlüpfen auch die Blattläuse und beginnen an den jungen Blättern und Trieben zu saugen. Im Mai kommt es dann zur Massenvermeh­rung der Blattläuse.

Bei Süßkirschen verursachen die Schwarzen Kirschenblattläuse starke Verkrüppelungen. Die Blätter rollen sich nach innen ein, und die Triebspitzen sind durch die Saugtätigkeit deutlich gestaucht.

An Sauerkirschen fallen diese De­formationen meist etwas geringer aus, dafür produzieren die Schwarzen Sauerkirschenblattläuse aber sehr viel klebrigen Honigtau, auf dem sich schnell hässliche Rußtaupilze ansiedeln.

Große, gut entwickelte Bäume ver­tragen einen Blattlausbefall normalerweise gut. Bei jungen Bäumen kann eine Behandlung jedoch sinnvoll sein. Einsetzbar ist das Mit­tel „Naturen Schädlingsfrei“ (Scotts-Celaflor). Das Rapsölpräparat wirkt jedoch nur dann ausreichend, wenn die Blattläuse direkt von der Spritzbrühe getroffen werden. Daher ist ein frühzeitiger Einsatz erforderlich, bevor sich die Blätter einrollen. Haben sich erst einmal die auffällig verkrüppelten Blattnester an den Triebspitzen gebildet, ist mit „Naturen Schädlingsfrei“ keine aus­rei­chende Wirkung mehr zu erzielen.

http://www.gartenfreunde.de/gartenpraxis/pflanzenschutz/schaedlinge/pflanzenschutzblattlaeuseankirschen

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Kommentar von Klaus1940
19.06.2011, 19:32

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Das dürften Blattläuse sein. Es ist sinnlos, gegen sie vorzugehen. Wenn sie überhand nehmen, kann das verschiedene Ursachen haben. Möglicherweise sind die Bäume überdüngt, leiden unter Bodenverfestigung, Staunässe oder stehen einfach ungünstig (zu eng, zu windgeschützt). Du kannst, solange die Bäume noch klein sind, die Blattläuse mit dem Hochdruckreiniger vorsichtig wegpusten. Das verschafft dem Baum ein wenig Luft, aber letztlich müssen die eigentlichen Ursachen gefunden und beseitigt werden.Übrigens: Wenn es Sauerkirschbäume sind, denke an Monilia. Die Läuse sind nur das Gefolge.

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Schwarz und ca. 1 mm, das lässt auf Blattläuse schliessen, besonders wenn man im Umfeld viele Ameisen feststellen kann. Da helfen keine Leimringe, das sind Anflugschädlinge. Wie man diese aber im Vorfeld, da bei essbaren Früchten, abwehren kann, das weiss ich nicht.

Aber ich habe einige Freunde hier, von denen weis bestimmt min.einer Bescheid. Ich hoffe es liest einer den Beitrag und melde sich bei Dir.

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Möglicherweise ist der Standort nicht der beste. Habt Ihr keine Gärtnerei in der Nähe? Jedes Jahr zu spritzen ist ja auch nicht das Wahre.

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Leimringe an den Stämmen festbinden. An der Bariere bleiben sie Kleben.Altes Laub entsorgen.Befallene Blätter sofort ausknipsen.

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können sie fliegen?

sonst immer diese dinger um den stamm

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