Baumsamen im Winter aussähen

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3 Antworten

Hi amolo

hört sich alles sehr gut an und du hast dich offensichtlich shcon gut informiert. Das einzige was mir jetzt auf den ersten Blick auffällt, wäre diese Aussage die du zum Aussähen machst. Mit den Samen nicht zu vorsichtig umgehen. "Bepudern" ist ein bisschen wenig.

In der Natur fallen die Samen auch runter, werden von einer dicken Laubschicht bedeckt und kämpfen sich trotzdem da durch (alo zumindest manche ;) ).

Also lieber ein bisschen tiefer, hatte es zumindest noch nicht, dass einer nicht durch kam

Du musst dir bei all den Samen, die du genannt hast, keine Sorgen machen, dass du sie zu tief säst, eher im Gegenteil: für eine erfolgreiche Stratifikation ist es sehr wichtig, dass eine gewisse Grundfeuchtigkeit in der direkten Umgebung der Samen gewährleistet ist. Sonst werden die keimhemmenden Stoffe nicht zuverlässig abgebaut. Also: tief legen ist Trumpf!

Die frühzeitige Keimung wird dann kein Problem sein, wenn die Grundfeuchte gewährleistet ist, und die sich bildenden Wurzeln nicht austrocknen können. Du müsstest also regelmäßig kontrollieren, und die gekeimten Sämlinge an einen Standort pflanzen, an dem sie wachsen können.

Noch was: ich denke nicht, dass eine der genannten Pinus-Arten eine Stratifikation wirklich braucht. Die werden sehr schnell keimen: damit solltest du rechnen.

Stell die Saat nach draussen. Im Wintergarten ist doch zu warm.

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