Baumharz wo kommt das zeug eigentlich her?

6 Antworten

Da warst Du schon auf der richtigen Spur...;-) Es kommt natürlich darauf an, wie tief Du den Baum "verletzt", welche Baumart es ist und wie lange Du wartest. Kiefern z.B. sind sehr harzig. Wenn Du die Rinde ablöst und den Stamm evtl. noch ein wenig einritzt, dauert es gar nicht lange, bis das Harz austritt. Da kann man übrigens eine herrlich duftende Rheumasalbe draus machen!

am leichtesten findest du baumharz bei allen nadelgewächsen, laub bäume produzieren zwar auch eine art baumharz zum schutz für wunden in der rinde des baumes, nadelgewächse haben dabei auch noch die eigenart, würzig zu riechen, recht klebrig zu sein.

vielleicht auch mal danach googlen, dann bekommst du bestsimmt noch bessere antworten auf deine frage... lg

Natürliches Harz oder Naturharz ist eine Sammelbezeichnung für eine von Pflanzen oder Tieren abgesonderte zähe, nicht wasserlösliche Flüssigkeit. Pflanzen, vor allem Bäume, produzieren diese Ausscheidungen (Exsudate) unter anderem nach Verletzungen, um mit der meist klebrigen Masse die Wunde zu verschließen. Als einziger tierischer Lieferant gilt die in Süd- und Südostasien beheimatete Lackschildlaus (Kerria laccifera), welche den Schellack liefert. Historisch wurden diese Materialien vielseitig verwendet, unter anderem in der Kunst, Medizin und im Schiffbau. Heute werden Naturharze, vor allem in der Industrie, weitestgehend durch Kunstharze ersetzt, die zu den Kunststoffen zählen. Wikipedia

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