Baumbeseitigung?

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6 Antworten

Was ist das für ein Baum und warum ist er geschützt? Liegt es an der Art oder der Jahreszeit?(Vogelschutz) Generell gibt es eigentlich keine Probleme bei Obstbäumen, Nadelbäumen oder Regional fremden Bäumen.

Wende dich an deine Gemeinde und stell dort eine Fällgenehmigung. Eventuell bekommst du die Auflage einen neuen zu Pflanzen, wenn du diesen entfernen lässt.

Solltest du keine Fällgenehmigung bekommen hilft eventuell ein Rückschnitt im Herbst.

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Kommentar von Heklamari
11.08.2017, 13:09

so würde ich es auch machen:  bei der Gemeinde anfragen, dann im Winter auslichten lassen ,  regelmäßig,  ggf jedes Jahr ein klein wenig meeehr....

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Kommentar von timitheua
11.08.2017, 13:49

Es ist eine Buche ca. 60 cm Durchmesser

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Hi,

möglicherweise ist das Fällen des Baumes ab Oktober wieder möglich. Im Frühling und Sommer dürfen oft keine Bäume gefällt werden wegen möglicher Vogelbrutstätten.

Vom vergiften würde ich absehen. Dann kannst du ihn auch einfach selbst fällen und mit der Strafzahlung dafür leben. Wenn es überhaupt jemand anklagt.

Mfg

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Kommentar von Quandt
10.08.2017, 15:17

Ein Nachbar hat bei einer Kastanie bei dem Bau seiner genehmigten Garage nur einen 30 cm starken Ast gekappt, damit das Garagentor überhaupt zu öffnen ist. Vergaß dies aber zu beantragen. Ein ein 8.000 € teurer Spaß ...

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Wenn ich sowas schon lese... Wenn ein Baum gesetzlich geschützt ist, hat das seinen Grund. Ich hoffe doch wohl nicht, daß man Dir noch Sinn und Zweck des Umweltschutzes erklären muß. Hast Du überhaupt eine Vorstellung, wie lange eine Buche braucht, um einen Durchmesser von 60 cm zu erreichen?

Du wärst übrigens nicht der erste, den man wegen Vergiften eines Baumes drankriegt.

Wenn Du mit Bäumen nicht klarkommst, dann zieh bitte in die Sahelzone oder ins Hochhaus, aber vergreif Dich nicht an ihnen.

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Leider schreibst du nicht um welche Art von Baum es geht und wie alt und wie gross der Baum ist. Ich hatte am 2. Weihnachtstag 1999 als der Sturm Lothar wütete, das Problem dass der Sturm mir mehrere Nadelbäume geknickt hat und  da diese etwas zu nahe am Haus standen es zu  heftigen Schäden am Haus kam. Wenn damals  jemand um 13.00 Uhr an mein Haus gegangen wäre,  so hätte er dies wahrscheinlich nicht überlebt.

Es kann dir niemand verbieten, die zu nahe am Haus stehende Bäume wegen der immer heftiger werdenden Sturmgefahr zu entfernen und die Haftung dass wegen dem Baum jemand erschlagen wird  oder dass dein Haus oder des deines Nachbars beschädigt wird übernimmt niemand.

Ich würde den Baum anfangs Dezember entfernen, notfalls würde ich Ast für Ast  von oben beginnend absägen, so habe ich alle meine grossen Bäume auf meinem Grundstück nach dem Sturm im Jahr 1999 entfernt und durch Sträucher ersetzt.  Die Sträuche schneide ich jährlich etwas zurück, damit sie nicht  wieder zu hoch werden.

Man sieht fast täglich im TV, welche Schäden zur Zeit durch Unwetter überall in Deutschland entstehen.

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Kommentar von Quandt
11.08.2017, 11:28

Da irrst du aber gewaltig, mein Guter! Und zwar in zweierlei Hinsicht.

Zum ersten kann man eine Haftpflichtversicherung für die Bäume auf den eigenen Grundstück abschließen, die Sturmschäden z.B. in Nachbars Wintergarten reguliert.

Ad 2, das zuständige Amt kann Dir die Fällung geschützer Bäume untersagen oder deren Fällung ahnden, verbunden mit der Verpflichtung von adäquaten Neupflanzungen.

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Wenn der Baum geschützt ist, dann ist essig.

Vergiften ist eine blöde Idee, da bei plötzlichem Absterben die zuständigen Ämter schauen warum dat Bäumchen seinen Geist aufgegeben hat. Wenn dann schädliche Mittel, das Kappen von Wurzel o.ä. festgestellt wird, dann musst Du mit einem Ordnungbußgeld von bis zu mehreren Tausend Euronen rechnen und wirst verpflichtet eine adäquate Nachpflanzung auf eigene Kosten an eine ähnliche Stelle zu pflanzen.

Bleibt eigentlich nur die Baumpflege, auch geschützte Bäume dürfen beschnitten werden. Hier in Berlin ist es bei Äste bis 13 cm Umfang gestattet, zur Sicherung der Verkehrssicherheit unbegrenzt, aber nur auf Antrag. Das Grünflächenamt Berlin wertet zur Kontrolle Luftaufnahmen aus.

Ich habe eine 40 Jahre alten Walnussbaum zu stehen, der den ganzen Garten verschattete. Nach der Baumpflege wächst auch da wieder der Rasen und man kann äußerst gemütlich in Licht und Schatten in der Hängematte baumeln.

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Genehmigung vom Gartenbauamt einholen mit triftiger Begründung (Wurzen untergraben das Haus, durchbohren die Abwasserrohre, ist nicht mehr sturmsicher etc.); evtl. unauffällig stufenweise zurückschneiden.

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Kommentar von Quandt
10.08.2017, 15:12

Die zuständigen Mitarbeiter machen einen "Gartenbesuch".   :o(

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