Baum direkt an der Grundstücksgrenze, was kann man tun?

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Wir haben genau DEIN Problem. Man kann nix machen. NUR, wenn die Wurzeln oder der Stamm deinen Weg oder deinen Zaum beschädigen - dann kann man den Schaden in Rechnung stellen. Genau genommen macht man sich sogar strafbar, wenn man die Äste abschneidet - ist ja das Eigentum anderer Leute... :(

Ich danke dir ♥-lich für das Sternchen :D Und alles Gute für Dich!

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Ja, mußt Du, inzwischen ist das Gewohnheitsrecht. Nur wenn er gefährlich wird, also umzukippen droht, muß er weg.

Das ist in jedem Bundesland anders geregelt. Also am besten bei der Gemeindeverwaltung nachfragen.

In Bayern darf ein sog. Grenzbaum (Stammmitte bis 2m zur Grenze) nur 2m hoch werden. Wenn er größer wird kann man innerhalb von 5 Jahren (nach erreichen der 2m Höhe) den Rückschnitt fordern. Wenn man dies versäumt hat, dann muss man dulden: Äste, Blätter im Herbst, Schatten etc. Nur bei Unzumutbarkeit(darüber entscheiden Grichte)kann man fordern, die Äste abzuschneiden oder Baum nachträglich zu kürzen oder wenn Wurzeln zu stark rüberwachsen auch den Baum zu fällen. Jeder Fall ist anders, deshalb zunächst Gespräch mit Nachbarn suchen und dann evtl. Gericht entscheiden lassen.

Wegen sowas einen Rechtsstreit beginnen? Die Menschheit wird doch immer noch dämlicher.....

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Einfriedung nach Stützmauer?

Guten Tag, folgende Fragen: Vorab: Unser Grundstück hat an 2 Seiten Gefälle. Grundstück ist in NRW.

Mein Hof ist zur einen Seite mit L-Steinen zum Nachbarn hin abgefangen. An der niedrigsten Stelle sind die L-Steine 46 cm hoch... an der höchsten Stelle: 97 cm.

Auf der anderen Seite habe ich Findlinge zum Erde abfangen an der Grundstücksgrenze (aber noch auf meiner Seite) hin aufgestellt, da ich das ganze Grundstück mit Erde aufgeschüttet habe um es ein wenig ebenener zu haben. Die Findlinge sind von 40 cm hoch bis an der höchsten Stelle 94 cm.

Thema Einfriedung: Damit meine Kinder an den erhöhten Stellen nicht runterfallen, möchte ich gern eine Einfriedung schaffen. Jeweils mit einer Hecke bei den L-Steinen und mit Büschen bei der Findlingsmauer.

Wunsch: Die Hecken würde ich gerne als Einfriedung gelten lassen, der Nachbar muss ja dann mit einbezogen werden, das ist klar, und auch die Hälfte der Kosten übernehmen. Aufgrund der Findlinge und L-Steine sind ja die Stammmitten der Gewächse ca. 40 bis 50 cm von der Grenze weg und stehen ja also nicht direkt auf der Grundstücksgrenze - geht ja auch gar nicht.

Resultierende Fragen: 1. Kann ich die lebende Einfriedung (also die Hecke und die Büsche) rechtlich wirksam gegenüber dem Nachbarn durchsetzen? In NRW werden die Kosten für Einfriedungen unter Nachbarn geteilt, bzw. dies ist ja nach Gesetz möglich vom Nachbar zu verlangen. 2. Wie hoch darf ich die Hecke und die Büsche wachsen lassen?

Ich freue mich über ihre Ratschläge.

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