Baulast wurde verschwiegen- was kann ich jetzt tun?

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2 Antworten

..... es hieß kein Pronbelm wenn ich die Abstände von 2,5 m von den Nachbarn anhalten.... Wer hat das gesagt, und gibt es dafür Zeugen?? Wenn ja, kann wohl vorgegangen werden. Ansonsten nochmal die Dokumente von einem Sachverständigen einsehen lassen, diesbezüglich. Kann auch Mauschelei zwischen Beamten und Verkäufer gewesen sein (damit er die Hütte loskriegt)

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Kommentar von Seehausen
29.01.2013, 09:27

Kompletter Unsinn.Keine Ahnung von Baulasten und öffentlich-rechtlichen Verfahren, Aufgaben und Pflichten!

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Kommentar von anettt
29.01.2013, 20:20

danke, aber ich kann nicht glauben, dass der Beamte und der Verkäufer unter einem Hut stecken. Der Verkäufer wusste von Anfang an, dass wir den Antrag auf Baugehmigung stellen also früher oder später würden wir davon erfahren und vielleicht gegen ihm vorgehen. Er wohnt auch in unserem Dorf und wir sehen und ab und zu, also denke ich nicht, dass er sich absichtlich Ärger machen wollte.

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Es ist Sache des Käufers, sich Grundbuch und Baulastenauszüge vorlegen zu lassen. Wenn Ihr darauf verzichtet habt seid Ihr selber Schuld.

Etwas anderes kann nur gelten, wenn Ihr den Verkäufer nachweisbar danach gefragt hat und er Euch böswillig die Eintragungen verschwiegen hat; der Nachweis dieses böswilligen Verhaltens liegt aber bei Euch.

Mündliche Auskünfte von Sachbearbeitern der Bauaufsicht sind nach den neuen Landesbauordnungen seit ca. 10 Jahtren nur noch unverbindlich. Amtshaftung gibt es nur noch für schriftliche Bescheide; Ihr hättet eine schriftliche Bauvoranfrage stellen müssen.

Und schsaut mal in den Kaufvertrag des Notars: da steht bestimmt, dass die Parteien einvernehmlich auf Einsicht ins Baulastenverzeichnis verzichtet haben. Wenn nicht, könnt ihr vielleicht gegen den Notar vorgehen!!

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Kommentar von anettt
29.01.2013, 19:55

Danke für deine Antwort. Ich wusste nicht dass die Aussagen des Beamten unverbindlich sind. Der Verkäufer und ich waren (unabhängich voneinander) bei dem Beamten mit den Plänen und nach Möglichkeiten der Hauserweiterung gefragt. Ich hab nie von einem Baulaastenbuch gehört (ich habe gedacht alles steht im Grundbuch), deswegen auch nie danach gefragt. Aber trotzdem denke dass der beamte daran denken sollte. Er hat die Pläne für dieses Grunstück im PC geprüft und auf meinem Lageplan den Anbau mit Abständen gekennzeichnet (leider steht da nicht sein Unterschrift). Man kauft nicht ein Haus im Monat, dass man alles weiss, und wenn ein Leiter des Gemeindebauamtes mir Zusage gibt, glaube ich ihm. Aber natürlich hast du recht ich hab nichts schriftliches, Vielleicht wenn ich mit dem Vorbesitzer spreche kann er bestätigen dass der beamte ihm gegenüber auch diese Aussage gemacht hat. Das war wirchlich die Voraussetzung für den Kauf. Mein Architekt hat heute einen Termin bei dem Kreisbaumeister gemacht, wir wollen mit einer höhen Instanz darüber sprechen. Mal sehen... Danke für den Tipp bei Kaufvetrag: ich hab nachgeschaut und finde keinen einzigen Satz über Baulastenverzeichnis oder Baulasten überhaupt. Ich bin mir sicher wenn der Notar oder auch irgendjemand das Wort erwähnt hätte würde ich bestimmt naachfragen, weil ich das nicht kannte. Du meinest wenn es nichts davon steht, bedeutet alles (evtl.Lasten) wurde geprüft?

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