Baulast Wegerecht vor Kauf des Grundstücks von A vom Nachbarn C eintragen lassen möglich?

4 Antworten

Am besten beantwortet dir die Frage dein Bauamt. Wenn du mit C einig bist: kann er mW eine Baulast auf seinem Grundstück eintragen ohne die Mitwirkung des Begünstigten.

Da du jedoch noch keinen genehmigten Bauplan besitzt: kann das Bauamt für die Genehmigung Änderung verlangen.

Dann machst du den Kaufvertrag mit B. Dann müsste C dir aber noch die Dienstbarkeit im Grundbuch bewilligen.

Jetzt kommt es darauf an, ob es sich bei dem Fahrrecht nur um eine Bequemlichkeit handelt, oder ob es zwingend erforderlich ist. Abhängig davon könnte man die Dienstbarkeit vielleicht als persönliche Dienstbarkeit zu deinen Gunsten eintragen.

Wird sie für den jeweiligen Eigentümer benötigt, könnte man mit dem Notar klären, ob der Vollzug erst beantragt wird, wenn die Umschreibung des Grundstücks auf dich erfolgt ist.

Nur C wird sich dies auch entschädigen lassen.

Wenn so ein Wegerecht eingetragen wird, sind dabei immer 2 Grundstücke betroffen:

Das belastete und das begünstigte. Es müssen somit auch 2 Grundbucheintragungen vorgenommen werden, nämlich im Grundbuch B und im Grundbuch C. B "erfährt" somit immer von der Angelegenheit. Außerdem muss C überhaupt nichts eintragen lassen, wenn er das nicht möchte.

Er muss dir nicht nur ein Wegerecht / Fahrrecht per Baulast eintragen, sondrn auch im Grundbuch ein Wegerecht / Fahrrecht. Das mindert den Wert des eigenen Grundstücks, daher wir der das kaum machen.
Der Verläufer wird daran sicher auch gedacht haben.

Entweder der VK macht das jetzt und verlangt mehr Geld oder du machst das hinterenandere (mit Risiko) oder mit einem Vertrag mit drei Parteien......

Ich sehe es eher so das A und C dich gemeinsam über den Tisch ziehen.

Schau mal auf http://www.nachbarschaftsstreit.de/forum/index.php
die fehlt übrigens noch ein Leitungsrecht. Und die Erlaubnis mit Baufahrzeugen das Wegerecht zu nutzen. Kranen über Nachbars Grund muss du dir auch genehmigen lassen...

Eingetragene Baulast..

Hallo, wir haben ein Grundstück auf welchem eine eingetragene Baulast vorhanden ist. auf dem Grundstück geteilt in zwei Flurstücke wohnen zwei Eigentümer in ihren Häusern. Beide Parteien verpflichteten sich diese Flurstücke als ein Baugrundstück zu behandeln als wären die Grundstücke ein Grundstück.

Mein Problem: Der Nachbar auf dem anderen Flurstück hat sein Haus verkauft. Um den hinteren Teil meines Grundstückes zu erreichen muss ich kurz über das nachbarliche Grundstück. Neue Eigentümer verweigert es mir. Darf er das ?..

Danke

...zur Frage

Keine Baulast oder Wegerecht eingetragen aber soll ...

Hallo

wir haben ein Gartengrundstück gekauft bei dem weder Baulast noch Wegerecht eingetragen ist.

Auf dem Grundstück wurde im Jahr 2014 durch einen Bauer ein befestigter Weg angelegt ohne den Vorbesitzer zu fragen, dieser wußte nichts von dem Weg weil er den Garten lange nicht mehr genutzt hat. Diese Zufahrt nutzt der Bauer um auf eine Weide zu kommen ohne durch Dorf fahren zu müssen.

Hinzu kommt das ein Bach in 4 m Entfernung am Grundstück vorbei läuft und bei Schäden wir dann haften müßen wenn der Bauer den Weg benutzt. Wollte den Garten einzäunen da es ja unser Besitz ist und der Bürgermeister kam direkt und meinte:

Wenn ich das Grundstück so Einzäune das der Bauer nicht mehr durchfahren kann würde er sofort gegen den Kauf einspruch einlegen und den Verzicht auf das Vorkaufsrecht zurück ziehen. Dazu kommt das der Bürgermeister auch noch sauer ist weil er das Gartengrundstück nicht privat kaufen konnte weil der Verkauf nur in Verbindung mit einem Hauskauf war.

Nochmals als Info, der Bauer kann seine Weide jederzeit anders erreichen muß dann halt durch das Dorf fahren oder braucht sich nur auf eine Länge von 30 m unterhalb unseres Grundstückes einen neuen Weg befestigen auf öffentlichen Grund.

Habe ich als Eigentümer keine Rechte ?

...zur Frage

Wegerecht/Gewohnheitsrecht?

Hallo! Ich bin Mitpächter eines Wochenendgrundstückes, welches sich 10 Parteien teilen. Vor ca. 10 Jahren hat uns ein Nachbar, welcher aber nicht zu unserer Gemeinschaft gehört, gefragt ob es möglich wäre, da seine Frau einen Unfall hatte, unser Grundstück zu befahren und sein Auto darauf abzustellen, da es für seine Frau leichter ist auf diesem Weg zu ihren Bungalow zu kommen. Es wurde in unserer Gemeinschaft besprochen und niemand hatte etwas dagegen, wir erlaubten es ihm und sie bezahlten im Jahr einen Obolus für die Nutzung. Über die Jahre gewährten wir ihm auch einen kleinen Holzschuppen. Mittlerweile ist es so, das die Nachbarn auf unserem Grundstück ungefragt Sachen abstellen und auch Bereiche des Grundstücks, die nicht zu der Zuwegung gehören, begehen wenn niemand von uns da ist. Jetzt hat unsere Gemeinschaft beschlossen, das wir den Nachbarn dieses Recht der Nutzung unseres Grundstücks zu untersagen, sprich die Befahrung des Grundstückes und die Nutzung des Grundstückes, um irgendetwas abzustellen, zumal die Nachbarn die Möglichkeit haben über zwei andere Zuwegungen zu ihren Bungalow zu kommen. Es ist nicht schriftlich festgehalten.

Vielleicht kann uns jemand sagen, ob wir Aussicht auf Erfolg haben, wenn es zu einem Rechtsstreit kommen würde!

Gruß Stefan

...zur Frage

Nachträgliches Wegerecht

Liebes Forum,

Vielleicht könnt Ihr mir in einer verzwickten Sache weiterhelfen: Ich hatte gelesen, dass man ein Wegerecht für ein bebautes Gundstück ohne bisher eingetragene Grunddienstbarkeit auch mit den Artikeln 187 Abs. 1, Satz 2, 184 des Einführungsgesetzes zum BGB in Verbindung mit § 13, Teil 1, Titel 22 des Allgemeinen Landrechts für die preußischen Staaten nachträglich durchsetzen kann, wenn der Nachbar nicht bereit ist, ein Wegerecht zu geben, obwohl die Überfahrt zu dem besagten Grundstück (Endgrundstück einer Straße mit unverbaubarem Feldblick) schon seit Jahrzehnten stillschweigend geduldet wurde (beide Nachbarn sind auch noch familiär verbunden). Nun muss das Endgrundstück aufgrund eines Pflegfalles veräußert werden und dabei kam heraus (Bauamt), dass es hier keine eingetragene Zuwegung oder Baulast gibt. Der Nachbar meint nun, diese Zuwegung nur unter bestimmten Bedinungen zu geben, die aber nicht diskutabel sind. Das Endgrundstück lag damals direkt an der Straße, diese wurde dann aber vor einigen Jahren so umgebaut, dass sie auf dem Grundstück des Nachbarn endet und somit liegt das Endgrunstück nur ein paar Meter von dieser entfernt sind.

Kann man daher das Wegerecht nicht anderweitig nachträglich eintragen lassen, ohne dass der Nachbar was dagegen machen kann? Kennt sich jemand mit dieser Problematik aus?

Freue mich über jeden Hinweis.

...zur Frage

Baulast Geh-Fahr-Leitungsweg

Hallo, wir haben ein hinteres Grundstück in Berlin gekauft auf das wir durch ein eingetragenes Geh-Fahr- und Leitungsrecht kommen. Das Bauamt meinte wir müssten nun noch eine Baulast auf diesem Weg eintragen lassen damit zb auch die Feuerwehr diesen Weg befahren könnte. Nun frage ich mich ob dieser Weg durch den Eigentümer des vorderen Grundstücks abgeschlossen sein darf? Wir haben zwar den Schlüssel für dieses Tor aber der Feuerwehr wäre es so ja erschwert zu unserem hinteren Grundstück zu gelangen. Danke schonmal für eure Antworten!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?