Bauingenieurwesen - lohnt es sich?

5 Antworten

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Bin selbst einer. Würde aber das nicht weiterempfehlen, weil der Bau sehr von der Wirtschaftskonjunktur abhängt . Siehe z. Bsp. heute : Angeblich boomt es in allen Sparten, aber der Bau stagniert, da keine Gelder vom Bund bereitgestellt werden! Ich habe damals unter dem Motto: "Sei schlau ,geh zum Bau", studiert, aber das hat sich als große Dummheit erwiesen, diese Annahme ! Deshalb rate ICH ab !!!

Ich kann die Aussage von Klaumi nur zum Teil zustimmen

Erstens hängt es wie die anderen schon sagen stark davon ab was du machst und wo du es machst.

Mit Statiker allein kannst keinen Blumentopf gewinnen (spreche aus Erfahrung).

Hier mal ein paar Zweige wo ich Zukunft darin sehe, dass es mehr Leute machen.

Brandschutz kommt im Hochbau regelmäßig zu kurz und wenn ich sehe was mit manchmal zur Prüfung vorgelegt wird gibt es auch nur wenige die Brandschutz können. Was da evtl. kommen könnte ist der richtige Brandschutzingenieurbereich. Da gibt es sehr wenige die das beherschen.

Ebenfalls zu kurz kommt meiner Meinung der ganze EnEV Bereich (musst neben dem Haus an sich auch Wissen in der Anlagentechnik haben, was im Studium nicht oder zu kurz gelehrt wird.)

Für den Tiefbau kann ich nicht sprechen, da hab ich nicht Ahnung von, aber ich weiß dass bei fast jeden Jahrgang der Studenten immer wesentlich mehr Leute in den Hochbau gehen als in den Tiefbau.

Sanierungen wurden auch schon angesprochen, allerdings glaub ich, dass sich da zu viele im Moment drauf stürzen.

Zu deiner Frage bzgl. Bezahlung ich kann davon sehr gut leben (bin aber auch nach Bayern ausgewandert). Dabei hab ich festgestellt, dass mir hier 30 bis 40% mehr angeboten werden und das als Einstiegsgehalt (kam frisch von der FH). Wenn es dir rein um Kohle geht nimm Maschinenbau.

Und was ich dir nach dem Studium ans Herz legen kann Weiterbildungen Weiterbildungen Weiterbildungen.

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Ich bin Bauzeichnerin im Ingenieurbau. Zur Zeit ist die Auftragslage schon fast zu gut. Mein Bruder fängt nächstes Jahr sein Studium an, mein Vater ist Bauleiter und wir alle sind uns einig: Es lohnt sich! Ich bin seit 6,5 Jahren im Beruf und habe erst einmal ein richtiges Tief mitbekommen - das war in einem sehr kleinen Büro. Nun bin ich in einem großen Unternehmen (ca. 55 Mitarbeiter) und es wird nicht langweilig. Die Ingenieure hier haben allerhand zu tun.

Hallo Zusammen, was Klaumi da schreibt ist prinzipiell zunächst mal richtig. Jedoch vorsicht - und Blick mal über den Tellerrand werfen! Verlassen wir mal Deutschland und schauen in die Welt: Es werden JEDE Menge Bauingenieure gesucht, besonders im Schwerpunkt : Wasserbau, Verkehrsbau, Brücken- und Tunnelbau!!!!! Diese Jobs, beispielsweise in Afrika (Schaut mal bei Gauff, Max Bögl, Bilfinger Berger, Drees und Sommer, Dywidag, Strabag, Züblin...etc). Ihr werdet staunen, was alles so gesucht wird!! Und : Der Trend ist stark ansteigend!! Jedoch sollte man Fremdsprachen, wie Englisch bzw. Französisch, Portugiesisch können (Je nach Einsatzland). Also - aus meiner Sicht - auf ALLE Fälle ein Job mit Zukunft!

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Es lohnt sich! ! Der Beruf des Bauing. ist ein herrlicher Beruf. Allerdings hat es jeder selbst in der Hand was er, seinen Neigungen entsprechend, aus diesem Beruf macht. Ob Hochbau oder Tiefbau, ob Bauleitung, Baubetrieb, Kalkulation oder Konstrukteur usw., es gibt viele Bereiche im Bauwesen. Aus dieser Art der Tätigkeit wird sich auch der Verdienst ergeben, der aber sicher nicht schlecht ist. Und was die Konjukturanfälligkeit betrifft, das hat man in anderen Berufen auch.

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