Baugenehmigung und Baubeginn?

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3 Antworten

Da die Bewilligung der Baugenehmigung ja meist mehrere Monate dauert, würde ich gerne erst die Baugenehmigung einholen, dann warten bis das Haus verkauft ist, und dann den Bau in Auftrag geben.

 

Wo wohnt Ihr in der Zwischenzeit?

Grundsätzlich kann die Idee Sinn machen, wenn man während dieser Zeit eine andere Bleibe hat.

Hier könnte man dann warten, bis der Kaufpreis gezahlt ist und dann mit dem Bau des neuen Hauses anfangen.

ab welchem Punkt sollte/muss man dann die Baufirma miteinbeziehen, auch wenn das Datum für den Baubeginn noch nicht festgelegt werden kann?

 

Das dürfte nur kurzfristig Sinn machen, d.h. wenn der Kaufvertrag für die derzeitige Immobilie notariell beurkundet wurde.

Das Angebot des Bauunternehmers dürfte ja befristet sein. Hier sollte vorab geklärt werden, wie lange sich dieser an seine Preise bindet.

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Kommentar von Narktor
06.02.2017, 16:15

Wir können in der Zwischenzeit bei den Eltern wohnen. Küche bleibt eh im alten Haus, das eigene Zimmer nehmen wir mit und was dann noch an Hausrat übrig bleibt können wir günstig in nem Container einlagern.

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Einen Bauantrag kannst Du jederzeit stellen, Du mußt halt innerhalb der 3 Jahre mit dem Hausbau beginnen; im worste case läßt sich die bestehende Baugenehmigung verlängern. Für den Bauantrag braucht es einen Architekten oder vorlageberechtigten Bau-Ing. Bedeutet auch, daß Du - entscheidest Du Dich später mit einem GU zu bauen, 2x Geld in die Hand nimmst, da die Kosten des Bauantrages überwiegend über das Angebot des GU abgedeckt sind. Willst Du mit Einzelgewerkevergabe bauen, spielt es dagegen keine Rolle.

Die größere Unbekannte sehe ich in der Verknüpfung Hausverkauf + Neubau. Auch, wenn Du überzeugt bist, den Verkauf problemlos über die Bühne bringen zu können - Zeitdruck ist ein schlechter Ratgeber! Auch wird nicht jeder Hauskäufer bereit sein, Dich im Haus - gegen Miete - wohnen zu lassen, bis Dein Hausbau fertig ist. Also mache Dir am Besten Gedanken, wo Du nach Verkauf leben wirst, bis Dein Haus fertig ist.

Streng genommen brauchst Du einen BU erst, wenn die finanzielle Seite - der Hausverkauf - geklärt ist. Erst dann weißt Du auch genau, über welche Mittel Du verfügen kannst. Bedeutet - auch erst ab diesem Moment lohnt sich eine budgetgemäße Planung. Und nicht vergessen - auch, wenn Dir der Grund und Boden schon gehört, es kommen nicht unerhebliche BNK auf Dich zu!

bauhilfe-forum.de; Epi

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Kommentar von Narktor
09.02.2017, 12:31

Was ist ein GU?
Wohnen können wir nach Verkauf wieder bei den Eltern, was vom Hausrat nicht mitkann kommt zur Zwischenlagerung in nen Container, gibts hier 33m² ab 70€ mtl. für Einlagerung über 7 Monate.

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Ich kann nur warnen vor der Illusion eines schnellen Verkaufes. Gerade bei ungedämmten Altbauten die derzeit massenhaft leerstehen kann sich das jahrelang hinziehen ich spreche da aus eigener Erfahrung...

Auch bekommt man oftmals wesentlich weniger, als man sich erhofft.

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Kommentar von Narktor
07.02.2017, 16:02

Das ist eine der teuersten und beliebtesten Gegenden Bayerns.
Nebenan wurde ein 100m² wfl. flachdachbungalow mit schlechterer Ausstattung aus den 70ern fuer 300.000 gekauft.
Und die Gegend erfährt zur Zeit weiteres wirtschaftliches Wachstum. Ums verkaufen mach ich mir weniger Sorgen, mehr um die Zeit zwischen Verkauf und Neubau.

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