Baudienstleister und Gewährleistung bzw. Haftung

4 Antworten

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Also als erstes macht man alles schriftlich! Auf dem Bau gilt wer schreibt der Bleibt! Mündliche Apsprachen müssen im Fall eines Rechtsstreit bewiesen werden! Für den Bau der Decke haftet der Auftragnehmer wobei der Auftraggeber dir eine schriftliche Frist setzen muss, andernfals hat der Auftraggeber die Möglichkeit eine andere Firma zu beauftragen und die Kosten trägst du als Firma. Lade dir mal die VOB Teil A und B runter da sind die Rechte aufgeführt! Habe das auch durch und Bestreite gerade den Rechtsweg aber wie gesagt du stehst in der Pflicht zu beweisen das er es dir gesagt hat!

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Ich danke für die schnelle Antwort!

Der Tipp mit der VOB ist gut werd ich gleich mal machen. Übernimmt der Auftraggeber nicht automatisch Haftung wenn er sagt ich will Arbeit x auf Arbeitsweise und aus Material y gebaut haben?

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@DennyCe81

Dioe VOB gilt aber nur, wenn sie schriftlich vereinbart worden ist. Sonst gilt BGB, und danach bist Du bei mündlicher Auftragsvergabe in der Beweispflicht und damit der Dumme.

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@Seehausen

Ja ich glaube auch.Ich bin erst seit 5 Monaten selbständig und hatte im Vorfeld leider nie etwas damit zu tun. Ich will ab 2012 auf Meisterschule und musste eine Lösung finden um in der Zwischenzeit Geld zu verdienen.

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@DennyCe81

Nein du als Firma trägst allein die Verantwortung auch wenn er dir das Material stellt! Mach in Zukunft alles schriftlich auch der Auftraggeber sollte dies tun, sollte er nicht lass die Finger davon, den kürzeren ziehst du!

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@enno79

Na dann weiß ich erstmal Bescheid.Werde dann auf eine schriftliche Auftragserteilung bestehen ab Januar.

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@DennyCe81

Ich war 5 Jahre selbständig gewesen bis mir genau das selbe geschehen ist und ich Insolvenz gehen mußte! Wie heißt die Bude für die du tätig bist kommt mir bekannt alles vor?

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@DennyCe81

Das müsstet Ihr eigentlich zur Meisterprüfung alles wissen!!!!

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Es werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht ! Leute,macht alles schriftlich und unmissverständlich,welche Arbeiten in welchem Umfang gemacht werden sollen,wenn du nichts in der Hand hast,kann es durchaus sein,dass es kein Geld gibt,umgekehrt,hat der Eigentümer aber auch nichts in der Hand,kann abertrotzdem den Superhausverwalter in Regress nehmen und ihm die Kosten für den eventuellen Rückbau aufpressen,Du oder deine " Firma ",sind im Prinzip nur haftbar zu machen,wenn ein Vertrag über die Auftragsvergabe vorliegt,keiner kann Rechtlich nachweisen,dass du dort überhaupt gearbeitet hast,-Aussage gegen Aussage,-ausser ,wie schon gesagt ,es gibt kein Geld,aber vielleicht ist es auch schon so geplant gewesen und die beiden haben einen Blöden gesucht,der diese Arbeiten ohne schriftlichen Auftrag ausführt,um so verfahren zu können !

Trotz dieser Sch.....,die dir passiert ist ,alles Gute in 2012 und lasse dir in Zukunft alles schriftlich und unterschrieben aushändigen in mehrfacher Ausfertigung!

MFG Wollelan

Als Unternehmer bist Du den öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften genau so verpflichtet wie der Entwurfsverfasser und der Bauleiter. Du kannst nicht erfolgreich damit durchkommen, wenn Du rechtswidrig baust mit der Begründung, Dein Bauherr hätte es angeordnet; im Strassenverkehr geht das auch nicht (das ist genau so, wie wenn Dir als Fahrer Deine Frau sagt, fahr doch bei rot über die Ampel!)

Es ist ein grober Fehler, Fachwerkhäuser zu entkernen und neu einzurichten, ohne sich die Baugenehmigung mit denkmalschutzrechtlicher Genehmigung vorlegen zu lassen!!

Und in der Basugenehmigung werden die Forderungewn des Brandschutzes drin stehen; auf das Leistungsverzeichnis kannst Du Dich als Unternehmer nicht auf Ausschreibungstexte verlassen, sondern musst eigenständig die öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften einhalten, die in der LBO, den TBB und den Genehgmigungen stehen.

Zusätzlich hast Du noch die Gewährleistungsvorschriften nach BGB und VOB am Hals.

Sorry, aber die Sache sieht schlecht für Dich aus. Bist zu blauäugig vorgegangen!

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