Bauantrag: 1. Anhörung nur Kleinigkeiten 2. Anhörung fast Ablehnung

5 Antworten

Da hört man den Amtsschimmel vom Seehausen mal wieder kräftig wiehern. Es mag schon sein, das er recht hat, rein rechtlich. Aber muss es dann auch so sein? Ich hatte auch schon mal den Fall, das ich im Außenbereich nach §35 BauGB gar keine Chance hatte etwas genehmigt zu behommen. Bin aber stur gewesen, habe Widerspruch eingelegt und Klage erhoben. Und siehe da, die Richterin hat ganz feste vermittelt und auf uns Beide eingewirkt. Ich hab vom Bauamt genau das bekommen, was ich wollte. Dazu habe ich nur ganz kleine Zugeständnisse machen müssen. Ich würde es erst mit geringer Umplanung probieren und erst dann das gerichtliche Verfahren weiter angehen. Den Planer, oder sonst wem zu verklagen kostet nur Zeit und Geld und bringt das Ziel auch nicht näher. Hole ihn lieber in dein Boot und schau nach vorne.

Eine "Anhörung" zur Änderung vorgelegter Bauvorlagen ist kein Bescheid; ein Rechtsanspruch ist daraus nicht herzuleiten.

Das zweite Schreiben ist eine "Anhörung" zur beabsichtigten Versagung des Bauantrages. Die vorgetragenen Gründe sind stichhaltig und ausreichend; wenn Du den Bauantrag nicht zurückziehst wird er gebührenpflichtig versagt werden. Widerspruch ist zwecklos.

Die Gründe hätte Dein Entwurfsverfasser vorher erkennen müssen, er hätte den Bauantrag für Dich gar nicht stellen dürfen. Wenn Du ihn auf Schadenersatz verklagst wirst Du recht bekommen.

Ich denke, dass der Entwurfsverfasser kein Verschulden hat! Denn genau so wie ich, war er vor der Entwurfsphase beim Bauamt und hat von denen die Grenzen und Richtlinien erhalten. Also Bauantrag wurde im Einvernehmen mit dem Bauamt gestellt!

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@Wasserfall52

Nach den neuen Landesbauordnungen unterliegen mündliche Auskünfte der Bauaufsicht nicht mehr der Amtshaftung; nur schriftliche Bescheide sind rechtsverbindlich. Die Verantwortung trägt allein der bauvorlageberechtigte Entwurfsverfasser.

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@Wasserfall52

Nach den neuen Landesbauordnungen unterliegen mündliche Auskünfte der Bauaufsicht nicht mehr der Amtshaftung. Verantwortlich ist allein der bauvorlageberechtigte Entwurfsverfasser, der deshalb auch eine teure Berufshaftpflichtversicherung nachweisen muss.

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Laß das Thema den Anwalt deiner Rechtschutzvers. zusammen mit dem Archi. bearbeiten.

Die Versagungsgründe sind nicht anfechtbar; Widerspruch und RA sind rausgeschmissenes Geld.t

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Diese Option habe ich immer! Wollte mich schlau machen, welche anderen Optionen ich habe bzw. Chancen...

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Neuer Nachbar benutzt meine Garagenmauer als seine und baute noch darauf auf. Meine Garage ist komplett auf meinem Grundstück. Wer kennt guten Anwalt in Essen?

Seit 3 Jahren versucht mein Anwalt dagegen vorzugehen, aber Bauamt bewegt sich nicht . Da ich dem Nachbarn die Erlaubnis verweigerte, drohte er mir, dass ich dann wohl die harte Tour wolle. Ich habe wiederholt Zeichnungen mit falschen Vermessungsangaben erhalten.Selbst vom offiziellen Vermessungsbüro! Eine neue Grenzvermessung hat sogar ergeben, dass die Überbauung nicht nur die Garagenwand betrifft, sondern auch noch 20 bis 30 cm mehr an Grundstücksfläche. Ich bin sprachlos zum Verhalten des Bauamts und des Bauherrn. Wer hat gute Erfahrungen mit einem Anwalt in Essen zum Baurecht gemacht?

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Auflagen bei fiktiver Baugehemigung?

Wir hatten einen Bauantrag nach vereinfachtem Verfahren gestellt (Meck.-Pom.) für ein Gebäude, das mit Denkmalschutz belegt ist.

Beim vereinfachten Verfahren muss die Behörde innerhalb von drei Monaten eine Entscheidung treffen, ansonsten gilt der Bauantrag als genehmigt.

Das ist dem Bauamt nicht gelungen.

Somt gilt der Bauantrag als fiktiv genehmigt. Nachdem ist das mit dem Bauamt telefonisch geklärt hatte, habe ich ein paar Tage später eine Baugenehmigung bekommen, die eine ganze Reihe von Auflagen enthält. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Denkmalschutz.

Meine Frage ist

Ist es zulässig, in einer fiktiven Baugenehmigung Auflagen einzufordern? Diese waren ja nicht Bestandteil meines fiktiv genehmigten Bauantrages. Durch die fiktive Genehmigung würde ich erwarten, dass das Vorhaben so wie beantragt auch genehmigt ist.

Weiß hier jemand Bescheid? Im Baurecht habe ich nichts dazu gefunden.

Vielen Dank schonmal.

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Baubeginnanzeige

Hallo zusammen, die Baubehörde macht mich noch meschugge!!! Wir haben für den Umbau unserers Anbaus von Scheune in Wohnraum einen Bauantrag gestellt, weil wir ja brave Bürger sind. Damit ging der Stress los. Die Denkmalbehörde hatte Wünsche, die Baugenehmigung ist gefühlte 100 Seiten lang und es wurden eine ganze Menge an Anforderungen gestellt. Jetzt möchten wir verschiedene Firmen für die verschiedenen Gewerke beauftragen. In der Baubeginnanzeige muss jedoch ein "Bauleiter" genannt werden, welcher, laut Bauamt, "qualifiziert sein muss". Welchen der diversen Betriebe soll ich jetzt deshalb ansprechen? Oder muss ich jetzt zwingend unseren damaligen Architekten dafür beordern, welcher damals die Pläne erstellt hat und den Bauantrag eingereicht hat? Es sollen auch jetzt schon die Firmen benannt werden, welche die verschiedenen Gewerke ausführen... das weiß ich doch noch gar nicht. Was ist das denn für eine Idee? Vielleicht kann mich mal jemand beruhigen oder aufklären, ich bin auf 180!!!! Vielen Dank.

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Jurte im Außenbereich?

Mal eine Frage an die Bauamtsbeamten unter euch: Bauliche Maßnahmen im Außenbereich sind ja nicht gestattet. Eine Jurte auch nicht. Aber was, wenn man nun alle paar Wochen die Jurte versetzt? Sie bleibt somit nicht stehen. Ist das eine gesetzliche Grauzone?

Alternativ: Wie sieht die Lage auf einem Resthof, also nicht im Außenbereich, aus?

Theoretisch das gleiche kann man auf einen Wohnwagen, oder Wohnmobil beziehen. Was, wenn man einfach immer ein paar Meter im Kreis weiter fährt? - Wie will ein Bauamt da rechtfertigen und das untersagen?

Vielen Dank.

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Mitarbeiter vom Bauamt ohne Erlaubnis auf Grundstück?

Kürzlich befanden sich zwei Mitarbeiter vom Kreisbauamt auf meinem Grundstück und haben dort fleissig Fotos gemacht.Meine Wenigkeit war zu diesem Zeitpunkt anwesend, allerdings im Gebäude. Die beiden Mitarbeiter haben sich nicht die Mühe gemacht, mal auf den Klingelknopf zu drücken und waren dann ziemlich überrascht, als ich nach draussen kam und sie nach ihrem Anliegen befragte.Sie gaben als Grund an, sie hätten von der hiesigen Gemeinde Meldung über ein Zelt bekommen, das ich trotz Aufforderung nicht entfernt hätte. Mal abgesehen vom Zelt, wo es offenbar trotz eindeutiger Rechtslage Spielraum zum Mitbürger quälen gibt, lautet meine Frage, ob die Leute vom Bauamt einfach ohne Ankündigung geschweige denn meiner Einwilligung einfach mein eingezäuntes Grundstück betreten und alles fotografieren dürfen?Und sie haben ALLES fotografiert, Haus, Autos, Palettenstapel und was halt so rumsteht. Das Zelt hätten sie übrigens problemlos von der Strasse aus fotografieren können.Ich wäre Euch echt dankbar für hilfreiche Antworten, am besten mit Quelle im Gesetzestext.

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B-Plan schreibt 1,5 Geschossigkeit vor, trotzdem 2 Vollgeschoss möglich?

Hallo, wir haben ein Grundstück in einer ländlichen Kleinstadt erworben. Es gibt einen B-Plan der 1,5 geschossig mit max. 10m Firsthöhe vorschreibt. Die Gemeinde hat bereits im Stadtrat einstimmig den Bau unserer 2-geschossigen Stadtvilla mit der Firsthöhe von unter 10m zugestimmt. Jetzt gibt es trotz vorheriger telefonischer Aussage vom Bauamt Probleme und unserem Bauantrag würde nun nach Bauantragsstellung verweigert. Was kann ich machen bzw. gibt es evtl. Positiv entschiedene Bauanträge oder Gerichtsurteile hierzu. Danke im Voraus

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