Bauabrechnung Betonbodenplatte

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3 Antworten

An der Platte lässt sich immer noch etwas ändern. Insbesondere ist es möglich die zu verlängern, zu kürzen und auch aufzudoppeln.

Grundsätzlich ist es so, dass die Baufirma dir eine plangemäße Bodenplatte schuldet. Die Toleranz des Hochbaus sind hier zu beachten. Sowohl nach BGB als auch nach VOB hat die Firma zunächst das Recht den Mangel nachzubessern, sollte dies nicht (wirtschaftlich) möglich sein, so ist ein Abzug möglich. Wie hoch ist dann wohl Verhandlungssache und wird ggf. erst vor Gericht entschieden.

Ist eine Nachbesserung nichtmehr möglich, weil etwas darauf gebaut wurde, wird sich die Firma auf den Standpunkt stellen, dass sie ja den Mangel "gerne behoben hätte ...", man kann ihr dann aber den ersparten Aufwand für den Aufbeton und das Anbettonieren entgegenhalten.

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Kommentar von flavour1
20.10.2011, 18:52

Prima Antwort! Ohne Fachchinesisch (BGB weis wohl jeder und VOB weis der Anwalt für Baurecht)

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Was für eine Baufirma,erstellt eine Bodenplatte für einen Pool ? Für einen Pool,sind Bautechnisch gesehen nur Komplettschalungsverfahren mit WU Beton zulässig,die als sogenannte Wanne ausgelegt sein müssen und die die Betonwände im Kreuzrasterverfaheren und über Eck bewehrt werden müssen,damit der Pool dem Wasserdruck standhält,gerade an den Ecken ist die Gefahr gegeben,dass dieser dann reisst wenn solcher Murks gemacht wird,dabei kommt es auch wieder auf die Wassermenge an,die der Pool aufnehmen kann !!!!! 1 Kubikmeter Wasser erzeugt einen seitlichen Druck von 1 Tonne im Verhältnis zur Grösse des Pools bei 40000 Liter Wasser zB.40000 KG verteilt auf die Aussenwände des Pools.Also vergiss deine Bodenplatte und eventuelles Mauerwerk oder Betonwände die nachträglich betoniert werden sollen,es wird nur Mist !Oder du stellst einen Fertigpool rein ,da brauchst du aber einen Sanduntergrund von min.30 cm .!!!

MFG Wollelan

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Wende dich an den Bauherr.

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Kommentar von flavour1
20.10.2011, 18:50

So wie er schreibt ist er der Bauherr

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