Batteriewächter soll aus bleiben, Schaltung?

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5 Antworten

Dazu brauchst Du ein Relais (z.B. http://www.mrs-electronic.de/deutsch/kfz-elektronik/standardrelais/1.016.hor-hochstromrelais-mit-schraubanschluessen.html ), dessen Hauptkontakt den Pluspol der Verbraucherseite Deines Batteriewächters unterbricht. Die Relaisspule wird vom Minuspol und Pluspol der Verbraucherseite des Batteriewächters versorgt. Der Anschluß des Pluspols erfolgt nach dem Hauptkontakt des Relais.
Wenn der Batteriewächter anspricht, ist die Verbraucherseite spannungslos und das Relais öffnet den Verbraucherkreis. Schaltet der Batteriewächter wieder zu, hat wegen des offenen Hauptkontakts das Relais keine Spannung und schaltet nicht wieder ein.
Mit einem Taster wird jetzt der Hauptkontakt überbrückt, das Relais bekommt wieder Spannung und schließt den Hauptkontakt.

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Kommentar von paulbgdd
30.07.2016, 20:42

Vielen Dank! Ich habe mal eine Schaltung "gemalt" und als neue Antwort reingestellt, stimmt das so in etwa?

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Ich würde es wohl auch mit einem Relais und im Prinzip mit dieser Schaltung machen.

Aber da gibt es noch ein Problem:
Ein angezogenes Relais hält sich bis weit unter die Nennspannung, dann ist dein Akku schon lange mehr als leer!
Und wenn du einen dauernden Vorwiderstand nimmst, kannst du es nicht mehr zum Anzug bringen, ausser durch manuelles Betätigen des Ankers.

Beispiel: Ein 12-V-Relais braucht ca. 10V zum Anziehen, und bleibt je nach Typ bis runter auf 6 bis 3 Volt angezogen!

Deshalb hab ich dir die Schaltung etwas modifiziert, siehe Bild.
Zum Anziehen wird der Widerstand überbrückt

Den Widerstand musst du experimentell ermitteln, abhängig von deinem Relais.
Die sog. Freilaufdiode ist empfehlenswert, wenn irgendwelche Elektronik angeschlossen ist (für Glühlampen und Motoren als Last nicht nötig).


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Kommentar von paulbgdd
31.07.2016, 14:22

"Ein angezogenes Relais hält sich bis weit unter die Nennspannung"

Eigentlich wird da garnichts gehalten oder? Der Batteriewächter unterbricht sagen wir mal bei 11,5 Volt. Dann fließt kein Strom mehr durch die Relaisspule, das Relais unterbricht seine eigene Spulenzuleitung und bleibt solange "offen" bis der Taster das Relais überbrückt und die Spule neu anregt zu schließen. Oder Hab ich die Schaltung falsch verstanden?

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Die Hysterese, Differenz zwischen Aus- und Einschaltpunkt, muß größer sein. Der Einschaltpunkt höher als die Akkuspannung nach Erholung des ungeladenen Akkus. So bei ca. 13V dann schaltet er erst wieder ein wenn der Akku (nach-)geladen wird.

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Hier mal ein Bild, habe ich das richtig verstanden?

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Kommentar von Geograph
30.07.2016, 21:30

korrekt.

Wobei an die Klemmen "Load" doch die Verbraucher angeschlossen sind und nicht ein Ladegerät ?!

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So meine ich (Bild)

Aber falls der bestehende Batteriewächter nicht unbedingt nötig ist (z.B. auch als Laderegler), so würde ich die Schaltung gemäss meiner andern Antwort nehmen.
Den elektronischen Batteriewächter kannst du dir dann sparen, der hat vermutlich eh einen gewissen Spannungsabfall, wenn er über einen Halbleiter schaltet.

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