Batterieladegerät "Energieverbrauch"

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2 Antworten

Wenn du den zeitl. Verlauf der Wirkleistung hast, dann kannst du über Integration von Start bis Stopp die Energie ausrechnen, die vom ladegerät "verbraucht" wurde. Wenn es kein Formel für die Wirkleistung nach der Zeit gibt, sondern nur eine Wertetabelle, dann kannst du diese Werte auf Millimeterpapier zu einer Kurve auftragen und die Fläche unter der Kurve ermitteln. Das ist dann die Wirkleistung. Die gespeicherte Energie ist 4 * U * Q = 4 * 1,2V * 2,6 Ah = 12,48 Wh.

hanswurst1805 25.10.2012, 20:23

Danke für die Antwort, aber die Kapazität muss sicherlich auch noch mit 4 multipliziert werden, da die Kapazität einer Batterie angegeben ist und dann kommt man auf 49,92Wh, was den 179712 J enspricht, oder? Mein eigentliches Problem ist jedoch, zu ermitteln wie viel Energie das Messgerät anhand der Messwerte (Wirkleistung und Scheinliestung in Abhängigkeit von der Zeit) umgesetzt hat. Also die Energie die das Messegerät in z.B. Wärme beim Laden umgewandelt hat und + die Energie, die in die Batterien geflossen ist, unhabängig von dem, was die Batterien speichern können. Mit dem Energiewert der Batterie (49,92Wh) möchte ich nur das Ergebnis meiner Messung vergleichen. Die Wirkleistung scheint ja jetzt nur der "Verbrauch des Ladegeräts zu sein"

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Rainmanef hat die Frage bereits gründlich beantwortet. Wo bei einem chemischen Ladevorgang eine Scheinleistung auftreten könnte, erschliesst sich mir nicht. Allenfalls könnte das Ladegerät solche Scheinleistung im Stromnetz bewirken. Wenn ihre vier Batterien nicht über Gebühr übeladen werden, ist Rainmanef die Lösung. : Die gespeicherte Energie ist: 4 Batterien * U * Q = 4 * 1,2V * 2,6 Ah = 12,48 Wh. Mit der alten Regel: Physikalische Grösse ist Maßzahl mal Einheit kommen wir hier weiter. Denn ein Joule ist eine Wattsekunde. (heute haben wir es einfach, nach 500 Jahren Erfahrung) also: 12,48 W*h * 3600 s/h = 44928 Ws, also 44928 Joule. (ein wenig Bruch-Rechnung ist hierbei sehr hilfreich!) Anhand Ihres Ergebnisses sehe ich, dass SIe die Anzahl der Batterien mehrfach verwendet haben. Daher ist Ihr Ergebnis 4 x zu gross. Trösten Sie sich, das kommt immer wieder vor, selbst Einstein hatte hier (mindestens) ein Problem.

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