Batterie im Vakuum?

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Wie leicht sich Elektronen spontan von der Elektrode lösen hängt vom Material der Elektrode, der Spannung und von deren Temperatur ab. Wenn die Spannung und die Temperatur hoch genug ist dann werden Elektronen aus der Elektrode austreten, und auch zum anderen Pol der Batterie wandern, der ja eine Kraft auf die Elektronen ausübt. So arbeiten ja Elektronenröhren.


Was bringt die Elektronen dazu in der Anode zu verharren?

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@Usedefault

Was bringt dich dazu, in einem geschlossenen Raum zu verharren? Hast du genug Energie, kanns du die Tür eintreten...

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@Remmelken

Und warum stoßt die Kathode dann keine Elektronen ab?

Weil Anode und Kathode in der Batterie, welche in Summe neutral ist, die Teilchen festhalten?

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@Usedefault

Damit die Elektronen das Metall verlasen können ist je nach Material eine gewisse Arbeit notwendig. Wenn die Spannung nicht ausreicht um den Elektronen genügend Energie mitzugeben können sie das Metall nicht verlassen.

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Nein. Auch in einer Vakuumröhre tut die Kathode das ja nicht. Man muß sie dafür auf Glühtemperatur erwärmen, dazu hat die Röhre Anschlüsse zum Anlegen der Heizspannung.

http://www.elektronikinfo.de/strom/roehren.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Edison-Richardson-Effekt

Warum tut die Elektrode das nicht? Ist sie insgesamt neutral? Elektronen müssten sich ja ins Vakuum abstoßen.

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Ich glaube nicht, dass sich die Physik einer Batterie im Vakuum deutlich anders darstellt als im luftgefüllten Raum.

Gilt die heisenbergsche Unschärferelation auch in der Elektrotechnik?

Hier habe ich ein Schaltplan, dessen Ströme nach konventioneller Art errechnet wurde.

In meinem Gedankenexperiment ist Ri jedoch so groß, dass es nur vereinzelt Elektronen durch die Schaltung durch lässt. Und der rote und gelbe Amperémeter (ohne eigen Widerstand) misst das einzelne Elektron beim Überqueren.

Die Wahrscheinlichkeit in welcher Richtung sich das Elektron entscheidet, beträgt ab der ersten Abzweigung jeweils 50%. Ergo misst der rote Amperémeter genau so viele Elektronen wie der gelbe auch. Durch die Wechselwirkung im Messvorgang müsste es zur Kollaps der Wellenfunktion führen. Denn laut der heisenbergsche Unschärferelation kann man Ort (Amperémeter) und Impuls (Batterie) nicht gleichzeitig bestimmen. Dies hat dann zur Folge dass durch R1 50% der Elektronen fließt, und durch R2/R3 nur 25%.

Ist meine Rechnung richtig?
Und wenn ja - ab wieviel Amperé, also Elektronen pro Sekunde teilen sich die Ströme durch alle drei Widerstände in gleicher Menge auf?

Danke schon mal für Antworten.

PS: Mir ist bewusst dass die Elektronen vom Minuspol aus der Batterie kommen sollten. Hier müsste man die Batterie drehen.

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