Bassverstärker richtig kaufen!?

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Für den Proberaum ist eine Combo mit 250-300 Watt völlig ausreichend. Für Auftritte macht es sich am Besten, ein Topteil mit Vor- und Endstufe einzusetzen. An Boxen nimmst du am besten eine mit 4x10" Speakern. Markentechnisch hängt es sehr davon ab, was du für musik spielst. Sehr preiswert und trotzdem gut sind die Topteile von Ashdown.

Also ich müsste vllt. noch wissen was für ein topteil ich brauche... da gibts ja transistor, röhren, hybrid ... also ich hab ziemlich wenig ahnung von dem zeug ... das hängt warscheinlich davon ab was für boxen ich nehm oder?

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@animefreak1337

Kommt darauf an, was für ne Musikrichtung du spielst und was für nen Sound du bevorzugst. Ich spiel Deathmetal und hab ein Hybird-Topteil, wobei ich die Röhren darin kaum brauche. Für blueslastigeren, rockigen Sound ist ein Röhrentopteil natürlich das Nonplusultra - aber halt auch recht teuer.

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@frolix

Kurze Zeit hatte ich auch einmal einen Ashdown-Combo 100W aber mit einem 15", war mir nur zu schwer und sperrig.

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Geh in den Laden, je größer, desto größer auch die Vielfalt, z.B. Music Store, Musik Produktiv, Thomann, Kirstein, ... Schau und höre Dir Modelle an, denk dabei auch an Deinen Rücken. Wenn schon schwer, dann nimm wenigstens 12"er, wenn schon kein 15" sein soll.

Hartke sollte Dein Maßstab sein. Du kannst eine 150W Version auch noch mit Mikrofon abnehmen.

So richtig erklärt hat es ihm jetzt auch niemand. Also, ich versuch mal mein Glück.

Das Signal aus dem Bass wird über zwei Stufen verstärkt. Die erste ist ein sogenannter Preamp oder auch Vorverstärker. Dieses Signal wird dann an die Endstufe (Power amp) geleitet die es richtig hochdreht um genug Schub für die Lautsprecher in der Box zu bekommen.

Ein Amp, auch Head oder Top genannt, besteht aus einer Vor- und einer Endstufe. Dazu braucht man eine oder mehrere Boxen. Die meisten Amps laufen an 4Ohm, das ist der Widerstand des elektrischen Kreislaufs. Ein 4 Ohm Amp kann eine oder zwei 8 Ohm Boxen antreiben, wobei er an einer nur ca. 2/3 seiner Leistung schafft (was aber oft ausreicht.) Zwei 4 Ohm Boxen ergeben 2 Ohm und lassen einen 4 Ohm Amp durchknallen. Auch sind niemals zwei Amps an eine Box anzuschließen.

Ein Combo ist eine Kombination aus Amp und Box, sprich einer Vor- und Endstufe und einer passenden Box. Für Anfänger ist dies meist das Mittel der Wahl, da man wenig Ahnung von der Technik haben muss und gleich drauf los spielen kann.

Ein Vollröhren Amp hat Vorstufen und Endstufen-Röhren. Das klingt sehr gut, ist aber meist nichts für Anfänger da hier einiges an Wartungsarbeit zu erwarten ist. Zudem ist es eine ziemlich teure Angelegenheit.

Preislich günstiger und "cleaner" (weniger verzerrt) kommen da sogenannte Transistor-Amps daher, deren Technik ist weniger Anfällig, klingt aber häuftig recht steril.

Ein Hybrid-Amp ist eine Kombination aus einer Röhren-Vorstufe und einer Transistor (auch Solid State) Endstufe. Daraus ergibt sich sozusagen das Beste aus beiden Welten, da Transistorendstufen um einiges schneller Ansprechen als Röhren. Man nennt das auch "punchy response". Alles in allem ein ziemlich anglophiles Feld ;-)

Es sei erwähnt, dass heute gerne mit Marketing-Röhren gearbeitet wird, sprich es ist eine Röhre im Signalweg des Preamps, die aber oft den Sound auch nicht schöner macht. Hierzu sind deine Ohren gefragt. Ich hoffe das hilft dir erstmal weiter!

Meine persönlichen Favoriten sind:

  • Gallien Krueger MB Fusion 500 (Hybrid-Amp) und NEO212-II Box (8Ohm)
  • EBS TD660 (Ein Transistoramp mit Röhrenverzerrung) und EBS 410CL Box (4Ohm)

Danke schön für die ausführliche erklärung ... Wenn ich könnte hätt ich deine antwort für die beste ausgezeichnet ^^

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